Bad Kissingen
Konzert

Von weihnachtlich bis Revolverheld

Ein buntes und umfangreiches Programm war beim Weihnachtskonzert des Jack-Steinberger-Gymnasiums in Bad Kissingen geboten.
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Beim Weihnachtskonzert des Kissinger Gymnasiums gab es keineswegs nur weihnachtliche Weisen.  Björn Hein
Beim Weihnachtskonzert des Kissinger Gymnasiums gab es keineswegs nur weihnachtliche Weisen. Björn Hein
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Das Weihnachtskonzert am Jack-Steinberger-Gymnasium in Bad Kissingen kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Auch heuer war wieder ein buntes und umfangreiches Programm geboten, bei dem für jeden etwas dabei war: von traditionellen Weihnachtsliedern bis hin zu modernen Popliedern reichte die Palette, was für viel Abwechslung sorgte. Die Plätze in der Aula waren bis auf den letzten Platz besetzt.

Den Anfang machte das Trompetenensemble unter der Leitung von Matthias Zull. Die Musiker waren dabei allesamt in rote Nikolausmützen gehüllt. Traditionelle Weisen wie "Es ist ein Ros' entsprungen" waren hier ebenso zu hören wie das altbekannte "Jingle Bells". Auch den Musikklassen 5 a und 5 b gelang es, mit ihren Stücken die weihnachtliche Stimmung zu transportieren. Sehr schön war dabei, dass auch dem Nachwuchs die Möglichkeit geboten wurde, sein musikalisches Können zu Gehör zu bringen und dem Publikum vorzuführen.

Gefühlvoll wurde das "Nuvole bianche" von Iselle Kleinhenz auf dem Klavier interpretiert, was für eine meditative Stimmung in der Aula sorgte. Dem Publikum gefiel dieses Solostück außerordentlich gut, so dass es viel Applaus spendete. Auch weniger weihnachtliche Weisen wie das "Ich lass für dich das Licht an" von Revolverheld wurden zu Gehör gebracht. Hier merkte man besonders, dass die Schülerinnen und Schüler einen großen Einfluss auf das Konzert nehmen dürfen. Diese Lieder kamen beim Publikum dennoch sehr gut an, was auch daran lag, dass die Sänger mit viel Eifer bei der Sache waren.

Von klassischen Weisen war der Auftritt der Streichergruppe geprägt, die von Christel Gimmler geleitet wurde. Sehr gefühlvoll war das "People help the people", das von Magdalena Keller gesanglich interpretiert wurde, während Johanna Hofmann auf dem Klavier begleitete. Die Mitglieder des Chores wirkten sehr harmonisch zusammen, als sie das "Christmas Lullaby" und das "Carol of the bells" vortrugen.


Soul in der Stimme

Beeindruckend war auch das "Give me love", das Lilli Grosch gesanglich interpretierte, wobei Luca Rihm sie auf der Gitarre begleitete. Beim "I'll be home for Christmas" zeigte Viktoria Schmück, die von Rebea Ruopp auf dem Klavier begleitet wurde, wie viel Soul sie in der Stimme hat - eine Leistung, von der das Publikum ganz begeistert war. Viele weitere Weisen folgten, unter anderem die Bigband, die Oberstufenband und das Orchester hatten weitere Stücke einstudiert, die sie im Rahmen des Weihnachtskonzerts vortrugen.

"Die Musik ist hier im Jack-Steinberger-Gymnasium ein tragendes Element", freute sich Elke Jörg, die das Konzert gemeinsam mit ihren beiden Kollegen vorbereitet hat. Besonders stolz ist sie darauf, dass zahlreiche Schüler ein Instrument beherrschen und sehr gerne beim Weihnachtskonzert auftreten. "Wir haben hier viele findige Leute, die sehr kreativ sind", weiß die Lehrkraft aus Erfahrung. "Viele kommen auf uns zu und fragen, ob sie auftreten dürfen". Natürlich sage man da gerne zu, die Schüler sind bei der Liedwahl sehr frei. "Sie haben bei der Programmgestaltung selbstverständlich ein Mitspracherecht", macht Jörg deutlich. Das sorge zwar manchmal dafür, dass auch weniger weihnachtliche Lieder im Programm zu finden sind. Die große Bandbreite der Musik mache aber auch dem Publikum sehr großen Spaß. Und wenn man sieht, mit wie viel Engagement die einzelnen Interpreten bei der Sache sind, dann merkt man als Zuhörer, dass für viele die Musik Passion ist. Denn geübt wird auch viel in der Freizeit.

Doch natürlich werden nicht nur Sänger und Musiker gebraucht: auch die Technik will verwaltet werden, was die AG Licht- und Tontechnik übernimmt. "Ohne sie wäre ein solches Konzert gar nicht möglich", weiß Elke Jörg. Ein solches Konzert bedeutet für die Organisatoren viel Stress, es ist aber auch für alle ein Fixpunkt. Und für die Zuhörer ist es auch eine schöne Einstimmung auf Weihnachten. Das Publikum war vom umfangreichen und abwechslungsreichen Programm auf jeden Fall sehr angetan, wie der große Applaus am Ende des Konzertes zeigte. Und auch den Schülern hat ihr Auftritt sichtlich viel Freude bereitet.
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