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Frauenfussball

Immer noch das gleiche Problem bei Langendorf

Langendorf verwertet seine Chancen nicht. Die SG Schönderling/Thulba ist das einzige Team aus dem Landkreis, das sein Spiel an diesem Wochenende gewann.
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Langendorfs Julia Schmitt hatte den Anschlusstreffer gegen Prosselsheim auf dem Fuß, als sie einen Freistoß an die Latte setzte. In dieser Szene setzte sie sich gegen Simona Geiger (rechts) durch.ssp
Langendorfs Julia Schmitt hatte den Anschlusstreffer gegen Prosselsheim auf dem Fuß, als sie einen Freistoß an die Latte setzte. In dieser Szene setzte sie sich gegen Simona Geiger (rechts) durch.ssp
Bezirksoberliga

SV Albertshausen/KG - FFC Bastheim-Burgwallbach 1:2 (1:0). Tore:
1:0 Anna-Maria Bieber (33.), 1:1, 1:2 Teresa Knoob (52., 62.).
Die Bastheimerinnen spielten in den ersten 60 Minuten nur zu zehnt. Dann traf noch eine Ersatzspielerin ein. Die numerische Unterzahl spielte Albertshausen ein wenig in die Karten. Die Heimmannschaft ging durch Anna-Maria Bieber in Führung. "Wir haben schnell nach vorne gespielt über drei, vier Stationen. Erst ging der Schuss an den Pfosten, dann stand Anna goldrichtig", sagte Albertshausens Trainerin Laura Hauck. Doch danach taten sich die Gastgeber schwer. Bastheim gelang der Ausgleich und schließlich das Siegtor. "Zum Schluss wäre ein Unentschieden vielleicht verdient gewesen", sagte Hauck.

FC Schweinfurt - SV Albertshausen/KG 9:0 (5:0). Tore: 1:0 Janina Rebhan (21.), 2:0 Antonia Heider (24.), 3:0 Ines Lamprecht (27.), 4:0 Chiara Warmuth (38.), 5:0 Clara Strobel (43.), 6:0 Ina Keller (68.), 7:0 Vanessa Heider (75.), 8:0 Clara Strobel (78.), 9:0 Ina Keller (87.).
"Der FC Schweinfurt war bisher der mit Abstand beste und fairste Gegner", sagte Albertshausens Trainerin Laura Hauck, deren Team keine Chance hatte. "Da war spielerisch schon ein Zwei-Klassen-Unterschied erkennbar." Der SV stellte sich mit zehn Leuten hinten rein, genutzt hat das trotzdem nichts. "Mit Schweinfurt, Keilberg und Aschaffenburg haben wir die großen Kaliber hinter uns gebracht und wollen nun aus den nächsten Spielen Punkte mitnehmen."


Bezirksliga 2

SV Langendorf - TSV Prosselsheim 0:2 (0:2).

"Wir leiden immer noch am gleichen Problem, dass wir unsere Torchancen nicht verwerten", sagte Langendorfs Trainer Bernd Rose. Gegen Prosselsheim sah er ein schlechtes Spiel. Vor dem 1:0 hatte Jana Schuhmacher zweimal die Gelegenheit zur Führung, als sie allein auf die Torfrau zulief, die Chancen aber jeweils vergab. Im Gegenzug erzielten die Gäste das Tor: Eine Prosselsheimerin flankte in den Strafraum, der Ball kullerte in den Fünf-Meter-Raum. Dort drückte ihn eine Prosselsheimerin über die Linie. Und der TSV legte mit dem zweiten Tor nach. In der zweiten Halbzeit vergab Julia Schmitt den Anschluss, als sie einen Freistoß an die Latte setzte.

SG Kürnach/Heidingsfeld - DJK Schondra 3:0 (2:0). Tore:
1:0 Romina Feuchter (2.), 2:0, 3:0 Katharina Diem (17., 67.).
Die DJK Schondra hat derzeit einen personellen Engpass. Nur mit zehn Spielerinnen trat sie bei der SG Kürnach/Heidingsfeld an. Das erste Tor war nach Aussage von DJK-Spielerin Sissy Martin ein Glückstreffer: "Unserer Torfrau Lea Schaab ist der Schuss von Romina Feuchter durch die Hände gerutscht, weil der Ball nass war." Ansonsten hatte die SG viele Chancen, auch, weil Schondra eine Spielerin weniger hatte. "In der zweiten Halbzeit haben wir gut dagegengehalten und auch in der ersten Hälfte zwei oder drei Torchancen nicht genutzt", sagte Martin, die Lea Schaab hervorhob: "Sie hat viele Bälle gut gehalten."


