Bad Kissingen
Boxen

Doppelter Einsatz für Kissingens Boxer

Die TSV-ler kämpften erst in einem Einkaufszentrum, dann in einem Festzelt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Unser Bild  zeigt die TSV-Boxer um (von links) Florian Kraus (Betreuer), Mohammad Shadab, Florian Säwert, Kai Friedensohn und Guido Haban (Betreuer) beim Kampf in Würzburg. Karl-Heinz Wolfstätter
Unser Bild zeigt die TSV-Boxer um (von links) Florian Kraus (Betreuer), Mohammad Shadab, Florian Säwert, Kai Friedensohn und Guido Haban (Betreuer) beim Kampf in Würzburg. Karl-Heinz Wolfstätter
+1 Bild

Auch auf ungewohntem Parkett geben die TSV-Boxer eine gute Figur ab. Denn das Turnier des ATS Kulmbach fand tatsächlich im vierten Stock eines Einkaufszentrums statt. In einem Kampf mit sehr hoher Schlagfrequenz gewann Max Neb mit hauchdünnem Punktvorsprung gegen Angelo Limba vom ASC Nürnberg. Auf große Unverständnis, nicht nur bei TSV-Trainer Edgar Feuchter, stieß die Niederlage von Mohammad Shadab gegen Ali Kwapisz (Viking Neuendettelsau). Diesen Kampf auf technisch hohem Niveau hätte eigentlich der Kurstädter gewinnen müssen. Als unglücklicher Verlierer stieg auch Florian Säwert aus dem Ring, der sich dem nationalen Studentenmeister Steffen Zayyan (Kickers Würzburg) geschlagen geben musste. Nicht viel besser erging es Kai Friedensohn, der mit Viktor Donner im Schwergewicht auf einen ebenso erfahrenen wie unbequemen Gegner traf. Durch sehr schnelle Konter holte sich der Nürnberger den entscheidenden Punktvorsprung.

Eine tolle Kulisse wartete auf das TSV-Trio, das im Rahmen des Frühlingsvolksfestes in Würzburg in den Festzelt-Ring steigen durfte als Verstärkung der Würzburger Boxstaffel in deren Kampf gegen eine Landes-Auswahl von Baden-Württemberg. Die 750 Zuschauer schienen Florian Säwert zu beflügeln, der sich elegant und mit schneller Beinarbeit behauptete. Mohammad Shadab bekam den bärenstarken Ali Karahaya vor die Fäuste. Der Karlsruher hat mehr als 50 Kämpfe bestritten und war mehrfach Gewinner der Landesmeisterschaft. "Der Badener hatte wohl nicht mit so einem starken Gegner gerechnet, was ihn schier verzweifeln ließ", sagte Edgar Feuchter zum Punktsieg seines Schützlings. Knapp nach Punkten verlor dagegen Kai Friedensohn seinen Schwergewichts-Kampf gegen Eric Reisenhauer aus Gmünd. Seinem hohen Tempo zu Beginn musste der Bad Kissinger später Tribut zollen.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren