Bad Kissingen
Eishockey Bayernliga

Kissinger Wölfe verpflichten Slowaken

Die Niederlagen-Serie hält an, aber der Optimismus bei den Kurstädtern scheint ungebrochen.
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Erding Gladiators - Kissinger Wölfe 4:2 (0:1, 2:1, 2:0).

Noch gibt es keine positiven Anzeichen hinsichtlich einer Lösung in Sachen Eishallen-Nutzung, nichtsdestotrotz schlugen die Kurstädter noch einmal auf dem Transfermarkt zu: Die noch offene zweite Kontingentstelle wurde jetzt besetzt mit dem Slowaken Jan Jarabek. Der gelernte Verteidiger, unter anderem schon bei den Hannover Scorpions, in Memmingen und Landsberg unter Vertrag, war bereits am Wochenende spielberechtigt. Und kassierte nach der Niederlage nach Penaltyschießen beim EHC Klostersee eine weitere unglückliche Pleite bei den Erding Gladiators.

Etwas überraschend hatte Wölfe-Spielertrainer Mikhail Nemirovsky im Tor Jan Haack aufgeboten, Benni Dirksen saß dafür auf der Bank. Und der Backup-Goalie machte seine Sache zunächst gut, denn zur ersten Pause führten die Unterfranken durch den Überzahltreffer von Anton Seewald (12.). Im Mitteldrittel sorgten die Erdinger für deutlich mehr Druck gegen auf Konter lauernde Kissinger Wölfe, die ausgerechnet in Überzahl den Ausgleich kassierten, als sich Haack hinter dem Tor den Puck abluchsen ließ (31.). Der nächste Fehler der Bad Kissinger hätte eigentlich das 2:1 sein müssen: Ein Verteidiger spielte den Puck ohne Bedrängnis auf Philipp Michl, doch dieser schoss unbedrängt übers Tor. Das rächte sich eine Minute später, als Christian Masel zum 2:1 für die Wölfe traf (38.). Zur Drittelführung reichte es für die Gäste aber nicht, weil ein abgefälschter Schuss den Weg ins Kissinger Netz fand.

In der 48. Minute Pech für die Gladiators, als Kapitän Sebastian Schwarz nur den Innenpfosten traf. Und dann wurde es richtig dramatisch. Masel war alleine durch, doch rettete Erdings Goalie mit einem Monstersave. Auf der Gegenseite schloss Christian Poetzel einen Alleingang zum 3:2 für die Gladiators ab (58.). In Überzahl traf auf der Gegenseite Kristaps Millers den Innenpfosten (59.). Als die Kissinger den Torwart vom Eis nahmen, sorgte Michl sieben Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor für den 4:2-Endstand vor 530 Fans.

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