Kreisliga 3 Rhön

SG Hammelburg/Adelsberg II - FC Eibstadt 0:4 (0:3). Tore: 0:1 Dana Bader (3.), 0:2, 0:3 Tina Fürst (6., 39.), 0:4 Antonia Rost (90.).
Die SG Hammelburg/Adelsberg II verlor ihr Spiel gegen den FC Eibstadt mit 0:4. Schon in der Halbzeit gingen die Gäste durch Dana Bader und zweimal Tina Fürst in Führung. Antonia Rost schoss mit dem Schlusspfiff das 4:0.

SG Schönderling/Thulba - DJK-SV Rieden 2:1 (1:1). Tore: 1:0 Celine Hock (7.), 1:1 Selina Baumeister (30.), 2:1 Kathrin Uschold (67.).
Die SG Schönderling/Thulba hatte gegen die DJK-SV Rieden noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Deswegen startete Schönderling konzentriert und erspielte sich durch Kathrin Uschold zwei Torchancen. Isabell Koch legte bei einem Angriff auf Celine Hock quer, die nur noch einschieben musste - 1:0. Danach spielte sich die Partie im Mittelfeld ab, obwohl Rieden auch immer mal wieder gefährlich vor das Tor von Jana Cäsar kam. Eigentlich hätte die SG das Spiel schon nach 27 Minuten klarmachen können, als Jana Schuhmann allein vor dem Tor knapp über die Latte schoss. Statt des 2:0 machte der Gegner den Ausgleich durch einen Freistoß. "Nach der Halbzeitpause haben wir ein bisschen geschlafen, da war Rieden mehr am Zug", sagte SG-Pressesprecher Maximilian Muth. Doch nach einer Ecke erzielte die Heimmannschaft das 2:1 durch Kathrin Uschold. "Gegen diesen schweren Gegner haben wir uns gut verkauft. Jetzt bereiten wir uns auf das Derby gegen Modlos in zwei Wochen vor."

FV Karlstadt - MSV Modlos 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Ina Maisler (20.), 2:0 Lisa Steinbach (54.), 3:0 Pia Gehrsitz (71.).
Das Spiel gewann Karlstadt verdient, lautete das Fazit von Modlos-Trainer Michael Klaus. Weil drei Stamm-Verteidiger für das Spiel kurzfristig ausfielen, musste der Angriff hinten aushelfen. "Deswegen ging nach vorne nichts bei uns", sagte Klaus. Das 1:0 der Gastgeberinnen war besonders sehenswert: Mit einem Seitfallzieher bugsierte Ina Maisler den Ball ins Netz. Das 2:0 leitete Karlstadt mit einem Konter ein, das 3:0 fiel nach einer Ecke. Michael Klaus hob Modlos' Torfrau Melissa Saam heraus: "Bei ihr sieht man eine Steigerung. Sie wurde am Anfang der Saison ins kalte Wasser gestoßen, hat vorher noch nie im Tor gespielt."

TSV Nüdlingen - FV Steinfeld/Hausen-Rohrbach 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Jasmin Scheiner (39.), 0:2 Alisa Herold (70.), 0:3 Jasmin Scheiner (74.).
Eigentlich hatte Ann-Cathrin Kiesel den TSV Nüdlingen in Führung gebracht. Aber der Schiedsrichter sah den Ball im Toraus. "Das haben alle Nüdlinger und ich auch natürlich anders gesehen", sagte TSV-Trainer Benny Mast. "Aber wir haben nicht gemeckert, und trotzdem war das der Bruch im Spiel. Danach ging bei uns nicht mehr viel." Obwohl Selina Thomas keinen einzigen Zweikampf in der Abwehr verlor, war Nüdlingen 70 Minuten unterlegen. Letztlich war Steinfelds Sieg verdient.
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