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Sandberg
Offene Tür

Umschauen in der Montessori-Schule

Eltern und zukünftige Schüler konnten sich in der Schule informieren.
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Groß war das Interesse an der Montessoripädagogik anlässlich des alljährlichen Tages des offenen Klassenzimmers an der Montessorischule Rhön-Saale in Sandberg. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich über Montessorimaterialien und diese besondere Form der Pädagogik zu informieren.  Foto: Marion Eckert
Groß war das Interesse an der Montessoripädagogik anlässlich des alljährlichen Tages des offenen Klassenzimmers an der Montessorischule Rhön-Saale in Sandberg. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich über Montessorimaterialien und diese besondere Form der Pädagogik zu informieren. Foto: Marion Eckert

Einmal im Jahr lädt die  Montessori-Schule Rhön-Saale interessierte Eltern und Kinder, aber auch Freunde und Gäste zum Tag der offenen Tür in die Schule ein. Wieder einmal war der Ansturm enorm und riss auch während des Tages nicht mehr ab. Das Interesse an dieser alternativen Schulform und Pädagogik ist nach wie vor sehr groß.

In erster Linie nutzten künftige Montessori-Eltern den Tag, um sich gemeinsam mit ihren Kindern über die Schule, die Montessori-Pädagogik und das besondere pädagogische Montessori-Material informieren. In den Klassenzimmern gab es ausreichend Möglichkeit zum Forschen und Erleben, zum Fragen stellen und Ausprobieren. In den einzelnen Klassenzimmern gab es unterschiedliche Darbietungen aber auch Möglichkeiten die Freiarbeit in der Grundstufe kennen zu lernen. Es gab Wortarten-, Lese- und Schreibübungen, Globus- und Atlasarbeit sowie Fremdsprachenunterricht in Spanisch und Englisch.

Vorgestellt wurde das Mathematikmaterial der Mittelstufe: Schachbrett, Rechenrahmen und Bruchrechnen sowie das der Oberstufe zum Wurzelziehen, Prozentrechnen, für positive und negative Zahlen und Geometrie. Aus dem Deutschmaterial der Mittelstufe wurden die Fälle des Nomens, Planet der Zeit, Satzglieder bestimmen und wörtliche Rede gezeigt.

Kennzeichen des Schulkonzepts

Informationen zu Schulveranstaltungen wie Theaterspiel und der jährlichen Alpenüberquerung gab es zudem. Außerdem wurden zwei offen Singen angeboten. Natürlich gab es auch die Gelegenheit mit Montessori-Eltern und Lehrkräften ins Gespräch zu kommen. Jahrgangsmischung, hohe Anschaulichkeit des Lernens und Handlungsorientierung, Verzicht auf Zensuren sowie individuelle Förderung durch zwei Pädagogen pro Klasse sind einige der Kennzeichen des Schulkonzeptes.

Schulleitung und Vorstand informierten über das Schulkonzept sowie die Aufnahmemodalitäten der Schule. Bastelangebote, ein Bücherflohmarkt, die Infothek der Schülersprecher und eine Kaffee- und Kuchenbar rundeten das Angebot ab.