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Fußball Bezirksliga

SV Riedenberg: Nicht noch mehr Verletzte!

Der TSV Münnerstadt will verlorene Punkte aufholen und der FC 06 das Pokal-Aus verarbeiten. Thulba darf den Letzten Krum nicht unterschätzen.
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Im Spiel beim FC 06 musste Riedenbergs Thomas Vorndran verletzungsbedingt das Feld verlassen  -  nur einer von insgesamt neun Verletzten  beim SV. Trotzdem wollen die Rhöner mit einer blutjungen Elf beim SV-DJK Unterspiesheim erfolgreich sein.Hopf
Im Spiel beim FC 06 musste Riedenbergs Thomas Vorndran verletzungsbedingt das Feld verlassen - nur einer von insgesamt neun Verletzten beim SV. Trotzdem wollen die Rhöner mit einer blutjungen Elf beim SV-DJK Unterspiesheim erfolgreich sein.Hopf

TSV Münnerstadt - TSV-DJK Wiesentheid (Sonntag, 15 Uhr) Nicht zum erhofften Befreiungsschlag wurde die Nachholpartie des TSV Münnerstadt (13./8) bei Schlusslicht Dettelbach und Ortsteile. Die Jungs von Trainer Klaus Keller mussten sich dort trotz überlegen geführten Spiels und zahlreicher Torchancen mit einem 0:0 begnügen, womit man vor der wichtigen Partie gegen den TSV/DJK Wiesentheid (12./10) auf der Stelle tritt. "Wenn man die bisherigen Partien betrachtet, fehlen uns sieben Punkte. Mit 15 Zählern wären wir in dem Bereich, was das Potenzial der Mannschaft hergibt. Aber die sind nicht auf dem Konto und so ist die Situation unbefriedigend", sieht Trainer Klaus Keller das, was derzeit auf dem Papier steht. Deswegen heißt es, im Heimspiel möglichst dreifach zu punkten. Jedoch stellen die Wiesentheider wie schon in der vergangenen Saison eine Wundertüte dar. Nach schlechtem Saisonstart ließ die Mannschaft von Trainer Thomas Latteier zuletzt aufhorchen. Oberschwarzach kochte man beim 2:1 ab und auch dem Sturmdrang des Tabellenführers FT Schweinfurt hielten die Steigerwälder stand und konnten beim 1:1 vor Wochenfrist einen Zähler ergattern. Dementsprechend gewarnt ist man im Mürschter Lager. Keller: "Wiesentheid ist nicht unbedingt eine Mannschaft, die uns liegt. Das wird eine ganz knifflige Aufgabe und eine 50:50-Angelegenheit. Ich habe meinen Jungs schon nach dem Spiel in Dettelbach gesagt, dass wir gegen Wiesentheid nicht so viele Chancen bekommen werden. Da ist es umso wichtiger, aus den vorhandenen Möglichkeiten mehr rauszuholen, auch wenn uns vorne im Moment der Killer fehlt." Der unter der Woche fehlende Nico Weber ist wieder mit an Bord. Ansonsten hat Klaus Keller seinen Stamm zur Verfügung. TSV Forst - FC 06 Bad Kissingen (Sonntag, 15 Uhr) In der Liga im Soll befindet sich der FC 06 Bad Kissingen (7./16) nach dem 4:1-Erfolg bei Dettelbach und Ortsteile. Da tut vor der Partie beim Tabellenzweiten TSV Forst (2./21) auch das Pokal-Aus in Burgwallbach (1:2) unter der Woche der guten Stimmung keinen Abbruch. "Klar ist es ärgerlich im Halbfinale auszuscheiden, wenn man im weiteren Verlauf noch die Möglichkeit hat, gegen höherklassige Teams zu spielen. Aber jetzt können wir uns rein auf die Liga konzentrieren, wo wir ein schweres Programm vor der Brust haben", sieht FC-Coach Mario Wirth den kommenden Aufgaben gespannt entgegen. Allerdings wird der kommende Gegner Forst den Wirth-Männern deutlich mehr Qualität entgegenbringen als dies zuletzt gegen Dettelbach der Fall war. Nur der FC Thulba (0:1) konnte die Truppe von Spielertrainer Florian Hetzel bisher bezwingen, so dass sie ärgster Verfolger von Spitzenreiter FT Schweinfurt ist, den man im direkten Duell am Rande einer Niederlage (3:3) hatte. Wirth: " Forst ist eine Spitzenmannschaft, die unter die ersten Drei gehört. Sie spielen nun schon länger mit einem eingespielten Team, haben sich Stück für Stück verstärkt und eine gute Mischung aus jungen sowie erfahrenen Spielern. Das spiegelt sich nun in den Ergebnissen und der Tabelle wider. Mit einem Zähler dort könnte ich gut leben." Vlad Ruja und Lukas Rottenberger kehren in den Kader zurück. SV-DJK Unterspiesheim - SV Riedenberg (Sonntag, 15 Uhr) "Wir fahren mit dem Ziel nach Unterspiesheim, den Gegner auf Abstand zu halten beziehungsweise diesen zu vergrößern", sagt Thorsten Seufert, Trainer des SV Riedenberg (10./12), vor der Partie beim SV-DJK Unterspiesheim (15./7). Die 2:4-Niederlage gegen Gochsheim wollte der Coach gar nicht so lange thematisieren. Torhüter Florian Dorn hatte sich vor der Halbzeit das Schlüsselbein gebrochen und fällt bis zur Winterpause aus. Damit nicht genug für die Grün-Weißen. Im Abschlusstraining erwischte es Philipp Dorn mit einem Bänderriss und auch Christoph Dorn fehlt am Wochenende beruflich, so dass die Zahl der Verletzten beziehungsweise Fehlenden auf neun anstieg und man zum Tabellenvorletzten mit einer Rumpf-Elf fahren muss. "Jetzt wird es auch bei unserem großen Kader langsam eng. Viel darf nicht mehr passieren", sagt Riedenbergs Übungsleiter, der seiner Truppe aber vertraut. Seufert: "Wir fahren mit einer blutjungen Elf dorthin, sind aber davon überzeugt, dass wir eine gute Leistung abliefern. Für uns ist es gerade jetzt wichtig, dass ein Stefan Wich im Moment sehr gut drauf ist. Er hat zweimal hintereinander einen Doppelpack geschnürt. Mich würde es freuen, wenn seine Tore jetzt auch zu einem Erfolg führen würden." Zuletzt setzte es trotz der Wich-Treffer jedoch in Bad Kissingen und gegen Gochsheim jeweils 2:4-Niederlagen. Gegner Unterspiesheim konnte zuletzt beim 2:2 in Altbessingen einen Achtungserfolg landen, hat aber weiterhin erst einen Sieg - das 4:3 gegen Wiesentheid - auf dem Konto.

