TSV Münnerstadt - TSV Forst: Nach der ersten Saisonniederlage vor Wochenfrist gegen den TSV Rottendorf (1:2) ist beim TSV Münnerstadt (3./12) von Trübsal blasen keine Spur. Dafür war die Leistung zu brauchbar. "Die Niederlage ist kein Beinbruch. Rottendorfs Sieg war letztlich verdient, weil sie einen Tick cleverer, effizienter waren und an diesem Tag einen überragenden Torwart hatten. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir aus solchen Spielen unsere Lehren ziehen", erwartet Coach Dominik Schönhofer. Dies schon idealerweise in der Partie gegen den TSV Forst (12./7). Die Forster um Spielertrainer Marco Forner gelten unter Experten als Geheimfavorit, konnten dies mit den bisherigen Ergebnissen allerdings noch nicht hinreichend bestätigen. Für den Mürschter Coach ist der Gegner schwer zu bespielen. "Letzte Saison haben wir zwei Mal verloren. Sie haben fußballerisch und vor allem kämpferisch einiges zu bieten, haben sich zudem vor der Runde nochmals verstärkt. Trotzdem hoffe ich auf ein Ende der bisherigen Bilanz gegen Forst." Die Nägelsieder können personell auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen.

FSG Wiesentheid - FC Fuchsstadt: Im Lager des FC Fuchsstadt (13./7) dürfte man froh sein, wieder auf Reisen gehen zu dürfen. Station machen die Kubo-Schützlinge bei der FSG Wiesentheid (4./11). Fuchsstadt kassierte die zweite Heimpleite in Folge, die mit 0:7 gegen Spitzenreiter Schwebenried/ Schwemmelsbach noch deftiger ausfiel, als beim 0:5 gegen Gochsheim. "So etwas habe ich in meiner Laufbahn noch nicht erlebt. Das Selbstvertrauen der Spieler ist natürlich im Keller", musste Kubo Aufbauarbeit betreiben, ohne dabei mit Kritik zu sparen. "Das ist auch eine Einstellungssache. Man muss sich wehren und nicht ohne Mumm in eine Partie gehen, bei der 400 Zuschauer da sind. Wir müssen rennen und kämpfen, denn in dieser Liga bekommt man nichts geschenkt. Da müssen wir uns schon an die eigene Nase fassen." Für die Partie in Wiesentheid hat der Fuschter Übungsleiter seinen Kader weitestgehend beisammen, lediglich Harald Bayer ist noch angeschlagen und der lange verletzte Philipp Pfeuffer befindet sich im Aufbautraining. "Wichtig ist, dass wir hinten erstmal den Laden zusammenhalten, dann kommt halt auch mal ein 0:0 zustande", ist die Ausrichtung der Füchse erst einmal defensiv.

TSV Güntersleben - SV Riedenberg: Zum vierten Mal in dieser Saison geht der SV Riedenberg (11./7) auf Reisen und gastiert dabei beim TSV Güntersleben (15./6). Drei Mal zuvor ging der Aufsteiger auf fremdem Platz leer aus, diesmal soll zumindest ein Punkt, besser noch ein Sieg, herausspringen. "Wir sind einfach auswärts jetzt mal reif, zu punkten. Wir haben gesehen, dass es bisher immer enge Spiele waren. Egal ob wir gegen eine Mannschaft von vorne gespielt haben oder aus dem hinteren Bereich der Tabelle", sieht SV-Trainer Charly Storch seine Truppe gut gerüstet. Zuletzt konnten die "Störche" gegen Wiesentheid ein Remis einfahren, dank des Ausgleichstreffers von Benedikt Carton in der letzten Minute. "Es war glücklich. Fußball ist halt manchmal ein verrücktes Spiel", sinniert Storch, der zuvor in Schwebenried (1:2) die Kehrseite mitmachte, als seine Riedenberger kurz vor Schluss der "Knock-out" ereilte. Dass der Gegner am letzten Spieltag beim SV Rödelmaier eine herbe 1:7-Klatsche einfuhr, sieht Storch eher als Vorteil für die Seinen an. "Das kommt uns gelegen, denn Güntersleben muss nach der hohen Niederlage jetzt zu Hause kommen. Gegen einen offensiven Gegner tun wir uns leichter." Wieder mit im Kader nach ihrem Urlaub sind Daniel Dorn und Dominik Fröhlich. All zu große Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf macht der SV-Übungsleiter ihnen aber nicht. "Die Mannschaft hat gegen Wiesentheid gut gespielt, Charakter gezeigt und unter der Woche hart gearbeitet. Deswegen müssen sie sich erstmal hinten anstellen."

SV Rot-Weiß Obererthal - SSV Gädheim: "Wenn wir in der Liga mitmischen wollen, müssen wir jetzt einen Sieg landen. Wenn nicht jetzt, wann dann", fordert Manfred Fleischmann, Coach des SV Obererthal (18./0), vor der Heimpartie gegen den SSV Gädheim (16./6). Punktlos zieren die Rot-Weißen das Tabellenende, kassierten zuletzt beim TSV Forst (1:3) die sechste Niederlage in Serie. Und das, obwohl man dem Gegner auf Augenhöhe begegnete, wie Fleischmann analysiert. "Nach der Pause hatten wir den Lattentreffer zum Ausgleich. In dieser Phase hat Forst gewackelt, da wäre ein Punkt möglich gewesen." Nun kommt mit Aufsteiger Gädheim ein Team, welches nur zwei Plätze besser in der Tabelle steht. Fleischmann beobachtete den Gegner unter der Woche bei der 0:2-Pleite gegen Strahlungen und sah dort eine klar unterlegene Heimmannschaft. "Das ist eine Mannschaft, gegen die man punkten muss, auch wenn wir personell weiter geschwächt sind", nimmt der Rot-Weiß-Dompteur seine Jungs in die Pflicht. Wieder mit dabei ist der zuletzt urlaubende Johannes Rüth.

TSV Bad Königshofen - SV Garitz: Seinen ansprechenden Saisonstart weiter verbessern möchte der SV Garitz (6./8) möglichst mit einem Dreier beim TSV Bad Königshofen (5./9). Den jüngsten 2:0-Heimerfolg gegen Aufsteiger VfL Euerbach sah Spielertrainer Andrzej Sadowski, der mit beiden Toren den Grundstein legte, durchaus als verdient an. "Wir sind gut in die Partie gestartet und hätten nach dem 1:0 eigentlich nachlegen müssen. Dann kam Euerbach etwas auf, doch sie konnten über die gesamte Spielzeit nie den ganz großen Druck entfachen." Die anstehende Partie in Bad Königshofen sieht Sadowski als schwierig aber doch lösbar an. "Wir wollen auch in der Fremde wieder was reißen. Der Gegner ist zwar stark, zeigt sich bisher in den Ergebnissen aber recht wankelmütig", weiß der SV-Coach. Bei den Kissinger Stadtteilkickern sind Bastian Knauer (Knie) und Manuel Cazzella (Knöchel) angeschlagen, während Marcel Rudolph noch im Urlaub weilt.