Bad Bocklet
Nominierung

Überwältigendes Ergebnis für Sandro Kirchner

Bei der Delegiertenversammlung der CSU wurden Sandro Kirchner als Landtagskandidat und Karin Renner als Kandidatin für die Bezirkstagswahl 2018 nominiert.
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Nach der Wahl ist vor der Wahl. Kaum war die Wahl des Bundestags über die Bühne gegangen, ging es bei der CSU-Delegiertenversammlung des Stimmkreises 603 Bad Kissingen/Rhön-Grabfeld im Kursaal von Bad Bocklet um die Aufstellung der Landtags- und Bezirkstagskandidaten für die im kommenden Jahr stattfindenden Wahlen in Bayern.

Nachdem Sandro Kirchner, MdL und CSU-Kreisvorsitzender, sowie Bezirksrätin Karin Renner ihre politische Arbeit und die zukünftigen Zielsetzungen vor den 75 anwesenden Delegierten erläutert hatten, erhielten sie eindeutige Vertrauensbeweise. Sandro Kirchner erhielt 73 Stimmen, was mit 98,65 Prozent ein besonders herausragendes Ergebnis darstellt. Bei Karin Renner lag das Ergebnis mit 93 Prozent etwas darunter. Die Leitung der Wahl lag in den Händen von Birgit Erb, der CSU-Kreisvorsitzenden von Rhön-Grabfeld.


Sandro Kirchner berichtet

Über eine Vielzahl von politischen Aufgaben konnte MdL Sandro Kirchner berichten, der seit Oktober 2013 Landtagsabgeordneter ist. Eine große Herausforderung seien die großen Flüchtlingszahlen gewesen. Maßnahmen der Infrastruktur, wie Straßenbau und Straßenunterhalt seien gesteigert worden. Zudem habe sich Bayern durch Zahlung eines Betreuungsgeldes als kinderfreundliches Land gezeigt und der kommunale Finanzausgleich sei um eine Milliarde Euro auf 8,9 Mrd € gesteigert worden. Weiterhin erwähnte MdL Kirchner die Digitalisierungsoffensive mit dem Zentrum in München und die Beteiligung am Energiedialog.

Große Vorteile für den Stimmkreis sieht Sandro Kirchner bei der Behördenverlagerung. Er erwähnte das Haus für Gesundheitsmanagement und das Institut für Kurortmedizin, sowie das Zentrum für Telemedizin. Dem Mangel an Hausärzten habe man entgegengewirkt. Weiterhin unterstützt habe man den Kissinger Sommer. Als "Zukunftsthemen" nannte Kirchner den Öffentlichen Personennahverkehr, die Anbindung an den Wirtschaftsraum Fulda. Bei der Digitalisierung gehe es darum, die letzten "weißen Flecken" zu beseitigen. Viel Lob für Sandro Kirchner gab es von Landrat Thomas Bold.


Bericht von Karin Renner

Als sehr fleißige Bezirksrätin zeigte sich Karin Renner. Es sei "eine schöne Aufgabe, auf Bezirksebene in den Bereichen Kultur und Soziales mitarbeiten und mitgestalten zu dürfen", sagte sie. Als Behindertenbeauftragte setze sie sich insbesondere für die Menschen in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld ein. Vertreten ist Renner in den Ausschüssen Bezirksausschuss, Personalausschuss, Bau- und Umweltausschuss, Vergabeausschuss, Sozialausschuss, Partnerschaftskomitee und Jugendbeirat. Hinzu komme eine umfangreiche Gremienarbeit. Seit 2013 bis heute habe sie an ca. 220 Sitzungen teilgenommen.
Der Bezirk sei dabei, das Freilandmuseum Fladungen für Menschen mit Handicap erlebbar zu machen. Dies gelte auch für Schloss Aschach. Zahlreiche Projekte und Einrichtungen in den Bereichen Kultur und Heimatpflege werden von der Unterfränkischen Kulturstiftung unterstützt. Als Musterbeispiel für herausragendes Gelingen und gute Zusammenarbeit nannte Karin Renner den Erwerb des Klosters Altstadt, sowie die Erweiterung und Sanierung der Musikakademie Hammelburg.
MdL Sandro Kirchner bedankte sich bei Karin Renner für die gute Zusammenarbeit und das soziale Engagement.


Wahl der Delegierten

Bei der Wahl der Delegierten gab es folgendes Ergebnis: Thomas Bold, Robert Erhard, Birgit Erb, Walter Gutmann, Steffen Hörtler, Sandro Kirchner, Mathias Klement, Karin Renner, Peter Suckfüll und Martin Wende. Als Ersatzdelegierte erhielten folgende Personen das Vertrauen: Marion Albert, Siegfried Erhard, Detlef Heim, Harald Hofmann, Steffen Malzer, Nikola Renner-Knopp, Georg Seiffert, Paula Vogler, Michaela Wedemann und Elisabeth Wende. Abschließend wurden zwei Teilnehmer der Versammlung zur Abgabe der Versicherung an Eides statt bestimmt. Dies sind Robert Kiesel und Adolf Büttner.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär, MdB, berichtete in ihrem Grußwort über die Atmosphäre bei den Sondierungsverhandlungen in der Bundeshauptstadt. Das CSU-Wahlergebnis am 24.9.2017 nannte sie "enttäuschend". Mit ihrem eigenen Wahlergebnis zeigte sie sich sehr zufrieden und freute sich über die zahlreichen Komplimente.
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