Bamberg
Rosenmontagsball

64. BRK-Faschingsball im Ziegelbau

Spaß und tolle Partylaune für Jung und Alt bot der 64. BRK-Faschingsball. Rund 1500 Besucher feierten im Ziegelbau ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Sie tragen die Burg auf dem Kopf: Christiane, Jürgen, Bernhild und Norbert beim Rosenmontagsball. Foto: RiegerPress
Sie tragen die Burg auf dem Kopf: Christiane, Jürgen, Bernhild und Norbert beim Rosenmontagsball. Foto: RiegerPress
+22 Bilder
Einen Hut aufsetzen oder sich als Ritter und Burgfräulein verkleiden, das kann ja jeder. Da wollten sich Christiane, Norbert, Jürgen und Bernhild schon lieber eine ganz besondere Verkleidung einfallen lassen. "Wir haben lange überlegt, wie wir hervorstechen könnten und schließlich kam uns der Einfall, uns als Burg zu maskieren", erläutert Bernhild. Danach haben die Bamberger fünf Abende zusammengesessen und mindestens drei Stunden pro Treffen an ihrem Kostüm gearbeitet.

Herausgekommen ist eine ganze Ritterburg, wobei jeder der Vier einen Turm darstellt. Dazu wurden die Turmspitzen, die sie auf dem Kopf trugen, liebevoll mit kleinen Figuren und Männchen gestaltet. Und so gingen sie als Mädchen-, oder Verteidigungs turm, ließen den Burgbären Poldi wieder aufleben oder stellten einen Ritterturm nach.



Obwohl die Verkleidung unter den Ballgästen sehr auffallend war und bei vielen Ballbesuchern großen Anklang fand, konnten die vier Bamberger bei der Maskenprämierung "nur" den zweiten Platz belegen. Denn den ersten schnappte ihnen ein "König" mit seinem Burgfräulein weg.

Apropos Burgfräulein: Unter den rund 1500 Ballbesuchern waren unglaublich viele "anmutige Damen aus dem Mittelalter" gesichtet worden. Sogar zahlreiche Männer (einer war ganz besonders mutig und wählte die freizügige Version mit viel nackter Haut) hatten Gefallen an dieser Art der Kostümierung. Daneben gab es jede Menge Musketiere, Drachen, Froschkönige, Schlossgespenster und Hofnarren. Schließlich lautete das Motto des diesjährigen BRK-Rosenmontagsball: "Ritter, Drachen und Burgfräulein. In Bamberg tanzt der Bär".

Und getanzt und geschwoft werden konnte reichlich. Dafür sorgten einmal mehr die drei Kapellen "Heaven", "Big Sound Jack" und die "we tougather". Und im Gewölbe des Ziegelbaus heizte Radio Galaxy und DJ Hammer kräftig ein.

Der offizielle Teil des Rosenmontagsballs war, wie schon in den vergangenen Jahren, traditionell kurz gehalten. Angeführt von den "Don Bosco"-Musikanten und der Strullendorfer Tanzgarde "New Age Dance Team" zog der Elferrat feierlich in den Ballsaal ein. Nach einer Ehrenrunde durch den Saal sowie einer Showeinlage der Garde ergriff Elferratspräsident Pius Schiele das Wort, begrüßte alle Festgäste und ehrte für besondere Verdienste und Leistungen einige Besucher mit dem BRK-Elferratsorden.



Und auch Stadtrat Helmut Müller (CSU), der die Stadtspitze vertrat, erntete diesmal Beifall. Besonders folgende Stelle sorgte für Heiterkeit im Saal: "Wollt ein Ritter mal schnaxeln. Musst er aus der Rüstung kraxeln. Das hat ihm die Lust verdorben, drum sind sie alle ausgestorben."

Abgerundet wurde der offizielle Teil durch die Maskenprämierung nach Mitternacht, einen weiteren Showtanz der Strullendorfer Garde nebst Zugabe sowie die Verlosung eines Fernsehers. Danach ging das bunte Faschingstreiben weiter bis in die frühen Morgenstunden.


Auch Orden gab es
Den Orden des BRK Elferrates erhielten heuer: Wolfgang Blechinger für die Gestaltung der Dekoration und der Aufbereitung des BRK-Elferratswagens. Michael Hörmann hilft seit vielen Jahren beim Aufbau mit und Matthias Hofmann ist seit unermüdlich in der "Mottobar" tätig. Peter Kurde ist seit etlichen Jahren der Barmixer in der Disco "Felsgrotte" und Norbert Preissinger unterstützt den Ball regelmäßig und ist zudem eifriger Ballbesucher. Harald Rieger berichtet seit vielen Jahren in Wort und Bild über die Faschingsveranstaltungen des Roten Kreuzes.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren