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Nicht nur für Westheim geht es um alles

Am letzten Spieltag entscheidet sich für Riedenberg und Münnerstadt der direkte Abstieg aus der Bezirksliga oder die Relegation. Auch anderswo bestehen Auf- und Abstiegsfragen.
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Welches Bild wird nach dem letzten Spieltag für den FC Westheim stehen: das mit Yanik Pragmann beim Jubeln über den Durchmarsch in die Bezirksliga? Oder das mit trauernden Spielern, weil der Aufstieg vergeigt wurde? Auch andere Teams in den Ligen bangen noch.Hopf
Welches Bild wird nach dem letzten Spieltag für den FC Westheim stehen: das mit Yanik Pragmann beim Jubeln über den Durchmarsch in die Bezirksliga? Oder das mit trauernden Spielern, weil der Aufstieg vergeigt wurde? Auch andere Teams in den Ligen bangen noch.Hopf
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Bezirksliga Ost

Die FT Schweinfurt ist Meister und steigt in die Landesliga auf. Um den Relegationsrang zwei kämpfen der TSV Gochsheim (2./56) und der TSV Forst (3./54). Siegen die Gochsheimer gegen den SV-DJK Oberschwarzach (4./51), spielen sie zum zweiten Mal hintereinander Relegation nach oben. Ein Remis könnte ihnen zum Verhängnis werden und zwar dann, wenn der TSV Forst seine Heimpartie gegen den SV-DJK Unterspiesheim (11./35) mit zwei Toren Unterschied gewinnt. Denn in diesem speziellen Fall würde die Anzahl der mehr erzielten Treffer den Ausschlag zugunsten der Forster geben. Der direkte Vergleich endete jeweils 2:2 und auch die Tordifferenz läge hier jeweils bei plus 27. In den Kampf um den Klassenerhalt sind der TSV Münnerstadt (13./31) und der SV Riedenberg (14./28) involviert. Ein Team geht in die Relegation, das andere steigt ab. Beide stehen sich im direkten Duell in Riedenberg gegenüber. Die Vorgabe für die Kicker um Interimscoach Benedikt Carton ist klar: Da die Mürschter Keller-Elf das Hinspiel mit 5:0 für sich entschied, müssen die Grün-Weißen die Partie entweder mit einem 5:0 für sich entscheiden, dann wird die bessere Tordifferenz herangezogen oder eben mit sechs oder mehr Toren Differenz gewinnen, um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Ein 6:1 für Riedenberg beispielsweise würde den direkten Vergleich zu Gunsten Münnerstadts ausfallen lassen.

Kreisliga Rhön

In der Meisterschaftsfrage ist, durch die vergebenen Matchbälle des FC Westheim (1./53), noch vieles möglich. Fakt ist: Die Truppe von Spielertrainer David Böhm hat es weiter in der eigenen Hand. Gewinnt sie beim TSV Bad Königshofen (9./40), ist ihr der Titel nicht zu nehmen. Geht die Mannschaft leer aus, können sowohl die Spfr. Herbstadt (2./51) als auch der TSV Rannungen (3./51) mit eigenen Siegen vorbeiziehen. Im direkten Vergleich haben die Sportfreunde gegenüber Rannungen die Nase vorn. Die "Gücker" können also nur noch mit einem eigenen Sieg, einer Westheimer Niederlage und einem Herbstädter Unentschieden beziehungsweise einer Niederlage auf Platz eins rutschen. Kommen alle drei Mannschaften auf 54 Zähler, käme eine Sondertabelle zum Tragen, die Herbstadt vor dem FC Westheim zum Meister küren würde; der TSV Rannungen käme in diesem Fall auf Rang drei. Den zweiten Rang könnte sich zudem noch der TSV Großbardorf II (4./50) sichern, wenn man die eigene Partie gegen den FC Strahlungen (6./45) gewinnt und sowohl Herbstadt (gegen Burgwallbach) als auch Rannungen (gegen Fladungen) ihre Partien verlieren. Würden Herbstadt, Rannungen und Großbardorf II auf je 51 Zähler kommen, gäbe die Sondertabelle wieder den Ausschlag für Herbstadt. Im Falle, dass zusätzlich mit dem TSV Steinach (5./48) eine vierte Mannschaft auf 51 Punkte kommt, würde tatsächlich Rannungen die Sondertabelle mit vier Mannschaften anführen und in die Relegation gehen. Im Kampf um den Klassenerhalt sind die Messen gelesen. Der VfL/Spfr. Bad Neustadt (14./16) und der TSV Hausen/Rhön (15./13) stehen als Absteiger in die Kreisklasse fest. Die SG Urspringen/Sondheim (13./23) geht in das Relegationsduell mit dem Zweiten der Kreisklasse Rhön 1, was entweder der TSV Wollbach oder der VfR Sulzthal sein wird. Der TSV-DJK Wülfershausen (12./27) erwartet als Releganten den Zweiten der Kreisklasse Rhön 2. Der entscheidet sich zwischen VfR Stadt Bischofsheim und dem FC Rottershausen, die im Fernduell auch den Meister ausspielen.

