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Volleyball

Widerstand für Hammelburgs Frauen gab es nur am Anfang

Die Frauen des TV/DJK Hammelburg tun sich nur im 2. Satz gegen SGS Erlangen schwer. Sieg und Niederlage für die Männer-Reserve. Die Bad Brückenauer Bezirksliga-Männer leiden unter kurzfristigen Spielverschiebungen.
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Perez Metaj vom TV Bad Brückenau in einem früheren Spiel beim Schmetterball gegen Trennfurt. Foto: Archiv/ssp
Perez Metaj vom TV Bad Brückenau in einem früheren Spiel beim Schmetterball gegen Trennfurt. Foto: Archiv/ssp

SGS Erlangen - TV/DJK Hammelburg 1:3 (14:25, 25:19, 23:25, 12:25).

Furios starteten die Hammelburgerinnen in den 1. Satz. Starke Angriffe ließen dem Gegner keine Chance. Mit dabei Johanna Wüscher, bei ihrer Saisonpremiere auf der Liberaposition einen starken Rückhalt für die Mannschaft bildete. Im 2. Satz machten die TV/DJKlerinnen viele individuelle Fehler, auch beim Aufschlag - und mussten den Satz an Erlangen abgeben. Der 3. Satz verlief ziemlich eng, wobei die Hammelburgerinnen immer die Nase vorne hatten. Schlagkräftige Angriffe von Tabea Lang trugen maßgeblich zum Satzgewinn bei. Im 4. und letzten Satz brachte Zuspielerin Natalia Custodio die Hammelburgerinnen mit einer Aufschlagserie direkt 8:0 in Führung. Auch danach zeigten die Gäste starke Aufschlag- und Abwehrarbeit. Deutlich und verdient gingen Satz und Spiel nach Hammelburg.

TV Mömlingen III - TV/DJK Hammelburg II 1:3 (11:25, 25:23, 17:25, 18:25).

Mit zwölf Spielern und einer guten Mischung aus jung und erfahren angetreten, zeigte die Hammelburger Männer-Reserve eine ordentliche Leistung. Nach klar gewonnenem 1. Satz führten die Gäste schon 23:19, verschenkten aber dann den 2. Satz noch. Der 3. und 4. Satz wurden dann aber wieder eine klare Sache.

TV Trennfurt - TV/DJK Hammelburg 3:0 (25:22, 25:20, 25:14).

Tabellenführer Trennfurt erwartete die Hammelburger mit einer erfahrenen Mannschaft und vielen Akteuren, die schon höherklassig gespielt hatten. In den Sätzen 1 und 2 wehrten sich die Gäste ganz ordentlich gewehrt. Doch Schwächen beim Aufschlag und etwas fehlende Körpersprache führten dazu, dass sie immer Führungen der Trennfurter hinterherlaufen mussten. Gestalteten sich die ersten beiden Sätze noch relativ eng, ging im 3. Satz nichts mehr. Während der TV der Meisterschaft entgegenstrebt, wollen die Hammelburger nun in den nächsten Spielen Kontakt zum Zweiten Lengfeld halten.

TuS Frammersbach - TV Bad Brückenau 3:0 (25:22; 25:13; 25:20).

Etwas überrascht wurden die Brückenauer Jungs beim großen Spieltag in Trennfurt. Die im Spielplan aufgelisteten Begegnungen wurden vom Ausrichter umgeworfen, da alle acht Mannschaften schon da waren. Bei den Bad Brückenauern fehlte aber noch Trainerin Maika Herbert, die auf dem Weg war. Ihre Jungs weigerten sich, das das erste Match zu spielen; laut Plan waren sie erst im zweiten dran. Die Stimmung in der Halle war angespannt, auch, weil abermals die Spielreihenfolge vertauscht wurde. Die Unruhe sorgte für Unsicherheit bei den TVlern. Im ersten Spiel war der Druck hoch, da Gegner Frammersbach in der Tabelle noch hinter den Brückenauern stand. Letztere begannen den 1. Satz recht stabil und konnten mit 21:16 in Führung gehen. Dann brach auf einmal die Annahme ein. Beim Spielstand von 21:20 musste Mannschaftskapitän Rene Saam verletzungsbedingt raus. Die Verletzung war ein Schock für das gesamte Team, so dass sich noch ein Aufstellungsfehler einschlich. Satz 1 ging noch knapp verloren. Die Brückenauer standen auch im 2. Satz komplett neben sich, fanden keinen Rhythmus. Zudem fehlte der zweite Diagonalspieler, so dass man in ungewohnter Aufstellung antreten musste. In den 3. Satz ging es nochmal mit vereinten Kräften und mit Mannschaftskapitän Rene Saam. Es fehlte jedoch insgesamt an Selbstvertrauen, dass Spiel noch rumzureißen. Satz 3 musste ebenfalls abgegeben werden.

