Großbardorf
Fussball Bayernliga

Großbardorf sieht sich in der Pflicht

Gegen die Würzburger Kickers II spielen die Grabfeld-Gallier Partie Nummer Eins nach Dominik Schönhöfer.
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Udo Eckert (links) und Otto Dietz übernehmen vorerst bis zur Winterpause gemeinsam die sportliche Verantwortung des TSV Großbardorf.Anand Anders
Udo Eckert (links) und Otto Dietz übernehmen vorerst bis zur Winterpause gemeinsam die sportliche Verantwortung des TSV Großbardorf.Anand Anders
Würzburger Kickers II - TSV Großbardorf (Samstag, 14 Uhr)
Wieder einmal patzte der Bayernligist TSV Großbardorf am vergangenen Wochenende in der heimischen Bioenergie-Arena, als man der DJK Gebenbach mit 1:2 unterlag und dabei wirklich keine berauschende Leistung vor den nur noch 180 treuen Fans ablieferte. "Wir sind schlecht in die Partie gekommen und folgerichtig auch in Rückstand geraten. Nach ungefähr 25 Minuten haben wir dann aber Zugriff aufs Match bekommen und auch den Ausgleich erzielt. Unsere Leistung nach der Pause war sicher für ein Heimspiel zu wenig", blickt Stefan Piecha, Vize-Kapitän der Grabfeld-Gallier, zurück.

Nach einer Aussprache am Montag im Nachgang dieser Heimniederlage trat Cheftrainer Dominik Schönhöfer mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Als Interimslösung stellten sich für die letzten vier Partien vor der Winterpause Co-Trainer Udo Eckert und Torwarttrainer Otto Dietz zur Verfügung. "Die zweiten Mannschaften solcher Vereine bestehen immer aus gut ausgebildeten, jungen Spielern. Da müssen wir mit der richtigen Einstellung ins Match gehen und mit der notwendigen Aggressivität zu Werke gehen. Der Punkt ist, dass wir gegenüber der letzten Partie keine personelle Alternative dazubekommen haben. Deshalb wird die Grundausrichtung auch wie zuletzt sein", sagt Otto Dietz, der sich mit Udo Eckert über die genaue Taktik abstimmen will, "dann können wir etwas holen."

Mittelfeldspieler Stefan Piecha, den der Rücktritt des Trainers überrascht hat, nimmt die Mannschaft in die Pflicht: "Wir haben noch vier Spiele bis zur Winterpause. Da müssen wir noch einige Punkte holen. Wir Spieler müssen Leistung bringen, egal wer auf der Trainerbank sitzt. Zweite Mannschaften sind nur schwer einzuschätzen. Bei ihnen herrscht ein ständiges Auf und Ab." Im Hinspiel in Großbardorf, das torlos endete, erinnert sich der 30-jährige Lehrer für Mathematik und Sport an zahlreiche Möglichkeiten seiner Elf in Halbzeit eins, die aber alle vergeben wurden. "In Würzburg müssen wir wieder wie in unseren erfolgreichen Auswärtspartien auftreten. Dann können wir etwas mitnehmen. Wir müssen wieder unser Auswärtsgesicht zeigen", fordert Piecha.

Die Mannschaft stellt sich fast von alleine auf, da die verletzten Spieler auch in den kommenden Spielen weiterhin ausfallen werden und wohl keiner in den Kader zurückkehren wird.

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