Münnerstadt
Futsal

Der SV Burgwallbach ist der neue Futsal-Kreismeister

Neuer Hallenfußball-Kreismeister ist der Kreisligist SV Burgwallbach/Leutershausen, der im Münnerstädter Sportzentrum den Gastgeber nach torlosem Remis im Siebenmeterschießen besiegte. Beide Mannschaften haben sich somit für die Bezirksmeisterschaft am kommenden Sonnabend in Kitzingen qualifiziert.
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Eingekeilt: Der Rannunger Benjamin Kaufmann im Garitzer Sandwich, gebildet von Björn Schlereth (vorne) und Sandro Cazzella. Foto: Anand Anders
Eingekeilt: Der Rannunger Benjamin Kaufmann im Garitzer Sandwich, gebildet von Björn Schlereth (vorne) und Sandro Cazzella. Foto: Anand Anders
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In der Gruppe A setzten sich die Münnerstädter, bei denen auch Coach Adrian Gahn die Stiefel geschnürt hatte, klar mit drei Siegen vor dem SV Garitz durch. Platz drei ging an den Sieger des Dreikönigsturnieres, den TSV Rannungen, der diesmal nur dezent zur Sache ging. "Futsal liegt uns nicht so", so Coach Werner Köhler ohne jegliche Enttäuschung. Ohne Treffer blieb die SG Seubrigshausen/Großwenkheim, die immerhin gegen die Rannunger ein 0:0 ermauerte.

Trostlos in Sachen Tore ging es in der Gruppe B zu, wo in sechs Begegnungen gerade einmal sieben Treffer notiert wurden. Hinter dem SV Rödelmaier brachte so der spätere Turniersieger das Kunststück fertig, mit einem Torverhältnis von 1:0 Platz zwei zu belegen. Gänzlich ohne Treffer und damit chancenlos blieben die Hammelburger.
"Die kleinen Tore machen Futsal doch für die Zuschauer total uninteressant", sprach Rödelmaiers Routinier Sebastian Schmitt den meisten Fans aus der Seele. Typisch war hierfür auch das erste Zwischenrunden-Spiel, in dem den Burgwallbachern bei zwölfminütiger Spielzeit ein Treffer durch Markus Polzer genügte, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Das gelang auch dem SV Rödelmaier, der das Seubrigshausener Abwehrbollwerk zügig knackte. Eine einseitige Angelegenheit war auch das Kreisduell zwischen dem TSV Münnerstadt und dem FC Hammelburg. Die Saalestädter zogen sich mit Mann und Maus in den eigenen Strafraum zurück, sodass es lange dauerte, bis Fabian Reith den Bann zum späteren 3:0-Erfolg brach. Schließlich erkämpften sich auch die Garitzer die Semifinalteilnahme. Gegen im Abschluss uneffektive Großbardorfer kamen die Grün-Weißen, angeführt von Sandro Cazzella, zu einem 4:1-Sieg.

Im ersten Halbfinale ging es zwischen Rödelmaier und Burgwallbach lange ruhig zu. Ein umstrittener Strafstoß samt Ampelkarte für den Rödermaierer Michael Schultheis brachte den Kreisligisten spät in Front. Zwei Minuten später verpasste Saki Dinudis bei einem Siebenmeter den Ausgleich. Der Endstand von 0:2 rührte aus einem Eigentor. Im zweiten Halbfinale drängten die Einheimischen sofort auf das Garitzer Tor, auch die Schützlinge von Björn Schlereth schienen sich eher ins Endspiel mauern zu wollen. Dies funktionierte nicht, weil Andreas Kraus, Ahmet Coprak und Adrian Reith nach präzisen Pässen einnetzten. Vor halbleerer Tribüne taten sich die Endspielgegner nicht weh, der Kreisligist zeigte sich im Siebenmeterschießen nervenstärker.

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