Bad Kissingen
Boxen

Hitzeschlacht für Kissinger Boxer

Zwei Wettkämpfe bestritten die Boxer des TSV Bad Kissingen zuletzt. Dabei waren sie unterschiedlich erfolgreich.
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Die bei der Bayerischen Meisterschaft angetreten Kissinger Boxer (von links) Kai Friedensohn, Mohammad Shadab, Florian Säwert und Trainer Edgar Feuchter. Foto: Alexander Ninilit
Die bei der Bayerischen Meisterschaft angetreten Kissinger Boxer (von links) Kai Friedensohn, Mohammad Shadab, Florian Säwert und Trainer Edgar Feuchter. Foto: Alexander Ninilit
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Die Boxer Kai Friedensohn, Mohammad Shadab und Florian Säwert sind für den TSV Bad Kissingen bei der Bayerischen Meisterschaft der Elite (Erwachsene mit mindestens sieben Siegen) im oberbayerischen Eichstätt angetreten. Sie kamen unterschiedlich weit.

Als erstes stieg Florian Säwert gegen Munir Yalani aus Fürstenfeldbruck in den Ring. Es war eine große Herausforderung, denn in der Halle herrschten 40 Grad Celsius. Yalani griff sofort an, boxte und schwingerte auf Säwert ein, der durch eine super Deckung fast alle Schläge abwehrte. So ging der Kampf im hohen Tempo über drei Runden. Der Kissinger musste ständig die Deckung geschlossen halten, was eigenen Aktivitäten stark einschränkte. Er konnte zwar einige Male durch gezielte Konter Munir gut treffen, aber am Ende ging der Punktsieg an den Oberbayern. Ein frühes Aus für Männerklasse-Neuling Säwert.

Dann trat Mohammad Shadab gegen Hubert Kwapisz von Viking Neuendettelsau an. Mohammad, der etwas zu schnell in den Kampf ging, sich dann aber kontrollierte, ließ seinem Gegner keine Chance. Bevor die Schläge des Gegner ankamen, konnte er ausweichen und selbst deutlich treffen. So kam er verdient ins Halbfinale.

Zum letzten Kampf des Abends im Viertelfinale traf Kai Friedensohn vom TSV auf Georgios Arouidis aus München. Arouidis, erfahren und stark Boxer, schlug sofort massiv zu. In der ersten Runde traf er Friedensohn am Kopf, sodass dieser angezählt wurde. Er erholte sich schnell und führte Regie. Er bewegte sich schnell und wich immer wieder aus, setzte Konter.

Viele sahen den Kissinger als Sieger, das Kampfgericht nicht. Das führte zu Unmutsrufen auch im Publikum.

Tags drauf im Halbfinale traf Mohammad Shadab auf Yalani. Shadab bewegte sich schnell, wich aus und traf, wie er wollte. Sein Gegner, der beherzt immer nach vorne ging, landete zwar auch Treffer, die aber durch das schnelle Ausweichen ohne Wirkung blieben. Dann der Schock: Sieger Yalani. Für die Kissinger ein krasses Fehlurteil. So schieden alle drei TSV-Boxer aus.

Beim Hoffest im Mühlhausen boxten im Freien die Bad Kissinger Elias Paul, Max Neb und Louis Krassa. Zunächst trat Paul gegen Maximilian Müller aus Mühlhausen an. Er boxte nach längerer Kampfpause schnell, hatte jedoch mit dem Linkshänder Schwierigkeiten. Der Mühlhausener gewann nach Punkten.

Max Neb (TSV) bekam Martin Berousek (Mühlhausen) vor die Fäuste. Max, auch Linkshänder, ließ dem Gegner keine Chance. Louis Krassa (TSV) hatte es mit Matey Duna (Mühlhausen) zu tun. Beide - über 80 Kilogramm schwer - boten einen Superkampf. Der Mühlhauser kam an Louis' schnellen geraden Händen nicht vorbei und holte sich Treffer um Treffer ab. Eindeutiger Punktsieger Louis Krassa. Zudem wurden die Kissinger Boxer mit dem Pokalen für beste Technik geehrt.spion

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