Oberhaid
Projekt

2015 wird in Oberhaid die "Weide" fertig

Der Bereich "Weide" in Oberhaid soll im kommenden Jahr fertiggestellt werden. Der Planer zeigte wie das geht.
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In diesem Bereich wird die "Weide" in Oberhaid nächstes Jahr neu gestaltet. Foto: Joachim Karl
In diesem Bereich wird die "Weide" in Oberhaid nächstes Jahr neu gestaltet. Foto: Joachim Karl
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Bis zum Apfelmarkt muss die Weide fertig sein. Deutlicher hätte Bürgermeister Carsten Joneitis (SPD) die Vorgabe für Ingo Jacobsen vom der Ingenieurbüro Strunz nicht formulieren können. Im Oktober 2015 richtet Oberhaid den Kreisapfelmarkt aus und da muss sich die Weide, ein Bereich entlang und über dem Bach südlich der Hauptstraße ansehnlich präsentieren.

Derzeit geht hier der zweite Bauabschnitt der Städtebauförderung dem Ende entgegen. 2015 soll der dritte und letzte realisiert werden, dafür stellte Jacobsen die Pläne vor.

Doch zuvor sorgte der Kindergarten Regenbogen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre und Stimmung im Sitzungsraum: Vom Martinszug gab es Glühwein und Wienerla nicht nur für die Gremiumsmitglieder, sondern auch für die Zuhörer. die prompt befanden, so eine Bewirtung könne fortan bei jeder öffentlichen Sitzung dazu gehören.

Der Kindertagesstätte Regenbogen war indes auch ein Tagesordnungspunkt gewidmet. Es ging hier um eine Anpassung der Gebühren und zwar für Kinder ab 2,6 und bis drei Jahren. Die erfordern einen höheren Personalaufwand, was sich künftig auch in den Gebühren niederschlagen wird: ab kommendem Jahr mit 50 Euro. Ganz bewusst möchte der gemeindliche Kindergarten auch weiterhin keine jüngeren Kinder aufnehmen, um der Krippe in Staffelbach und auch dem katholischen Kindergarten in Oberhaid keine Konkurrenz zu machen, wie der Bürgermeister mehrfach unterstrich.

Ingo Jacobsen stellte dann die Planungen für den Bereich Weide vor. Im letzten Abschnitt wird sozusagen der Lückenschluss von den bisherigen, nördlichen Maßnahmen hin nach Süden, also zur Hauptstraße hergestellt
. Der Bauabschnitt weist eine Ausbaulänge von 125 Metern auf. Die asphaltierte Fahrbahn wird auf eine Breite von fünf Metern ausgebaut, der Gehsteig an der östlichen Seite zwischen 1,3 und 2 Meter breit sein. Beim Pflaster kommen die bereits in der Weide verwendeten Arten weiterhin zum Einsatz. Die Bruttobaukosten, Nebenkosten inklusive, bezifferte Jabobsen auf 710 000 Euro nach derueitigem Stand.

Nachdem die nötigen Schritte (Zuschussantrag, Ausschreibung) erfolgt sind, soll nach Wunsch des Bürgermeisters mit den Arbeiten so früh wie möglich im Frühjahr begonnen werden. Auf Nachfrage sagte er Durchgrünung auf öffentlichem Grund sei nicht möglich, aber auf Privatgrund ausreichend vorhanden. Mehrfach wurde jedoch der Wunsch geäußert, in der Weide auch wieder eine Weide zu pflanzen. Mit einem Dank für seine Ausführungen wurde der Referent verabschiedet, um einem weiteren Referenten das Wort zu erteilen:

E-Bike-Netz
Harald W. Kegelmann, Vertriebsbeauftragter für Webike. warb für ein System von Ebike-Verleih in der Stadt und der Region Bamberg. An einem Netz von E-Bike (Räder mit Hilfsmotor)- Stationen kann man diese Räder entleihen und wieder zurückbringen. In Oberhaid wären nach den Ausführungen Kegelmann etwa vier bis fünf solcher Stationen zu errichten. Was Webike bräuchte, wären Flächen. Bürgermeister Joneitis meinte dazu, man nehme das Ganze zunächst einmal positiv auf, mache sich in der Verwaltung dazu weitere Gedanken und gebe das Ganze dann im Gemeinderat zur Abstimmung. Kegelmann bescheinigte der Bürgermeister: "Sie haben wieder eine Marktlücke entdeckt."

Unter "Sonstiges" regte Ernst Ringel an, im Staffelbacher Buswartehäuschen für eine Beleuchtung zu sorgen.


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