Hammelburg
Volleyball 2. Bundesliga

Ein wertvoller Punkt für die Hammelburg Volleys

Bei der Tiebreak-Niederlage in Unterhaching wäre für die Saalestädter sogar mehr möglich gewesen.
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AlpenVolleys Unterhaching II - Hammelburg Volleys 3:2 (21:25, 25:21, 25:21, 19:25, 15:12). Nach drei Siegen in Serie mit acht von möglichen neun Punkten mussten sich die Hammelburg Volleys erstmals in diesem Jahr geschlagen geben, entführten im Duell der Tabellennachbarn nach zwei Stunden Spielzeit aber immerhin einen Zähler, der im Kampf um den Klassenerhalt noch richtig wichtig werden könnte.

Mit einer konzentrierten Leistung holten die Unterfranken den ersten Satz. Nach ausgeglichener Anfangsphase stand zur ersten technischen Auszeit erstmals eine Dreipunkte-Führung (8:5) auf der Anzeigetafel, was den Gästen offensichtlich genügend Selbstvertrauen gab, um den Vorsprung durchaus souverän über die Ziellinie zu bringen über 10:7, 16:13 und 21:17. "Da haben wir taktisch alles richtig gemacht", lobte Cheftrainer Karl Kaden seine Truppe. Einen quasi spiegelverkehrten Verlauf nahm der nächste Abschnitt. Diesmal führte die Bundesliga-Reserve bei der ersten Auszeit mit 8:5, lag bei der zweiten regulären Unterbrechung mit vier Punkten vorne (16:12) und sollte danach nicht mehr in die Bredouille kommen. Ohne Pause ging es weiter in der Bayernwerk-Sportarena. Und irgendwie auch ohne die nötige Lockerheit auf Seiten der Hammelburger, die von Beginn an nicht ihren Rhythmus fanden, diesmal mit 4:8 und 12:16 zurücklagen und den Hebel auch nicht mehr umzulegen wussten gegen konsequent spielende Oberbayern, die im Hinspiel in fünf Sätzen hatten besiegt werden können. "Mit ihrem gewechselten Diagonalspieler kam mehr Druck von der Hachinger Seite, während uns die Durchschlagskraft und auch ein wenig die Körpersprache fehlte", monierte Karl Kaden.

Den Tiebreak sollten die Hammelburger tatsächlich erneut erreichen, weil es auf einmal wieder lief. Endlich wieder ein ordentlicher Start und endlich die damit verbundenen Erfolgserlebnisse. Ab dem 14:14 genügte ein kleiner Zwischenspurt, um sich entscheidend vom Gegner abzusetzen. "Weil wir wieder an uns geglaubt und in den entscheidenden Phasen gut geblockt haben", präzisierte Kaden.

Ein wertvoller Punkt war damit auf die Habenseite gebracht, aber zum zweiten Zähler sollte es nicht mehr reichen, weil sich der Kontrahent nicht abschütteln ließ bei mehreren Hammelburger Führungen und schließlich beginnend mit dem 11:11-Gleichstand die besseren Nerven hatte. "Wir sind gut in den Satz reingekommen, haben lange geführt, dann aber die ein oder andere falsche Entscheidung getroffen, wo ich mich selbst nicht von der Kritik ausnehmen will. Vor dem Spiel hätten wir einen Punkt wohl unterschrieben, rückblickend wäre sogar mehr möglich gewesen", so Karl Kaden.



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