Münnerstadt
Fußball Relegation

Münnerstadts angespannte Personalsituation

Die Lauerstädter wollen in zwei Spielen gegen den FC Sand II den Klassenerhalt in der Bezirksliga fix machen.
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Nachdem sich die Münnerstädter in zwei Spielen gegen den FC Gerolzhofen durchsetzten, wartet in der Relegation jetzt die Bayernliga-Reserve des FC Sand.ssp
Nachdem sich die Münnerstädter in zwei Spielen gegen den FC Gerolzhofen durchsetzten, wartet in der Relegation jetzt die Bayernliga-Reserve des FC Sand.ssp

FC Sand II - TSV Münnerstadt (Mittwoch, 18.30 Uhr) Das 1:1 im Relegationsrückspiel gegen den FC Gerolzhofen war zwar wenig glanzvoll, genügte den Münnerstädtern aber dank des 2:1-Auswärtserfolgs zum Erreichen der nächsten Runde. Gegen die Zweite des 1. FC Sand können die Keller-Schützlinge den Klassenerhalt perfekt machen. Dass dieses Unterfangen kein einfaches werden wird, davon konnte sich Keller bei Sands Auftritten gegen die Sportfreunde Herbstadt überzeugen: "Das ist eine junge Mannschaft, die gut Fußballspielen kann.

Einige Spieler waren bereits Bestandteil des Bayernliga-Kaders. Aber es war auch nicht zu erwarten, dass wir in der zweiten Runde ein Opferlamm vorgesetzt bekommen", sagt Klaus Keller mit einem Augenzwinkern. Leichter dürfte die Aufgabe durch die angespannte Personalsituation der Mürschter kaum werden: "Ich bin personell noch auf der Suche. Im Moment stehen mir acht bis zwölf einsatzfähige Bezirksliga-Spieler zur Verfügung." Ob Niklas Markart in die Startelf zurückkehren kann, entscheidet sich beim Abschlusstraining oder sogar erst kurz vor dem Anpfiff: "Dort werde ich meine Schäfchen zählen. Wir müssen die Situation so nehmen, wie sie ist", sagt der Coach. Kopfschmerzen bereitet Keller insbesondere der Ausfall seiner Offensivkraft Lucas Fleischmann, der erst am Samstag aus einem lang geplanten Urlaub zurückkehren wird. Wie bereits vor dem Spiel in Gerolzhofen formuliert Keller als Zielvorgabe, "auswärts mindestens ein Tor" zu erzielen, um eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag zu besitzen.

In Sand staunt man immer noch, dass man mit der Reserve in der zweiten Relegationsrunde steht. "Uns hatte doch keiner mehr auf dem Zettel," weiß Trainer Christian Michl, dass seine Mannschaft eigentlich schon weg vom Fenster war. Dann hatte es aber doch zur Vizemeisterschaft gereicht, und mit viel Selbstvertrauen nahmen die Sander dann die Hürde Herbstadt verdient.

Sollte sich in der Relegation zur Landesliga der SV Erlenbach durchsetzen, gibt es keinen Absteiger aus der Landes- in die unterfränkischen Bezirksligen. Damit wären alle vier Mannschaften, die sich noch in der Relegation zur Bezirksliga befinden, automatisch für die Bezirksliga qualifiziert.Johannes Wolf

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