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Frauen-Fussball

Langendorf hält sich Nordheim knapp vom Leib

Die SG Albertshausen und der SV Langendorf haben im Kampf gegen den Abstieg wichtige Punbkte gesammelt. Und da war ein Unentschieden fast wichtiger als ein Sieg.
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Vanessa Heinrich (links) von der SG Albertshausen setzt sich gegen die Prosselsheimerin Jana Fietz durch. Zum 6:2-Sieg ihres Teams steuerte Heinrich drei Tore beissp
Vanessa Heinrich (links) von der SG Albertshausen setzt sich gegen die Prosselsheimerin Jana Fietz durch. Zum 6:2-Sieg ihres Teams steuerte Heinrich drei Tore beissp

 Bezirksliga

SG Albertshausen/Nüdlingen - TSV Prosselsheim 6:2 (4:2). Tore: 1:0 Laura Hauck (6.), 2:0 Vanessa Heinrich (16.), 2:1 Annchristin Sauer (17.), 3:1 Vanessa Heinrich (19.), 3:2 Esther Scheuring (34.), 4:2 Laura Hauck (36.), 5:2 Vanessa Heinrich (70.), 6:2 Hanna Flockerzi (72., Eigentor). Die SG Albertshausen hat sich vorzeitig den Klassenerhalt er-spielt und steht wieder auf Tabellenplatz 4. Die Mannschaft wollte die 1:5-Niederlage vom Hinspiel unbedingt wettmachen und begann engagiert. Den Startschuss setzte Dani Schlembach mit einem Ballgewinn im Mittelfeld. Ihre punktgenaue Flanke verwertete Laura Hauck zum wichtigen 1:0. Nun ging es hin und her. Erst setzte Laura Hauck Martina Schmitt auf rechts in Szene, deren Flanke Vanessa Heinrich verwandelte. Im Gegenzug wurde die Albertshäuser Abwehr bei einem langen Ball überlaufen. Annchristin Sauer traf zum Anschlusstreffer. Wieder nur zwei Minuten später stellten die Gastgeberinnen mit einer Kopie des zweiten Treffers den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Prosselsheim kam wieder mit einem Konter heran; Laura Hauck stellte Sekunden später erneut auf zwei Tore vor. Hanna Schäfer nutzte kurz vor der Pause die große Chance auf das nächste Tor nicht.

In der zweiten Halbzeit war die SG klar spielbestimmend. Mit einem Doppelschlag sorgte sie für die Entscheidung. Vanessa Heinrich erzielte nach Flanke von Sandra Hocke ihr drittes Tor im Spiel. Beim 6:2 wollte sie die einschussbereite Hanna Schäfer anspielen. Doch die gegnerische Abwehrspielerin Hanna Flockerzi ging dazwischen und lenkte den Ball ins eigene Tor. Letztlich war der Sieg verdient.

TSV Nordheim/Rhön - SV Langendorf 1:1 (1:0). Tore: Michelle Mähler (14.), 1:1 Sophia Zier (88.). Manchmal ist der Fußballgott doch gerecht und schenkt der hoch überlegenen Mannschaft wenigstens einen Punkt. Diese Mannschaft hieß im Kellerduell mit dem Vorletzten Nordheim/Rhön SV Langendorf. Die Saaletalerinnen waren laut ihrem Betreuer Bernd Rose zwar ersatzgeschwächt. Von elf Stammspielerinnen fehlten allein sechs, und das in einem so wichtigen Spiel. Unter anderem wirkten zwei U17-Spielerinnen mit; das Durchschnittsalter betrug 21,5 Jahre. Doch spätestens nach dem Rückstand waren die Langendorferinnen überlegen. Sie spielten diszipliniert. Aber ein Problem, das sich die gesamte Saison durchzogen hatte, blieb: die Chancenverwertung. Umso glücklicher waren die SVlerinnen über den späten Ausgleich. Den erzielte per Freistoß Sophia Zier zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Damit halten die Langendorferinnen sich Nordheim und damit den Abstieg vom Leib. Bernd Rose, für die beiden verhinderten Spielertrainerinnen eingesprungen, sagte: "Wir haben das Beste aus der Situation mit den vielen Ausfällen gemacht." Und mit Blick auf die Tabelle ergänzte er: "Es ist zumindest nichts kaputt gegangen." Rose lobte in seiner Mannschaft vor allem die rechte Verteidigerin Vivien Reith und die linke Außenbahnspielerin Christina Metz.  

Kreisliga SG Schönderling/Thulba - VfR Bibergau 4:1 (4:1). Tore: 1:0 Anna-Lena Frenzel (6.), 2:0 Celine Hock (15.), 3:0 Lisa Emmert (19.), 3:1 Hanna Schmidt (22., Elfmeter), 4:1 Anne Heublein (39.). Die Gastgeberinnen gingen das Spiel verhalten an, merkten aber, dass Bibergau mit dem großen Platz in Thulba nicht zurecht kam. Die drei Tore der SG fielen laut Pressewart Maximilian Muth schnell; der umstrittene Foulelfmeter zum Anschluss war ein Wermutstropfen. Sarah Emmert per Hinterkopf und Katharina Heinz hätten erhöhen können. In Hälfte 2 plätscherte das Spiel dahin, ohne klare Torchancen. Schließlich scheiterten Lisa Emmert und Celine Hock noch mit Versuchen.

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