Hammelburg
Volleyball

Hammelburg Volleys gehen entspannt in die Rückrunde

Für Janick Sill wurde als Mittelblocker in der Vorrunde ein Spielertraum war. Als Athletiktrainer hat er die Mannschaft auch auf die Rückrunde mit vorbereitet.
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In der Hinrunde glänzte Janick Sill (Mitte, mit Laurentiu Vinatoru) mehr als Mittelblocker, als bei seiner eigentlichen Aufgabe als Athletiktrainer. Foto: Jens Feistel
In der Hinrunde glänzte Janick Sill (Mitte, mit Laurentiu Vinatoru) mehr als Mittelblocker, als bei seiner eigentlichen Aufgabe als Athletiktrainer. Foto: Jens Feistel

TV/DJK Hammelburg - TuS Kriftel (Samstag, 20 Uhr) Janick Sill hat bei den Hammelburg Volleys eine Doppelfunktion: Als Athletiktrainer schreibt er seinen Mannschaftskameraden ihre Trainingspläne. Und als Spieler wurde er in der Hinrunde auf der Position des Mittelblockers immer wichtiger. Doch zum Rückrundenstart werden die Karten neu gemischt.

Ursprünglich hatte Ex -Trainer Karl Kaden den 28-Jährigen vor der vergangenen Saison als Athletik-Coach für seine Spieler geholt. Allerdings baute er Sill auch als Spieler in sein Team ein, ließ ihn sporadisch als Mittelblocker mitwirken.

In der laufenden Saison stellte Neu-Coach Cornel Closca den Mann aus Rothenburg ob der Tauber plötzlich regelmäßig auf - auch, weil mit Luca Dierks ein Mittelblocker länger ausfiel. Und erfüllte Janick Sill damit einen Traum. "Es war mega, wieder zu spielen." Hatte Sill doch erst mit 19 Jahren mit dem Volleyball begonnen. Drei Jahre spielte er in Würzburg-Lengfeld Bayernliga und davor in seiner Heimat Bezirksliga. Die 2. Liga? Schien für den Mittelfranken lange Zeit unerreichbar.

Nun ist Luca Dierks wieder fit. Und wird Sill wohl als Mittelblocker verdrängen. Denn der 28-Jährige ist relativ klein, verfügt aber über immense Sprungkraft. Trainer Closca sieht Sill nach dessen eigenen Angaben eher als Außenspieler. Doch da ist die Konkurrenz mit Moritz Rauber, Moritz Zeitler und Ben Stoverink ziemlich groß.

Ob Janick Sill in der Rückrunde viel spielt oder nicht: Eine Funktion behält er auf jeden Fall - die des Athletiktrainers. Die zweieinhalb Wochen nach dem letzten Vorrundenspiel in Friedrichshafen dienten vor allem der Regeneration. Schließlich hatte das Team 13 Hinrundenspiele in Armen und Beinen. Seit einer Woche steht es wieder im Training, absolvierte ein Testspiel gegen Eibelstadt (3:1).

"Jetzt geht es darum, wieder reinzukommen, Ballkontakte zu haben und verletzungsfrei zu bleiben", berichtet Sill, der in Würzburg Sportwissenschaft studiert hat. Übrigens wohnt er dort mit Mittelblocker-Konkurrent Dierks in einer WG zusammen. Dass die Hammelburg Volleys nach erfolgreicher Hin- in der Rückrunde einbrechen könnten, glaubt Janick Sill übrigens nicht. "Die meisten von uns sind trotz ihrer Jugend schon erfahren. Wir wissen, was auf uns zukommt."

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