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Bamberg
Bauprojekt

84 barrierefreie Wohnungen in Bamberg-Ost

In der Kloster-Langheim-Straße entsteht ein Service-Wohnpark mit 84 barrierefreien Einheiten und einer Tagespflege.
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So soll die zur Kloster-Langheim-Straße gelegene Fassade aussehen. Knackpunkte bei der Planung waren unter anderem die vom Bauträger gewünschte durchgängige Viergeschossigkeit, die nun an einigen stellen durchbrochen ist, und die Größe der Tiefgarage.  Animation: Raab Wohnbau GmbH
So soll die zur Kloster-Langheim-Straße gelegene Fassade aussehen. Knackpunkte bei der Planung waren unter anderem die vom Bauträger gewünschte durchgängige Viergeschossigkeit, die nun an einigen stellen durchbrochen ist, und die Größe der Tiefgarage. Animation: Raab Wohnbau GmbH
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Rund 6000 Quadratmeter groß ist das Gelände an der Kloster-Langheim-Straße, auf dem die Firma Raab Wohnbau GmbH den "Wohnpark am Tivolischlösschen" errichtet. Der Bauträger hatte das Gelände 2013 erworben. Bis Ende 2016 befanden sich darauf Lagergebäude und Garagen der Firma Franken Luk sowie Räumlichkeiten der Kfz-Werkstatt Popp.

"Servicewohnen in Bamberg" ist das Konzept überschrieben. Die Anlage besteht aus drei Gebäuden. Im Haupthaus sind im Erdgeschoss eine Tagespflegeeinrichtung, Servicebüro, Café und Foyer vorgesehen, im Untergeschoss eines der Seitenflügel ein Fitness- und Veranstaltungsraum.


42 Tiefgaragenstellplätze

Dazu kommen 84 abgeschlossene, barrierefreie Wohnungen (zwei oder drei Zimmer) in einer Größe zwischen rund 50 und 80 Quadratmetern. Unter der von Baukörpern umrahmten Fläche entsteht eine Tiefgarage mit 42 Plätzen, darüber ein kleiner Park mit Sitzgelegenheiten und Freisportanlage.

Betreiber wird die Sozialstiftung Bamberg Altenhilfe gGmbH sein. Das von ihr geführte Service- und Quartiersbüro soll nicht nur ein Ansprechpartner für die Bewohner sein, wenn es um Hilfeleistungen im Alltag, Beratung und Betreuung geht, sondern auch ein Bürgernetzwerk aufbauen und damit Aktivitäten und Begegnungen zwischen den neuen Bewohnern und den Nachbarn des Wohnparks unterstützen. So sieht es das Konzept vor.


Drei Gestaltungsbeiratssitzungen

Für das Gesamtprojekt ist eine Investitionssumme von rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Am Montag fand auf der Baustelle der offizielle erste Spatenstich statt. Dreieinviertel Jahre Planungszeit und noch einmal rund drei Jahre Bauzeit. Herbert Loskarn, Geschäftsführer der Raab Wohnbau GmbH, bekannte, dass man sich seitens des Bauträgers das Vorhaben etwas problemloser vorgestellt hätte.

Dreier Gestaltungsbeiratssitzungen habe es bedurft, bis Konsens in allen strittigen Fragen erzielt und im November vergangenen Jahres die Baupläne zur Genehmigung eingereicht werden konnten.

"Es ging darum, die städtebaulich beste Lösung zu finden", rekapitulierte Oberbürgermeister Andreas Starke. Er begrüßte, dass Bambergern aus diesem Quartier eine Wohnmöglichkeit zur Verfügung stehen werde, in der sie mit Unterstützung und in vertrauter Umgebung lange selbstständig bleiben könnten.

Die Fertigstellung ist Anfang 2020 vorgesehen.

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