Bad Kissingen
Eishockey Bayernliga

Kissinger Wölfe verpassen Teilerfolg in Miesbach

Bei der Niederlage bei Tabellenführer Waldkraiburg kassieren die Saalestädter eine kuriose Zeitstrafe.
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Allzu viel durfte aus Sicht der Kissinger Wölfe ja nicht erwartet werden in den Gastspielen beim Führungs-Duo. Aber zumindest aus Miesbach hätten die ohne Eugen Nold angetretenen Unterfranken etwas mitnehmen können. Die 2:3-Niederlage ist umso ärgerlicher, weil Anton Zimmer kurz vor Spielende einen Penalty liegen ließ im Duell mit TEV-Goalie Timon Ewert (58.). Die Kurstädter lieferten dem Favoriten ein Duell auf Augenhöhe, lagen nach frühem Rückstand sogar in Führung durch die Treffer von Anton Seewald (14.) und Marc Hemmerich (21.), ehe Miesbach noch im Mitteldrittel die letzten Tore dieser Begegnung erzielte vor 270 Fans. Zu allem Überfluss handelte sich Wölfe-Verteidiger Pascal Kröber eine diskussionswürdige Spieldauer-Disziplinarstrafe ein.

Chancenloses Mini-Aufgebot

Nichts zu holen gab es am Freitagabend beim Tabellenführer aus Waldkraiburg. Was natürlich der Qualität des Gegners geschuldet war, aber auch anderen Umständen. Nur zehn Spieler und zwei Goalies hatten die Kissinger Wölfe aufbieten können, und dann standen die Unterfranken auch noch im Stau, weshalb das Spiel mit halbstündiger Verspätung begann. Umso überraschender der Führungstreffer der Gäste durch Anton Zimmer. Noch im Auftaktdrittel egalisierte Waldkraiburg, um nach wenigen Sekunden im Mittelabschnitt erstmals in Führung zu gehen - in Überzahl, weil sich die Saalestädter eine Zweiminutenstrafe eingehandelt hatten aufgrund ihres zu langen Kabinen-Aufenthalts. Die 600 Zuschauer sahen fortan überlegene "Löwen", die fünf Treffer nachlegten, für Bad Kissingen traf nur noch Spielertrainer Mikhail Nemirovsky in einer 5:3-Überzahl. Weiter geht es für die Kissinger Wölfe am Freitag mit dem ersten Rückrunden-Spiel beim EC Pfaffenhofen, am Sonntag ist ein Heimspiel gegen den TSV Peißenberg angesetzt. Womöglich wieder im hessischen Lauterbach.

Nicht viel besser bleibt in diesen Tagen die Stimmung bei den Nachbarn aus Schweinfurt, wo der Trainerwechsel bislang nicht fruchtete angesichts der Pleiten in Erding (2:9) und gegen Landsberg (3:4).

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