Bad Kissingen
Gewitter

Unwetterwarnung für Teile Frankens

Nach den vergangenen Hitzetagen warnt der Deutsche Wetterdienst ab Sonntagnachmittag vor teils unwetterartigen Gewittern.
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Symbolfoto: dpa
Symbolfoto: dpa
Mit der ganz großen Hitze in Deutschland ist es erst einmal vorbei: Kräftige Schauer und Gewitter sorgen im Süden und Südwesten für einen Temperatursturz von etwa zehn Grad, sagte Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach. Nur noch maximal 20 bis 27 Grad warm werde es am Montag südlich von Mosel und Main.
Die von Sonntagnachmittag an erwarteten Gewitter hätten "Unwetterpotenzial" - und könnten Starkregen, Sturmböen und Hagel mit sich bringen.

Lokal könne das für Franken ein großes Unwetterpotential bergen, meint der Metereologe Stefan Ochs auf seiner Internetseite. Hagelschlag, Orkanböen und Überflutungen könnten demnach drohen. Falls es gegen Nachmittag zu Gewittern komme, könnten diese sehr schnell auftreten.

Der Norden Deutschlands dagegen liege auch am Montag "auf der Sonnenseite", sagte Jonas. Es werde dort zwar mit 25 bis 30 Grad weiter hochsommerlich und sonnig sein, aber längst nicht mehr so schwül wie am vergangenen Samstag. Die Zweiteilung Deutschlands in einen wärmeren Norden und einen kühleren Süden sei "selten und ungewöhnlich", sagte der Meteorologe.

Auch am Dienstag wird sich an der Lage nichts ändern: Der Süden bleibe regnerisch und gewittrig. Lokal könnten innerhalb von 48 Stunden bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Im Norden bleibe es freundlich und sommerlich bis zu 30 Grad.

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