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Oerlenbach
Sport

Streetball-Turnier in der Hegler-Halle

22 Mannschaften, darunter vier Jugendteams, boten beim 1. Streetballturnier der Basketballabteilung der SG Oerlenbach/Ebenhausen tolle Leistungen.
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Auf unserem Foto das erfolgreiche Team zusammen mit den Verantwortlichen Michaela Schendel (rechts) und Bärbel Gunreben (links).
Auf unserem Foto das erfolgreiche Team zusammen mit den Verantwortlichen Michaela Schendel (rechts) und Bärbel Gunreben (links).
Der Wettbewerb war das "Einweihungsfestival" in der sanierten und erweiterten Wilhelm-Hegler-Halle, in der die SG ab sofort wieder Training und Wettkämpfe austrägt. Mit dabei waren Sportler aus nah und fern, darunter aus Bamberg und Laufach bei Aschaffenburg.
Vor allem Abteilungsleiterin Michaela Schendel, Damentrainerin Bärbel Gunreben und "Mister Basketball" Peter Iberl hatten das Zwei-Tages-Event perfekt vorbereitet.
Jedes Team bestand aus vier Akteuren, von denen drei auf dem Feld agierten. Besonderen Reiz gewann das Turnier dadurch, dass Treffer durch Damen mit der doppelten Punktzahl gewertet wurden. "Das spornt zusätzlich an, wenn die Herren den Spielerinnen durch schnelle Pässe gute Wurfchancen ermöglichen", begründete Iberl diesen Schritt.


Fairer Wettbewerb

Überhaupt verlief der Wettbewerb überaus fair. "Wir setzten keine Schiedsrichter ein. Die Spieler regelten selbst alle Situationen. Es gab überhaupt keine Streitigkeiten. Fairplay war oberste Devise", wertete Michaela Schendel die Regelung. Denn fast alle Akteure waren Basketballer und kannten sich im Reglement bestens aus. Lediglich die erzielten Punkte hielten gerade nicht beteiligte Spieler fest.
Jedes Team - bunt gemischt aus einem Verein oder mehreren Vereinen - gab sich einen besonderen Namen. "Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt", sagte Bärbel Gunreben, die zusätzlich zu ihrer Leitungsfunktion selbst in einem der Teams mitwirkte.
Zum Auftakt trat der Nachwuchs an. Hier setzte sich im Modus "jeder gegen jeden" die Mannschaft "TKJ" durch. Im großen Erwachsenenfeld gab es zunächst eine Vorrunde mit je sechs Teams im gleichen Spielplan über je 20 Minuten ohne Unterbrechungen wie Auszeiten. "Das forderte enorm bei nur einer Wechselmöglichkeit. Ständig freilaufen, konzentriert passen, Wurfchancen nutzen", beschrieb Patrick Seufert von der SG die Anforderungen, die aber alle Spielerinnen und Spieler mit Bravour meisterten. Der erste Tag klang mit "After-Party" und Cocktailbar aus. Weiter Angereiste übernachteten in der Halle, um für den weiteren Verlauf gerüstet zu sein.


Finalrunde am 2. Tag

Mit großer Spannung schloss sich am 2. Tag die Finalrunde mit dem Endspiel als Höhepunkt an. Am Ende siegte "No point guard needed" nach hartem Kampf mit 25:23 gegen die "Hambas". Platz drei belegte "Turnshoes bozzes" vor den "Titusstrassen". In den Ablauf eingeschoben war ein Freiwurfwettbewerb mit Vorqualifikation und Finale, bei dem innerhalb einer Minute möglichst viele Punkte von der Freiwurflinie zu erzielen waren. Bei den Damen gewann Bärbel Gunreben mit acht Punkten vor Katrin Weingart mit sieben (beide Oerlenbach), bei den Herren Lukas Then (Poppenhausen) mit zehn Punkten vor Jan Krause (Schweinfurt) mit neun Punkten.


Fast 100 Begegnungen

Nach fast 100 kräftezehrenden Spielen lautete das Fazit der Sportler: Neuauflage im nächsten Jahr. "Mit dieser Bitte werden wir uns in der Abteilung befassen. Wir sind überaus froh, dass das Turnier so gut angenommen wurde", resümierte Michaela Schendel, die allen Helfern für die Abwicklung einschließlich Verköstigung großes Lob spendete. Zum Abschluss bestritten die Rollstuhlbasketballer aus Schweinfurt und Würzburg ein Freundschaftsmatch, ehe die SG-Jüngsten, die Minis, ihre Können unter dem Korb zeigen durften.
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