  Kreisklasse Rhön I

Vorzeitig zum Meister kürte sich die SG Oerlenbach/Ebenhausen (1./52). Um den zweiten Rang, der zum Relegationsspiel gegen den Kreisliga-13. SG Urspringen/Sondheim berechtigt, streiten sich im Fernduell der TSV Wollbach (2./47) und der VfR Sulzthal (3./47). Bei Punktgleichheit spricht der direkte Vergleich für die Wollbacher. Die direkte Abstiegsfrage ist geklärt. Den Gang nach unten antreten müssen die SG Oberleichtersbach/Modlos (12./24) und der SV Morlesau/Windheim (13./4). Für den Relegationsplatz kommen drei Mannschaften in Frage. Die größte Last liegt beim BSC Lauter (11./25) der sein Heimspiel gegen den Zweiten Wollbach unbedingt gewinnen muss, um noch auf einen Nichtabstiegsrang zu rutschen. Vor einer Pflichtaufgabe um die letzten Zähler zum Klassenerhalt steht der SV Obererthal (10./27), der kaum Probleme haben dürfte, die nötigen Punkte gegen den arg gerupften Absteiger Morlesau/Windheim einzufahren. Etwas kniffliger könnte die Aufgabe für die Viktoria aus Untererthal (9./27) werden, die bei der gesicherten SG Gräfendorf/Wartmannsroth (7./29) antritt. Verliert die Elf von Vic Florey dort und käme Lauter zu einem Dreier, müsste die Viktoria in die Relegation. Den direkten Vergleich (3:2/0:0) haben die Untererthaler für sich entschieden.

Kreisklasse Rhön 2

Die Titelfrage ist noch offen. Tabellenführer VfR Stadt Bischofsheim (1./46) vergab am vergangenen Wochenende mit der Heimniederlage gegen den TSV Aubstadt II einen Matchball, kann sich mit einem Dreier bei der DJK Salz/Mühlbach aber definitiv Platz eins sichern. In Lauerstellung liegt der lange führende FC Rottershausen (2./45), der bei Absteiger TSV Nordheim/Rhön (13./19) unbedingt gewinnen und auf einen Bischofsheimer Patzer hoffen muss, um die Spitze zurückerobern zu können. Siegen die "Spirken" nicht, wäre der Dritte, die SG Unsleben/Wollbach (3./43) auf den Plan gerufen und würde sich mit einem Sieg über den VfB Burglauer Platz drei sichern. Den Kampf um den Klassenerhalt verloren haben die SG Brendlorenzen/Windshausen (12./24) und der TSV Nordheim/Rhön (13./19). Sie steigen in die A-Klasse ab. Auf dem Relegationsplatz steht der VfB Burglauer (11./25) und hat es auswärts beim Dritten Unsleben/Wollbach wohl am schwersten. Mit einem Sieg über die DJK Waldberg (6./35) kann die DJK Weichtungen (10./25) den Klassenerhalt perfekt machen. Auch hier sind theoretisch mehrere Sondertabellen möglich.

A-Klasse Rhön 1

Hier ist alles entschieden. Der TSV Oberthulba (1./62) kehrt als souveräner Meister sofort in die Kreisklasse zurück. Ihm folgen könnte der SV Machtilshausen (2./58), der sich die Aufstiegsrelegation gesichert hat und in Runde eins ein Freilos hat. Schon lange als Absteiger fest stehen der TSV Waldfenster (13./11) und die DJK Schlimpfhof (14./1).

