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Bad Kissingen
Event

Weingenuss und neueste Technik

Bei einer landesweite Teleweinprobe, die an vier Orten stattfand, traf sich in Kissingen die Senioren Union mit Weinbauexperten im Zentrum für Telemedizin.
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Die Bad Kissinger Teilnehmer an der Teleweinprobe: (von links) SEN-Kreisvorsitzender Eberhard Gräf, SEN-Vorstandsmitglieder Helmut Kolb, Wolfgang Krüger, Edwin Häfner, Arthur Stollberger und Kurt Heim, Eberhard Sinner und SEN -Bezirksvorsitzender Eduard Lintner,   Waldemar  Pantow
Die Bad Kissinger Teilnehmer an der Teleweinprobe: (von links) SEN-Kreisvorsitzender Eberhard Gräf, SEN-Vorstandsmitglieder Helmut Kolb, Wolfgang Krüger, Edwin Häfner, Arthur Stollberger und Kurt Heim, Eberhard Sinner und SEN -Bezirksvorsitzender Eduard Lintner, Waldemar Pantow
An einer Teleweinprobe, die gleichzeitig an vier Orten Bayerns - in München, Hof, Karlstadt und Bad Kissingen - stattfand, war auch der SEN-Kreisverband Bad Kissingen mit einigen Vorstandsmitgliedern beteiligt. Während die Teilnehmer im Uhrensaal des Karlstädter Rathauses das Hauptaugenmerk auf die Vorstellung der jungen Weine des Jahrgangs 2017 legten und über das touristische und kulinarische Angebot informierten, war der Bad Kissinger Treffpunkt, das Zentrum für Telemedizin, ausgewählt worden, um in Verbindung mit der genussvollen Teleweinprobe auf die neuen technischen Möglichkeiten und Vorteile der digitalen Erfassung von Patientendaten hinzuweisen.

Waldemar Pantow vom Zentrum für Telemedizin zeigte auf, wie überlebenswichtig zum Beispiel bei Schlaganfällen die blitzschnelle Datenübermittlung an Kliniken und Fachärzte sei. Die neuen technischen Möglichkeiten, kurz E-health genannt, sollten die Ärzte zwar nicht ersetzen, aber dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung entscheidend zu verbessern. Profitieren würde, so Pantow, vor allem "das flache Land" wegen seines Ärztemangels. Vor allem die Nachsorge, das "Care-Management", sei mit der elektronischen Datenübermittlung günstig zu regeln. Der Datenschutz sei in Deutschland besser geregelt als z.B. in den USA.

Die Senioren, die sich in Karlstadt zur Teleweinprobe eingefunden hatten, begrüßten ihre Kolleginnen und Kollegen in München, Hof und Bad Kissingen. Die Initiative war von Reinhard Möller ausgegangen. Dieser begrüßte als prominenteste Gäste den SEN-Landesvorsitzenden Thomas Goppel in München, sowie Barbara Stamm und Hans-Peter Friedrich in Hof, sowie Eberhard Sinner und Eduard Lintner in Bad Kissingen.


Dialekt und die Vermarktung

Während der Verkostung der ersten Proben, Prosecco und Silvaner, wurde auf die große Bedeutung des Internets bei der Vermarktung der Weine hingewiesen. Viele Zuhörer lernten auch Dialektausdrücke und ihre Erklärung. Zum Beispiel sind die "Vlaak-Winzer" in der Karlstädter Gegend zuhause, wo "Vlaak" ein schmales, durch die Erbteilung entstandenes Grundstück bedeutet. Mit "Vlaak" wird auch die Symbolfigur von Karlstadt bezeichnet, die oben am Rathaus zu sehen ist. Am häufigsten angebaut werde von den Vlaak-Winzern der Müller-Thurgau.

Als Proben angeboten wurden in der Folge dann Scheurebe, Weißer Burgunder, Riesling und als Abschluss einen Schluck Auslese (Stettener Stein). Letzterer ist bereits mit der Prämierung "Goldene Weinschere" ausgezeichnet worden. Während des überregionalen Zusammenseins tauschten die SEN-Vertreter eine Reihe von Grußworten aus. SEN-Bezirksvorsitzender Eduard Lintner lobte die Organisatoren der Teleweinprobe. Er sagte: "Es ist bezeichnend, dass gerade die Senioren so etwas zustande bringen". Das Gesamterlebnis "Teleweinprobe" wurde allerdings von Mikrophonausfällen getrübt.

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