Oberhaid

45 neue Bauplätze für Oberhaid

Die Erschließung des vier Hektar großen Areals "Mahlrain-Nord" hat begonnen. Bauherren müssen ihre Häuser innerhalb von drei Jahren errichten.
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Und jetzt alle mal hoch mit dem Zeug! Besonders formstabil fliegende Sandbatzen liefern die Teilnehmer des Spatenstichs für die Erschließung im Oberhaider Baugebiet "Mahlrain-Nord" ab: Vertreter der Baufirmen, des Erschließungsträgers, der Gemeinde und des Planers.  Foto: Christofzik
Und jetzt alle mal hoch mit dem Zeug! Besonders formstabil fliegende Sandbatzen liefern die Teilnehmer des Spatenstichs für die Erschließung im Oberhaider Baugebiet "Mahlrain-Nord" ab: Vertreter der Baufirmen, des Erschließungsträgers, der Gemeinde und des Planers. Foto: Christofzik
Alle Parzellen sind verkauft, und mehr als die Hälfte der Interessenten ging leer aus: Mit solche einem Ansturm auf das neue Baugebiet "Mahlrain-Nord" hatte die Gemeinde Oberhaid nicht gerechnet. "Das hat uns überrollt", sagt Bürgermeister Carsten Joneitis. "Für die 45 Baurechte gab es weit über 100 Bewerber."

Nach zwei Jahren Planungszeit erfolgte jetzt der offizielle Spatenstich für die Erschließung des rund vier Hektar großen Geländes. Noch in diesem Jahr soll sie abgeschlossen sein. Voraussichtlich fangen Besitzer einiger an der bestehenden Ortsstraße "Mahlrain" gelegenen Grundstücke schon heuer zu bauen an.


Nichts für Kapitalanleger

Danach wird sich das in Sichtweite des FC-Sportgeländes gelegene Areal schnell füllen. "Es besteht Bauzwang innerhalb von drei Jahren. Wir wollten hier den Bauplatzerwerb als Kapitalanlage vermeiden", erklärt der Bürgermeister.

"Es sind hauptsächlich junge Familien mit Kindern, die sich hier ansiedeln. Das heißt auch, das sich der Gemeinderat weiterhin mit der Thematik Schaffung von von Baumöglichkeiten befassen muss." Es gebe innerorts noch einige Möglichkeiten, so Carsten Joneitis auf Nachfrage. Diese Grundstücke seien jedoch in Privathand. "Wir müssen über Ortsabrundungen nachdenken."


Kinderbetreuung: Bedarf wächst

Viele neue ganz junge Bürger sind gut für den Schulstandort, bedeuten aber auch eine erhöhte Nachfrage nach Betreuungsplätzen. "Für die Null- bis Dreijährigen kommt auf jeden Fall eine dritte Krippengruppe dazu, vielleicht auch eine vierte."

Zwischen 500 und 650 Quadratmeter groß sind die Grundstücke. Auf zweien muss aus Gründen des Artenschutzes alter Baumbestand erhalten bleiben, weil auf ihm der "Eremit" genannte Juchtenkäfer lebt.

Erschließungsträger in Baugebiet "Mahlrain-Nord" ist die Gewobau Bamberg, deren Vorstandsmitglieder Georg Neuberger, und Alexander Deinlein ebenso zum Spatenstich gekommen waren, wie Planer und Vertreter der Baufirmen.

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