Fuchsstadt
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Kann Fuchsstadt dem Abstiegsdruck entgehen?

Zuletzt lief es für den FC Fuchsstadt suboptimal. Deswegen fordert Trainer Martin Halbig eine Wende.
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VfL Frohnlach - FC Fuchsstadt (Samstag, 15 Uhr) Als der FC Fuchsstadt (12./7) nach drei Spieltagen ungeschlagen war, staunten die Fans und träumten zum Teil von höheren Sphären. Doch die Warnung von Coach Martin Halbig, dass die Liga ausgeglichen und die Konkurrenz nicht zu unterschätzen sei, sollte sich in den folgenden Spieltagen bewahrheiten. Personell geschwächt aufgrund von Verletzungen, Urlaubern und gesperrten Akteuren, setzte eine Misserfolgsserie ein. Jetzt fordert der Coach eine Wende.

"Gerade die Heimniederlagen gegen die hinter uns platzierten FT Schweinfurt und FC Lichtenfels waren bitter", sagt Halbig. Komme die Wende nicht, drohe dem FC Fuchsstadt der Absturz in die Abstiegszone, "was wir tunlichst vermeiden sollten".

Da soll am Samstagnachmittag also mindestens ein Punkt aus Frohnlach (10./8) mitgenommen werden, was nicht unrealistisch ist. Denn der Traditionsklub aus dem Landkreis Coburg, der nach vielen Jahren der Bayernliga- und Landesligazugehörigkeit 2017/18 in die Bezirksliga abstieg, aber postwendend zum 100-jährigen Vereinsjubiläum die sofortige Rückkehr in die Landesliga schaffte, schaut ebenfalls auf unbefriedigende Wochen zurück.

Als die Schützlinge von Spielertrainer Bastian Renk vor drei Wochen zu Hause mit 0:10 gegen Alemannia Haibach verloren, sprachen die Verantwortlichen vom größten Debakel der Vereinshistorie. Nicht viel besser verlief die Auswärtspartie bei Mitaufsteiger Vatan Spor Aschaffenburg. Bei der 1:6-Niederlage hakte es in allen Mannschaftsteilen.

23 Gegentreffer für Frohnlach

So dürfen die Oberfranken bei schon 23 Gegentreffern, was Minusrekord der Liga ist, zur Zeit als "Schießbude" der Liga bezeichnet werden. "Was auch nach diesem Spiel so bleiben soll", hofft Martin Halbig. Dann muss bei den Kohlenberglern aber in jeder Hinsicht eine Steigerung her, der Auftritt gegen die Lichtenfelser war absolut enttäuschend. Schon deswegen, weil der Gegner auch keine berauschende Leistung ablieferte. "Wir dürfen uns aufgrund der Misserfolgsserie jetzt aber nicht in Selbstzweifel üben", sagt der Übungsleiter, der während den Trainingseinheiten spürte, dass seine Mannen auf Rehabilitierung geeicht sind.

Personell bleibt die Lage angespannt, denn neben dem noch einmal gesperrten Tobias Bartel fallen Tobias Bold (Knorpelschaden), Fabio Hugo (dicker Knöchel) und Johannes Feser aus. Letzterer hat nach seinem Handbruch zwar mit Lauftraining begonnen, "doch es wird noch dauern. Ich hoffe, dass die Nachuntersuchung ein positives Ergebnis bringt und er in circa drei Wochen wieder eingesetzt werden kann", so der FC-Trainer.

Ein Fragezeichen beim Gastspiel im Willi-Schillig-Stadion, das mit einem Fassungsvermögen von 5000 Zuschauern zu den größten der Liga gehört und "für meine Spieler Neuland ist", steht noch hinter Lukas Lieb. Der ist beruflich eingespannt, will aber rechtzeitig erscheinen.

"Ich erwarte einen harten Kampf, denn beide Mannschaften stehen unter Druck und wollen ihre Situation nicht weiter verschlechtern", so Martin Halbig, der auf die Unterstützung der Fans baut. Für diese besteht Gelegenheit zur Mitfahrt; der Bus fährt um 11.45 Uhr an der Fuschter Raiffeisenbank ab.

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