Bad Kissingen
Schule

Zeit für etwas Neues

Dagmar Müller ist neue stellvertretende Schulleiterin an der Staatlichen Berufsschule Bad Kissingen.
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Karin Maywald (von links), Dagmar Müller, Abteilungsdirektor Gustav Eirich, Leitende Regierungsschuldirektorin Maria Walter bei der Amtseinführung.  Foto: Klaus Werner
Karin Maywald (von links), Dagmar Müller, Abteilungsdirektor Gustav Eirich, Leitende Regierungsschuldirektorin Maria Walter bei der Amtseinführung. Foto: Klaus Werner

"Mit Dagmar Müller hat die Berufsschule eine Mischung aus Kontinuität und Erneuerung", so Abteilungsdirektor Gustav Eirich bei der Amtseinführung der neuen stellvertretenden Schulleiterin. Kontinuität deshalb, weil Dagmar Müller seit 1991 an der Bad Kissinger Berufsschule tätig ist und damit die Abläufe kennt; Erneuerung deshalb, weil Positionswechsel immer für frischen Wind sorgen.

Posten schnell besetzt

Das Kollegium hatte sich zur Amtseinführung eingefunden, die notwendig war, weil Christine Götz nach drei Jahren auf dieser Position an die Jacob-Preh-Berufsschule in Bad Neustadt versetzt wurde. Schulleiterin Karin Maywald bedankte sich bei Gustav Eirich und Maria Walter, die die Regierung von Unterfranken repräsentierten, für die schnelle Besetzung der vakanten Position. Dagmar Müller attestierte sie "eine sehr gute Zusammenarbeit in den bisherigen 34 Tagen im Amt".

Für leitenden Regierungsschuldirektor Eirich schließt sich mit dieser Amtseinführung ein Kreis, denn Dagmar Müller war die erste Fachmitarbeiterin, die er auf Regierungsebene vor 23 Jahren eingestellt hat, und nun als eine seiner letzten Amtshandlungen zur Stellvertretenden Schulleiterin ernennt. Mit großem Sachverstand und Engagement habe sie - neben ihren unterrichtlichen Verpflichtungen - auf Regierungsebene, unter anderem Fortbildungen organisiert bzw. an Schulevaluationen teilgenommen. Mit ihrem großem Leistungspotential habe sie die dienstlichen und schulischen Anforderungen bewältigt und sich unter anderem als "Systembetreuerin für die Schul-EDV" neuen Herausforderungen gestellt.

Dagmar Müller, geborene Scheuermann und Mutter von zwei Töchtern, ist in Bad Kissingen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Volkswirtschaftslehre bis zum Vordiplom in München, um danach in das Wirtschaftspädagogik-Studium zu wechseln. Im Jahr 1990 absolvierte sie ihr ersten Referentariat in München, zum zweiten ging es wieder zurück nach Bad Kissingen, wo sie im Jahr 1992 als Studienrätin für die kaufmännische Abteilung eingestellt wurde. Nach der Verbeamtung im Jahr 1995 wurde sie sechs Jahre später zur Oberstudienrätin befördert und im Jahr 2008 zur Studiendirektorin.

Spontane Entscheidung

"Sie wissen nun alles, auch das, was bislang nicht bekannt war", so Dagmar Müller, die ihre Bewerbung um die freigewordene Stelle als "spontane Entscheidung" bezeichnete. Das die Entscheidung so schnell fallen würde, hatte sie nicht erwartet, "aber es ist gut für die Schule".

Nach 26 Jahren an der Berufsschule und davon 16 Jahre als Systembetreuerin kenne sie nicht nur jeden Kollegen, sondern "auch jeden Switch und jeden Zugang für das Internet und deshalb war es Zeit für etwas Neues". Für die Hilfe in den ersten Wochen bedankte sie sich bei Karin Maywald, Winfried Behringer und "den Damen vom Sekretariat, die mir die Formulare immer so hingelegt haben, dass ich an der richtigen Stelle unterschreibe". Dem Kollegium versprach sie, dass ihre Tür immer offen stehe und vor allem "Transparenz bei allen Entscheidungen" als Grundlage für die künftige Zusammenarbeit.



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