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FC Westheim: Augen zu und durch in Gochsheim

Die Waster" stehen nach der Zwangspause vor einer kniffligen Aufgabe. Thulba möchte wie im Hinspiel den Tabellenführer ärgern. FC-06-Trainer Halbig sagt ein gutes Spiel voraus. Die Münnerstädter treffen auf den Ex-Cotrainer.
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Westheims Spielertrainer David Böhm (links) trifft auf Rödelmaiers Keeper Sven Ulsamer. Mit dem wiedererstarkten Team aus dem Nachbarlandkreis dürfen sich an diesem Wochenende die 06er aus Bad Kissingen auseinandersetzen. Foto: ssp
Westheims Spielertrainer David Böhm (links) trifft auf Rödelmaiers Keeper Sven Ulsamer. Mit dem wiedererstarkten Team aus dem Nachbarlandkreis dürfen sich an diesem Wochenende die 06er aus Bad Kissingen auseinandersetzen. Foto: ssp

FC Thulba - TSV/DJK Wiesentheid (Samstag, 14 Uhr) Nach der unfreiwilligen Spielpause am vergangenen Wochenende trifft der FC Thulba (10./22) im vorletzten Heimspiel vor der Winterpause auf den Spitzenreiter (1./32). Die neu aufgestellte Mannschaft von Trainer Hassan Rmeithi konnte die hohen Erwartungen der Fachleute durchaus erfüllen. Die nur zwei Saisonniederlagen kassierten die Steigerwälder bei den Verfolgern aus Forst (0:2) und Gochsheim (1:3). Auch im Hinspiel gegen die Frankonen (2:2) gelang kein Dreier. Im Gegenteil: Da war der FC Thulba dem Sieg näher, verpasste aber den entscheidenden Knockout. "Damals war Wiesentheid mit den vielen hochklassigen Neuzugängen noch in der Findungsphase. Mittlerweile haben sie sehr gut gepunktet und stehen wohl zu recht dort oben", findet Thulbas Spielertrainer Victor Kleinhenz. Er spricht seiner eigenen Truppe ein dickes Lob aus. "Es ist grundsätzlich beeindruckend, wie wir uns aus der Talsohle befreit haben. Die Mannschaft hat dabei hohes Engagement und großen Trainingsfleiß gezeigt. Gegen Wiesentheid gehe ich davon aus, dass wir den Zuschauern ein spannendes Spiel auf Augenhöhe präsentieren können. Wir wollen dem Tabellenführer Paroli bieten." Als Voraussetzung dafür sieht Kleinhenz eine stabile Defensive, "Wir wollen aber auch unserer fußballerischen Akzente setzen und uns Torchancen erspielen." Wieder einsatzfähig sind sowohl Julian Wüscher als auch Marcus Hein.

FC 06 Bad Kissingen - SV Rödelmaier (Samstag, 14 Uhr) Mit dem SV Rödelmaier (13./18) hat der FC 06 Bad Kissingen (4./24) ein Team zu Gast, das sich durch eine Positivserie merklich von den direkten Abstiegsrängen abgesetzt hat. Seit fünf Spielen ist das Team von Trainer Werner Feder ohne Niederlage, holte stolze elf Zähler. Jüngst siegte man in Bergrheinfeld (3:1) und gegen Steinbach (5:2). Entsprechend gewarnt ist Bad Kissingens Coach Frank Halbig: "Das ist eine eingespielte, gewachsene Truppe, die voll im Saft steht. Man merkt, dass zuletzt Spieler wieder zurück ins Team rutschten, die ihnen gut getan haben und sie so ihre kleine Serie starten konnten." Halbig freut sich zudem, dass seine Mannschaft wieder auf dem Feld ran darf: "Es ist gut, wieder spielen zu können, um den Rhythmus nach dem Ausfall zuletzt nicht komplett zu verlieren. Denn es wird ja weiter bis in den Dezember gekickt. Zudem kennen sich beide Teams sehr gut; es ist fast ein Derby. Und Werner Feder ist ein Trainerfuchs, vor dem ich großen Respekt habe. Es wird ein gutes Spiel werden." Zu den Stützen Rödelmaiers gehören neben Routinier Christian Hofgesang auch Sebastian Popp und Marcel Gernert. Bester Torschütze ist Sebastian Schneyer mit fünf Saisontreffern. Das Hinspiel endete leistungsgerecht 3:3. Dabei zeigten die Bad Kissinger große Moral, als sie einen Zwei-Tore-Rückstand durch Darko Aleksoskis Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit noch aufholten. Halbig: "Wir möchten unser Spiel durchbringen und uns nicht das des Gegners aufzwingen lassen." In den Kader der Bezirksligamannschaft kehrt wieder Sven Kleinhenz zurück.