FSV Krum - FC Thulba (Sonntag, 15 Uhr) Zu Schlusslicht FSV Krum (16./5) führt die Reise des FC Thulba (3./18). Für FC Spielertrainer Victor Kleinhenz bleibt das Gastspiel trotz des schlechten Saisonverlaufes eine schwierige Angelegenheit, denn er weiß um die Stärken des Tabellenfünften der Vorsaison, der nur zwei Zähler weniger einheimste als die Frankonen, die auf Rang vier einliefen. Kleinhenz: "Man weiß nicht, warum sie Letzter sind. Ich kann es mir jedenfalls nicht erklären. Krum hat viele Facetten des Fußball-Spiels drauf. Sie sind bei Kontern brutal gefährlich und haben viele gute Kicker in ihren Reihen. Und das war vergangene Woche beim 3:3 wieder zu erkennen." Da waren die Jungs von Trainer Tobias Burger bei einer 2:0-Führung drauf und dran, den zweiten Saisondreier einzufahren, ehe man plötzlich 2:3 hinten lag, um in Unterzahl noch auszugleichen. Zuvor gingen die FSVler gleich sechsmal in Folge als Verlierer vom Platz. Die Frankonen ihrerseits nahmen gegen Oberschwarzach einen Zähler mit, was für Kleinhenz in Ordnung geht. "Wir wollen gegen Krum eine dynamische, offensive Spielweise an den Tag legen, die erfolgreich ist. Ich bin froh, wieder mal 14 Mann aus der ersten Mannschaft im Kader zu haben, so dass auch von der Bank nachgelegt werden kann", freut sich der FC-Coach über die Rückkehr von Fabio Reuß und Cedric Werner, der vergangenes Wochenende nach fünfwöchiger Pause erstmals wieder Einsatzminuten bekam.

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