TV Bad Brückenau - TSV Großheubach 0:3 (17:25; 15:25; 20:25).

Im erste Rückrundenspiel der Saison konnten die Bad Brückenauer im 1. Satz noch relativ gut mithalten. Aber insgesamt passte das Zuspiel nicht so optimal, dass die Angreifer hätten glänzen können: auch der eigene Block blieb in vielen Situationen zu passiv. Im 2. Satz war es ein ähnliches Spiel mit gleichem Ausgang. Die TVler wollten sich im 3. Satz nochmal aufraffen und zeigen, was in der Mannschaft steckt. Annahme und Abwehr um Libero Roman Gartung waren relativ stabil und vor allem Außenangreifer Alexander Kuznezow machte ein paar schöne Punkte. Die Teamleistung reichte aber nicht, um das Spiel herumzureißen.

FC Euerfeld - TSV Wollbach 1:3 (25:22, 20:25, 19:25, 16:25).

Die TSV-Frauen gingen fokussiert in den 1. Satz hinein, kamen aber nicht richtig in ihren Spielfluss hinein. Zu viele Fehler brachten den Satzsieg für den Gegner. In den folgenden Sätzen bekamen die TSVlerinnen das Spiel mehr und mehr in den Griff, wodurch sie zunehmend Sicherheit gewannen. Die Annahme kam konzentriert auf die Zuspielerin; die Angriffe wurden aggressiver und klüger. Überragende Abwehrarbeit leisteten vor allem Eva Warmuth und Michaela Zwiefel. Die Absprachefehler wurden geklärt und die Spielstrategie zielgerichtet umsetzt. Euerfeld brachte zwar nicht viele gefährliche Angriffe über das Netz. Doch bereitete es den Wollbacherinnen Schwierigkeiten, ihren abwehrstarken Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und die Bälle auf einen freien Fleck im Feld zu platzieren. Doch auch das gelang nach einigen Anläufen mit taktischen Spielzügen.

TSV Wollbach - TSV Tauberbischofsheim 3:0 (25:19, 25:15, 25:19).

Gegen Tauberbischofsheim wollten die Wollbacherinnen die eigene ruhige Spielweise beibehalten und nicht zu viele eigene Fehler machen. Druckvolle Aufschläge brachten dem Gegner erste Schwierigkeiten ein. Zwar waren die Tauber-Mädels laufbereit, doch Wollbach kamen ihnen mit starken Angriffen und platzierten Bällen zuvor. Nachwuchs-Mittelblockerin Jana Wolf spielte beide Partien durch; auch Pauline Arnold, Ina Wolf und Marie Wiegand kamen zum Einsatz und bewiesen ihr Können. Trotz des Fehlens der erfahrenen Diagonalspielerin Katharina Lux zeigten sich die Mannschaft von der Annahme, über die Abwehr bis zum Angriff permanent konzentriert. Mit dem Sieg sicherten die Wollbacherinnen den Platz an der Tabellenspitze ab.

DJK Salz - TSV Aschach 3:0 (25:15, 25:18, 25:16). Nichts zu holen gab es für die Volleyballdamen des TSV Aschach gegen Salz, das nun endgültig in der Kreisliga Ost angekommen scheint. Das souveräne 3:0 und der gleichlautende Sieg gegen die Gäste aus Wonfurt bescheren dem Aufsteiger einen sicheren Mittelfeldplatz.

TSV Wonfurt II - TSV Aschach 1:3 (25:15, 11:25, 15:25, 20:25).

Großes Aufatmen bei den Volleyballdamen des TSV Aschach, die durch einen 3:1-Erfolg über den TSV Wonfurt II ihren ersten Saisonsieg feiern konnten. Trotz anfänglichen Satzrückstands behielten die Aschacherinnen die Ruhe und zwangen die Wonfurterinnen mehr und mehr zu Fehlern. Aschach blieb konzentriert bis zum Schluss und die Hoffnung auf den Ligaverbleib ist wieder deutlich spürbar.

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