Hallstadt

12 000 Tonnen Schotter, damit die Züge rollen

Bis Mitte November fahren in den Bahn-Bauabschnitt Hallstadt schwere Lastwagen ein und liefern den so genannten Grundschotter für die neuen Gleise.
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Blick über die Großbaustelle zum Bahnausbau bei Hallstadt. Im Hintergrund ist die Silhouette Bambergs zu sehen. Alle Fotos: Barbara Herbst
Blick über die Großbaustelle zum Bahnausbau bei Hallstadt. Im Hintergrund ist die Silhouette Bambergs zu sehen. Alle Fotos: Barbara Herbst
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Insgesamt sind das nach Auskunft der Deutschen Bahn 12 000 Tonnen. Die Lieferungen kommen aus dem Hartsteinwerk Ludwigstadt über die A 73 (Autobahnabfahrt Kemmern/Breitengüßbach Süd) und fahren dann über die Wirtschaftswegbrücke Kemmern in den Bauabschnitt ein. Die Rückfahrt der leeren Lastwagen führt wieder über die Wirtschaftswegbrücke Kemmern oder alternativ über den Berliner Ring zur Autobahnabfahrt Kemmern/Breitengüßbach Süd.

Die Transporte erfolgen tagsüber von 8 bis 17 Uhr. Einbau und die Verteilung des Schotters dauern bis Dezember. Damit der Zugverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, finden die Arbeiten während einer Sperrung der Bahnstrecke in der Nacht statt. In dieser Zeit fahren keine Züge. Die Sperrung gilt jeweils von 22.55 bis 6.10 Uhr in den Nächten von Samstag auf Sonntag und von 23 bis 4.20 Uhr in den Nächten von Sonntag auf Montag - am 19./20., 20./21., 26/27. und 27/28. Oktober. Für die unvermeidlichen Lärmbelästigungen bitten wir um Entschuldigung.

Erdbauarbeiten werden, angrenzend an Hallstadt, auch in der freien Strecke ausgeführt. In Vorbereitungen für die Sperrpausen kann es hier zu geringen Eingriffen innerorts kommen. Für die Erweiterung der Eisenbahnüberführung des Leitenbaches wird außerdem die Erstellung des Bauwerkes fortgeführt. Ebenso werden die archäologischen Untersuchungen fortgesetzt.

Der Abschnitt Hallstadt ist Teil der Schnellfahrstrecke München-Berlin. Sie war mit Fertigstellung der etwa 230 Kilometer langen Neubaustrecken Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle (Saale) im VDE 8 Ende 2017 eröffnet worden. Derzeit folgt abschnittsweise der viergleisige Ausbau zwischen Nürnberg und Ebensfeld. Die Geschwindigkeit ab Ebensfeld in Richtung Süden wird durch den Ausbau auf bis zu 230 km/h für die Fernbahngleise erhöht, die Kapazität vergrößert.

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