Bamberg
Gewerbepark

100 Teilnehmer bei Gründungsveranstaltung der neuen Bamberger Bürgerinitiative

In Bamberg-Ost hat sich die Bürgerinitiative "Für den Hauptsmoorwald" gegründet. Zum Auftakt wurde eine Petition an Staatsregierung und Landtag gestartet.
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Zahlreiche Bamberger beteiligten sich an der Gründung der Bürgerinitiative "Für den Hauptsmoorwald". Foto: Stefan Fößel
Zahlreiche Bamberger beteiligten sich an der Gründung der Bürgerinitiative "Für den Hauptsmoorwald". Foto: Stefan Fößel
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Es sind zum großen Teil Bewohner von Bamberg-Ost und Naturschützer, die sich am Dienstagabend in der MTV-Gaststätte versammelt haben, um die Bürgerinitiative "Für den Hauptsmoorwald" zu gründen. Per Handzeichen bekannten sich die gut 100 Teilnehmer zur Gründungspräambel mit den Zielen, den Hauptsmoorwald als wertvollen Freizeit- und Naherholungsraum zu erhalten und zu entwickeln, alle Baumaßnahmen dort zu verhindern und die Regenerationsleistungen für Mensch, Umwelt und Klima zu bewahren.

"Wir wollen das gemeinsam als Bürger in die Hand nehmen, um zu sagen, dass wir dagegen sind", sagte Mandy Baum aus dem Initiativkreis, ihr Mitstreiter Björn Scharf wies auf die überparteiliche, unabhängige und basisdemokratische Organisation der neuen Initiative hin.

Vor dem offiziellen Gründungsakt wies Diplom-Biologe Martin Bücker auf besonders schützenswerte Bereiche im geplanten Gewerbepark hin und äußerte erhebliche Zweifel am Anteil der angeblich bereits versiegelten Flächen. Volker Braun erläuterte eine Petition an den bayerischen Landtag und die Staatsregierung, die den "Bau einer Polizeiinspektion ohne Waldvernichtung" fordert. Dieser schlossen sich auch gleich die meisten Anwesenden an.

Die neue Bürgerinitiative wird auch von den Radentscheid-Verantwortlichen unterstützt. Christian Hader und Jonas Glüsenkamp plauderten bei der Gründungsveranstaltung aus dem Nähkästchen und gaben Tipps, wie man ein erfolgreiches Bürgerbegehren auf die Beine stellt.

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