Hammelburg
Volleyball 2. Bundesliga

Zu farbloser Auftritt der Hammelburg Volleys

Bei der Niederlage in Gotha wissen die Saalestädter nur im ersten Satz zu überzeugen.
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VC Gotha - Hammelburg Volleys 3:1 (21:25, 25:19, 25:22, 25:20). Durch zu viele individuelle Fehler und phasenweise fehlenden Spirit, handeln sich die Hammelburg Volleys nicht nur eine Niederlage ein, sondern machen es im Kampf um den Ligaverbleib noch einmal unfreiwillig spannend.  Mit einem verschlagenen Aufschlag endete ein enttäuschender Hammelburger Auftritt beim Team der Stunde aus Gotha, welches sich durch einen erneuten Paukenschlag weiterhin alle Optionen für den Doch-noch-Klassenerhalt aufrecht hält. Für die Saalestädter indes wird der Ligaendspurt noch einmal eine Zitterpartie.  Dabei begann der Auftritt vor knapp 200 Zuschauern vielversprechend. "Da waren wir teilweise mit acht Punkten vorne und die Jungs haben das taktische Konzept super umgesetzt", war Hammelburgs Headcoach Karl Kaden zunächst noch voll des Lobes für seine Spieler. Stark präsentierte sich Kapitän Felix Bendikowski. Und immer wenn Hammelburgs Zuspieler Jackson Maris, später zum wertvollsten Spieler seines Teams gewählt, seine Mittelangreifer Nils Rehmeier und Henning Schulte einsetzte, war dies von Erfolg gekrönt.

Thüringer Kämpferherzen

"Dann hat Gotha angefangen, bei den schwierigen Bällen mutiger zu spielen und hatte damit Erfolg. Wir selber hingegen haben zu wenig Druck ausgeübt", resümierte Mittelblocker Nils Rehmeier. Vor allem Christoph Assmann entpuppte sich als Erfolgsgarant für sein Team. "Seine Einwechslung brachte plötzlich Emotion aufs Feld, was mit starken Angriffen und Aufschlägen einherging", bestätigte Abteilungsleiter Matthias Benner, der mit einer kleinen Gruppe Hammelburger Fans das Spiel vor Ort verfolgte. Fortan brannten die Thüringer, die nun ihr Kämpferherz mobilisierten und nach den Worten Kadens "mit dem Mute der Verzweiflung alle verfügbaren Reserven mobilisierten". Hammelburgs Spiel hingegen stagnierte, es fehlte etwas der Glaube an die eigenen Stärken. Durch die Niederlage gegen Gotha und deren vermeintlich einfacheres Restprogramm, steigt die Anspannung vor dem kommenden Heimspiel gegen das Topteam aus Mainz. "Wir werden uns in der Woche voll auf das Training konzentrieren, um mit der Unterstützung unserer tollen Fans den ein oder anderen wichtigen Punkt zu holen", gibt sich Karl Kaden kämpferisch.   

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