TSV Gochsheim - FC Westheim (Sonntag, 14 Uhr) Zu einem der großen Mitfavoriten um den Titel reist Aufsteiger FC Westheim (16./7). Die Mannschaft von Spielertrainer David Böhm konnte sich schon im Hinspiel ein Bild von der Offensivqualität der Gochsheimer (3./27) machen. 5:4 hieß es nach einer wilden Partie für die Truppe des Trainer-Duos Dominik Ruh und Stefan Riegler. "Da hat das Spiel aber auch gezeigt, dass Gochsheim in der Defensive nicht ganz so stabil ist", sah Böhm damals auch Fehler beim Gegner. Diese eigenen sollten vermieden werden, will man gegen die Gochsheimer Offensiv-Asse um den Führenden der Bezirksliga-Torjägerliste Nico Kummer (16 Treffer), dem Doppeltorschützen des Hinspiels, Dominik Demar (7), sowie "Altmeister" Daniel Meusel (6), bestehen. Nach einer - ergebnistechnisch - schlechten Phase im September mit drei Niederlagen am Stück sammelte der TSV Gochsheim 16 von möglichen 18 Punkten und ist wieder dick im Geschäft um den Aufstieg. Der wurde in den vergangenen beiden Spielzeiten, in denen Gochsheim in der Aufstiegsrelegation stand, knapp verpasst. Die "Waster" hätten vergangenes Wochenende gerne das Derby gegen Thulba gespielt, doch die Platzverhältnisse ließen es nicht zu. Umso konzentrierter wurde im Training auf das Spiel in Gochsheim hingearbeitet. Personell scheint es bei den FC`lern aufwärts zu gehen, auch wenn Torjäger Janik Pragmann und Daniel Wendel weiter ausfallen.

DJK Hirschfeld - TSV Münnerstadt (Sonntag, 14 Uhr) Einen Wiedersehen mit Ex-Cotrainer Stefan Nöthling feiert der TSV Münnerstadt (6./27) am Sonntag beim starken Aufsteiger DJK Hirschfeld (7./25). TSV-Abteilungsleiter Rainer Schmittzeh: "Wir freuen uns auf die Partie in Hirschfeld mit dem schönen Sportgelände und auf Stefan, der dort gerade einen hervorragenden Job als Trainer macht. Das wird eine ganz harte Nummer, was im Hinspiel schon zu sehen war. Da haben wir zwar gewonnen, aber durchaus glücklich, weil Hirschfeld sich sehr stark präsentierte, allerdings etliche Chancen liegen ließ." Vergangenes Wochenende musste der TSV nach vier Siegen in Folge daheim gegen Altbessingen eine 1:4-Niederlage einstecken. Gegner Hirschfeld ging ebenfalls leer aus, lieferte Tabellenführer Wiesentheid aber ein enges Spiel und musste sich nach eigener Führung knapp 1:2 geschlagen geben. Personell fehlt bei der Truppe von Goran Mikolaj Urlauber Tobias Kröckel. Ein paar andere Spieler schlagen sich mit Erkältungen herum. "Am Personal wird es nicht scheitern, höchstens an der eigenen Leistung oder am Gegner", lässt Schmittzeh keine Ausreden gelten. Er ist überzeugt, dass seine Mürschter an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.

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