Bad Kissingen
Wirtschaft

Wirtschaftsjunioren im Rathaus Bad Kissingen zu Gast

Eine Führung durch das Rathaus in Bad Kissingen haben die Wirtschaftsjunioren bei ihrer inzwischen schon traditionellen Gesprächsrunde mit Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) erhalten.
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Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Oberbürgermeister Kay Blankenburg (5. von links), Birgit Schmalz (3. von rechts) und der Wirtschaftsförderin der Stadt, Svenja Melchert (ganz rechts). Lydia Molea
Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Oberbürgermeister Kay Blankenburg (5. von links), Birgit Schmalz (3. von rechts) und der Wirtschaftsförderin der Stadt, Svenja Melchert (ganz rechts). Lydia Molea

Zunächst hatte Birgit Schmalz eine kurze Rathausführung organisiert. Die Historikerin konnte sowohl über die Architektur und über die Geschichte des denkmalgeschützten Rathauses, als auch zu anderen prominenten Gebäuden der Stadt Interessantes zu erzählen.

Natürlich war die Unesco-Bewerbung ein wichtiges Thema. Kay Blankenburg betonte, dass dies die einzige Bewerbung mit elf Städten aus sieben Ländern sei. Er bejahte die Frage, ob sich die Anerkennung als Unesco Weltkulturerbe auch positiv auf die Wirtschaft der Stadt auswirken würde, und erläuterte, dass bereits organisatorische Dinge, wie ein Shuttle-Service, in Planung seien. Bezüglich des Kissinger Kulturprogramms erwähnte er den deutschlandweit bekannten und beliebten Kissinger Sommer.

Natürlich fragten die jungen Unternehmer und Führungskräfte auch, ob sich für die Leerstände in der Stadt eine Lösung abzeichne, vor allem für den Ratskeller und das Restaurant Klaushof. Kay Blankenburg erklärte, er könne noch nichts Konkretes dazu sagen, er sei aber optimistisch, dass es bald Neuigkeiten geben würde. Auch hier sei der allgemeine Personalmangel ein großes Problem und mit ein Grund, warum noch keine neuen Pächter gefunden worden seien.

Petra Winter, freiberufliche Übersetzerin, erkundigte sich daraufhin, ob es Ansätze der Stadt gebe, den Standort für Arbeitskräfte interessanter zu gestalten. Svenja Melchert, Wirtschaftsförderin der Stadt Bad Kissingen, erläuterte, dass unter anderem ein Arbeitskreis aus Vertretern der Stadt, der Gastronomie, Hotellerie und den Kliniken gebildet wurde, um Initiativen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang kam auch die von den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen für Oktober geplante und von der Stadt und dem Landkreis unterstützte erste Jobmesse Bad Kissingen zur Sprache. Der Oberbürgermeister betonte, dass dies genau die Art von Initiative sei, die die Stadt brauche, vor allem auch weil es eben aus den Wirtschaftskreisen komme und nicht (nur) von der Stadt selbst.

Christine Oßwald, Marketingleitung Hotel Sonnenhügel, regte die Entwicklung eines Sponsorings für den Wildpark Klaushof an. Sie sei überzeugt, dass lokale Unternehmen gerne spenden würden, diese könnten dann im Gegenzug auf einer Sponsoringwand aufgeführt werden.

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