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Rattelsdorf
Spatenstich

Sechs Millionen sind "gut angelegt"

Die Gemeinde Rattelsdorf investiert bewusst in die Bildung und Ausbildung ihrer Kinder.
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Rattelsdorf hat sich viel vorgenommen: Hier ein Bild von der Großbaustelle der Grund- und Mittelschule  Fotos: Renate Neubecker
Rattelsdorf hat sich viel vorgenommen: Hier ein Bild von der Großbaustelle der Grund- und Mittelschule Fotos: Renate Neubecker
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Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Grundstein für das 6-Millionen-Projekt Sanierung und Teilneubau der Grund- und Mittelschule gelegt.

Den Beschluss für dieses Bauvorhaben hatte der Marktgemeinderat nach langer Diskussion im April 2015 gefasst. Für die Marktgemeinde ein finanzieller Kraftakt, aber eine sinnvolle Investition in die Zukunft und in die Bildung der Kinder.


Förderung nach Baufortschnitt

Um zügig voranzukommen habe die Firma Köhler aus Lisberg die Baustelle bereits eingerichtet und mit den ersten Baumaßnahmen begonnen, erklärte Bürgermeister Bruno Kellner (VU) bei der Begrüßung. Er bedankte sich bei der Regierung von Oberfranken für die Förderung. Insgesamt fließen Zuschüsse in Höhe von ca. 3,4 Millionen Euro, darunter eine Förderung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes in Höhe von 1,068 Millionen Euro und der größere Teil aus FAG-Mitteln.

Kellner bedankte sich bei Thomas Engel, dem Vizepräsidenten der Regierung, für die Unterstützung. Er wünschte den Bauarbeiten einen zügigen, unfallfreien Verlauf. Engel informierte, dass die Regierung den Bewilligungsbescheid bereits erteilt habe. Die Förderung fließe nach Baufortschritt. Mit einem Zuschuss in Höhe von ungefähr 2,35 Millionen Euro aus FAG-Mitteln honoriere der Freistaat das Engagement der Gemeinde bei diesem Schulbauvorhaben.

Für die Gemeinde sei es eine finanzielle Herausforderung, aber gut angelegtes Geld. In diesem Zusammenhang zitierte er John F. Kennedy: "Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung."

"Bei diesem Planungsauftrag haben wir sehr viel Herzblut investiert", stellte Architekt Stefan Paptistella übereinstimmend mit seinem Kollegen Sebastian Gärber fest. Beim Teilneubau würden 450 000 Kubikmeter Beton verbaut, 80 Tonnen Baustahl und 1000 Quadratmeter Mauerwerk erstellt. Im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung habe die Firma Köhler den Zuschlag für den Teilneubau erhalten, so Stefan Paptistella.

Der Chef der Firma, Markus Köhler, bedankte sich bei der Gemeinde für den Auftrag und betonte, dass es für ein mittelständisches Unternehmen mit 60 Beschäftigten nicht ganz einfach sei, bei einem Projekt dieser Größenordnung Berücksichtigung zu finden.

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