Hammelburg

Was eine Luftwaffen-Auswahl an der Saale macht

Zum Ausstand von Didi Gleisle wird ein Stargast aus dem Hut gezaubert.
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Unser Bild zeigt Didi Gleisle (Bildmitte) mit Jan Ruetz (links), dem Kapitän der Bundeswehr-Auswahl, sowie  Sebastian Blume, dem Kapitän der Luftwaffenauswahl. Foto: Kilian Warmuth
Unser Bild zeigt Didi Gleisle (Bildmitte) mit Jan Ruetz (links), dem Kapitän der Bundeswehr-Auswahl, sowie Sebastian Blume, dem Kapitän der Luftwaffenauswahl. Foto: Kilian Warmuth

Reine Nebensache war das Ergebnis beim freundschaftlichen Vergleich der Hammelburger Volleyballer mit der Luftwaffenauswahl der Bundeswehr. Vor gut besuchter Kulisse in der Saaletalhalle, setzte sich das Bundesligateam erwartungsgemäß mit 3:0 durch. "Wir waren überrascht, dass das Spiel an einem Mittwochabend so gut angenommen wurde", freute sich Hammelburgs Pressesprecher Olly Wendt über einen "durch und durch gelungenen Abend". Organisiert wurde das Spiel vornehmlich von Frank Otter, der als Spieler und Trainer viele Jahrzehnte aktives Mitglied der Hammelburger Volleyballabteilung war und als Berufssoldat unter anderem die Bundeswehr-Auswahl trainiert.

Obwohl Otter zahlreiche Absagen durchaus namhafter Erst- und Zweitligaspieler verkraften musste, entwickelte sich eine muntere Begegnung, bei der auf Seiten der Hammelburger einige Nachwuchsspieler Einsatzzeit bekamen. Als "Stargast" zauberte der Trainer den ehemaligen Hammelburger Bundesligaakteur Michael Schottdorf aus dem Hut. "Es freut mich sehr, dass im Sport die enge Verbindung unserer Garnisonsstadt zur Bundeswehr zum Ausdruck kommt", sagte Hammelburgs Bürgermeister Armin Warmuth nach der Begegnung. In der Satzpause wurde Didi Gleisle, Teammanager des Hammelburger Bundesligateams, als Co-Trainer der Luftwaffenauswahl und Teammanager der Bundeswehr-Auswahl verabschiedet. Aufgaben, die Gleisle über sechs Jahre mit viel Leidenschaft ausgeführt hatte. "Didi so zwischen seinen Hammelburgern und Bundeswehrvolleyballern zu sehen, war für mich der emotionale Höhepunkt dieser Woche", dankte Frank Otter seinem "Co" für seinen Einsatz und die Zusammenarbeit.

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