Burkardroth
Baumaßnahmen

Wappen oder Rasen im Kreisel?

An der Lauterer Kreuzung entsteht ein Kreisverkehr, über die Gestaltung wurde jetzt im Marktgemeinderat diskutiert.
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Rege diskutiert wurde die Gestaltung des "Berges" im Kreisel der Lauterer Kreuzung, der bald fertiggestellt ist.  Foto: Gabriele Sell
Rege diskutiert wurde die Gestaltung des "Berges" im Kreisel der Lauterer Kreuzung, der bald fertiggestellt ist. Foto: Gabriele Sell

20 000 Euro wurden im Burkardrother Haushalt für den Feldwegebau veranschlagt. Rund 40 000 Euro wurden jedoch bisher schon ausgegeben. Und zwar lediglich für die Säuberung der Gräben und Bankette in den Gemarkungen Zahlbach und Stangenroth.

Es stehen aber noch weitere Orte und Maßnahmen an. Nämlich Räumarbeiten in Premich mit geschätzten 23 500 Euro und Oehrberg mit rund 5000 Euro. Des weiteren sollen in Oehrberg, Stangenroth und Burkardroth Feldwege in Zusammenarbeit mit den örtlichen Jagdgenossen instand gesetzt werden, sagte Bürgermeister Waldemar Bug in der Gemeinderatssitzung am Dienstag. Die Kosten dafür bezifferte er mit knapp 12 000 Euro. Ob die geplanten Maßnahmen heuer noch durchgeführt werden, ist noch nicht bekannt. Zwar genehmigte das Gremium einstimmig die überplanmäßigen Ausgaben, doch "wunderte" sich neben anderen Gemeinderat Michael Frank schon etwas über die immerhin vierfache Summe der Ausgaben.

Noch einiges zu tun

Dazu kommt, dass in Zahlbach noch nicht einmal ein Drittel der Gräben gereinigt wurde, wie Mario Urschlechter informierte. Es lägen "Massen" in den Gräben. Mario Krebs verwies auf mögliche Folgeschäden, wenn die Wege nicht ausreichend gepflegt würden. Das Budget sollte höher angesetzt werden, denn "am Ende sparen wir Geld". Frank Gößwein fragte an, warum der Humus aus den Gräben weggefahren und nicht auf die Felder aufgebracht werden könne. So regte Dritter Bürgermeister Egon Kessler an, künftig bei der Ausschreibung die Entsorgung des Humus zu beachten. Zum Beispiel könne dieser auf der Deponie der Gemeinde gelagert werden, schlug Siegbert Fehr vor. Humus sei immer gefragt.

Die Fehlkalkulation entschuldigte Bürgermeister Bug mit Personalmangel in der technischen Bauabteilung. Die Anregungen des Gremiums sollen bei den küntigen Ausschreibungen berücksichtigt werden.

"Die Bedeutung und Größe der Marktgemeinde" möchte Gemeinderätin Sivia Metz in den Fokus des Interesses stellen. Weil mehr Fremdenverkehr in der Gemeinde gewünscht wird, sollte der "Berg" des Kreisels, der zur Zeit an der Lauterer Kreuzung gebaut wird, mit beispielsweise dem Wappen der Gemeinde versehen werden, lautete ihr Vorschlag. Das könnte das Interesse der Passanten wecken. Vorgesehen ist laut Bug Rasen. Andere Gestaltungen müssen vom Straßenbauamt genehmigt werden, weil der Kreisel im Außenbereich liegt.

So auch drei Kreuze, die auf den Kreuzberg verwiesen, wie Siegbert Fehr vorschlug. Sie wären ein Blickfang und nicht teuer. "Weil wir hier ins Blaue hinein diskutieren", schlug Martin Hildmann vor, einen Verantwortlichen zur nächsten Sitzung einzuladen.

Die Marktgemeinde Burkardroth hat das Stundenkontingent beim Verein "Pro Jugend im Landkreis Bad Kissingen" von 14 auf 28 Stunden pro Woche erhöht. Die 27-jährige Ina Hiller verstärkt seit August 2018 das Team des Vereins und ist für die Märkte Oberthulba und Burkardroth zuständig. Hiller stellte sich am Dienstag dem Ratsgremium vor.

Dem Antrag auf den Anbau des Edeka-Geschäftes Zum Mühlengrund in Zahlbach stimmte das Gremium zu. Im Anbau sollen ein Café, eine Bake-Off-Station sowie eine Post- und Lottoannahmestelle eingerichtet werden.

Abgelehnt wurde die Bauvoranfrage für den Bau eines Wohnhauses im Außenbereich von Wollbach (Richtung Premich).

Der Neubau einer Lagerhalle für motorlose Fahrzeuge wurde jetzt genehmigt. Der Antrag war zurückgestellt worden. Ausdrücklich wird jedoch untersagt, dass zum Tor in der Südansicht auf dem Flurweg keine Zufahrt genommen werden darf. Die beantragte Verrohrung des Grabens sei zwar zurückgenommen worden, aber auch hier hätte die Gemeinde ihr Einverständnis verweigert, hieß es.



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