A-Klasse Rhön 2

In Bezug auf die Spitzenplätze besteht kein Klärungsbedarf mehr. Die SpVgg Haard (1./66) geht als Meister eine Etage nach oben, während der FC Poppenlauer (2./61) als Tabellenzweiter erneut in die Relegation geht. Um den letzten Nichtabstiegsplatz kämpfen die SG Bad Bocklet/Aschach (11./29), der TSV Nüdlingen (12./29) und die SG Salz Mühlbach II (13./27). Dabei hat Salz/Mühlbach II vom Papier her mit dem Heimspiel gegen die abgestiegene SG Burghausen/Windheim/Reichenbach II (15./20) die leichteste Aufgabe. Bad Bocklet/Aschach bekommt es mit Titelträger Haard zu tun und Nüdlingen hat mit Vizemeister Poppenlauer eine schwere Aufgabe. Salz/Mühlbach II hätte sowohl gegenüber Bad Bocklet/Aschach, als auch gegenüber Nüdlingen bei Punktgleichheit den besseren direkten Vergleich, während Bad Bocklet/Aschach das direkte Duell mit Nüdlingen (2:0/1:3) dank des auswärts erzielten Treffers für sich entschieden hat. Kämen am Ende alle drei Mannschaften auf 30 Punkte, würde aufgrund der Sondertabellenregelung Bad Bocklet/Aschach absteigen.

B-Klassen

In der B-Klasse Rhön 1 hat die SG Schondra II/Breitenbach/Schönderling (1./42) den Titel in der Tasche. Allerdings verzichtet der Meister auf den Aufstieg. Auch die SG Bad Brückenau II/Oberleichtersbach II hat gegenüber Kreisspielleiter André Nagelsmann erklärt, in der B-Klasse bleiben zu wollen.

In der B-Klasse Rhön 2 heißt der Meister und Aufsteiger TV Jahn Winkels (1./61). Um Relegationsplatz zwei balgen sich die SG Arnshausen/FC 06 Bad Kissingen II/Reiterswiesen II (2./50) und der TSV Wollbach II (3./48). Dabei hat es die Bad Kissinger Spielgemeinschaft in der eigenen Hand. Gewinnt man gegen den SV Aura II (7./34), ist Platz zwei sicher. Reicht es nur zu einem Unentschieden, könnte die Wollbacher Reserve mit einem Sieg über Schlusslicht (SG) TSV Nüdlingen/SpVgg Haard (13./9) dank des besseren direkten Vergleiches (1:1/2:0) vorbeiziehen.

 So läuft die Relegation

Bezirksliga Ost 1. Runde: 2. Kreisliga SW 1 - 2. Kreisliga Rhön; FC Sand II - 13. Bezirksliga Ost Da der TSV Knetzgau, Tabellenzweiter der Kreisliga Schweinfurt 2, auf die Teilnahme an der Relegation zur Bezirksliga Ost verzichtet, wird der Tabellendritte FC Sand II um den Aufstieg kämpfen. Gespielt wird mit Hin- und Rückspiel. Es wird vorerst ein Platz ausgespielt.

Kreisliga Rhön DJK Wülfershausen - 2. Kreisklasse 2 Urspringen-Sondh./Rh. - 2. Kreisklasse 1 Die Gewinner der beiden Partien spielen in der kommenden Saison in der Kreisliga Rhön.

Kreisklassen Rhön 1. Runde: 11. Kreisklasse 1 - 11. Kreisklasse 2 2. A-Klasse 3 - FC Poppenlauer Freilos: SV Machtilshausen Fünf Mannschaften spielen um vier Plätze in der Kreisklasse 2019/20. Die Erstrundengewinner sind Kreisklassisten. Einer der Erstrundenverlierer spielt gegen Machtilshausen um einen weiteren Platz in der Kreisklasse. Der Verlierer jenes Spiels sowie der andere Erstrundenverlierer ermitteln einen vierten Kreisklassisten.

A-Klasse Rhön SG Ginolfs II - 2. B-Klasse 1 2. B-Klasse 4 - 2. B-Klasse 2 Die Gewinner der beiden Partien spielen in der kommenden Saison in der Kreisliga Rhön.

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