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Trabelsdorf
Infrastruktur

Am Sportgelände entsteht ein Gewerbegebiet

Der Gemeinderat Lisberg billigte den Planentwurf für eine 15 000 Quadratmeter große Fläche in direkter Nachbarschaft des neuen Park- und Festplatzes in Trabelsdorf.
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Der neue Park- und Festplatz in Trabelsdorf. Daneben soll ein Gewerbegebiet ausgewiesen werden.   Archivbild: Anke Lau
Der neue Park- und Festplatz in Trabelsdorf. Daneben soll ein Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Archivbild: Anke Lau
Bürgermeister Peter Deusel (ÜPL) hätte lieber ein Wohngebiet als ein Gewerbegebiet im Norden von Trabelsdorf ausgewiesen. "Das wäre eine sehr schöne Gegend dafür", stellte er fest. Doch das Baugesetzbuch lasse das nicht zu, da das Gebiet direkt an das Sportgelände mit Tennis- und Fußballplätzen grenze und daher nur eine gewerbliche Nutzung erlaube. Zuvor hatte Gemeinderat Michael Riemer (ÜPL) den Räten den "Bebauungsplan mit integrierter Grünordnung des Gewerbegebiets am Sportgelände im Gemeindeteil Trabelsdorf" vorgestellt.

Auf einem 2,8 Hektar großen Geltungsbereich zwischen dem Sportgelände des ASV an der Frankenstraße und der Weiherer Straße ist ein Gewerbegebiet geplant, dass von der Weiherer Straße über "Zum Sportplatz" bis zum frisch eingeweihten neuen Park- und Festplatz reicht. Fußgänger können das Gebiet über die Frankenstraße erreichen, die im oberen Bereich als Fußweg ausgebaut werden soll. Größere Fahrzeuge nutzen die Weiherer Straße und "Zum Sportplatz". Sie hätten laut Riemer auf dem neuen Festplatz, der mit Schotterrasen befestigt ist, eine Wendemöglichkeit.

Für die versiegelte Bebauung müsse die Gemeinde eine grüne Ausgleichsfläche bieten, erläuterte Riemer weiter. Das könne im unteren Grundstück mit einem etwa fünf Meter breiten Streifen mit Kanal und Wasser, das Richtung Osten abfließt sowie einem darunter liegenden Grünstreifen bewerkstelligt werden. Auf der oberhalb der Straße "Zum Sportplatz" liegenden Fläche ist dieser Ausgleich laut Riemer nicht nötig beziehungsweise bereits vorhanden.

Dieter Laufer (CSU) schlug vor, die vorhandene gemeindeeigene Feldscheune, die zwar nicht im Bebauungsplan enthalten ist, jedoch direkt an das geplante Gewerbegebiet grenzt, als Bauhof zu nutzen, sobald das Gebiet erschlossen ist. Inzwischen hätten sich laut Bürgermeister Deusel bereits drei Interessenten für das Gewerbegebiet gemeldet, die alle nur für wenig Verkehrsaufaufkommen sorgen würden. Der vorgestellte Bebauungsplan wurde einstimmig angenommen.

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