Fuchsstadt
Fußball Landesliga

Das Schlusslicht gastiert am Kohlenberg

Der FC Fuchsstadt will den schwachen Auftritt in Röllbach vergessen lassen mit einem Sieg gegen den SC Aufkirchen.
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FC Fuchsstadt - SC Aufkirchen (Sonntag, 14 Uhr) Ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr wollen die Fuchsstädter (10./24) natürlich gewinnen, denn mit dem SC Aufkirchen (16./8) erscheint das abgeschlagene Schlusslicht auf dem Kohlenberg. "Aber ich kenne meine Pappenheimer. Wenn wir als Favorit auflaufen, war oft auch Bruder Leichtfuß dabei", erklärt Martin Halbig. Da ist es aus Sicht des FC Trainers gar nicht so schlecht, dass der Gegner vor acht Tagen beim 0:0 auf heimischem Geläuf gegen die TG Höchberg einen seiner bislang wenigen Punkte holte und so ein Achtungszeichen setzte.

Manko des Aufsteigers ist die schwache Offensivleistung. Die Schützlinge von Coach Josef Pelczer, die seit dem ersten Spieltag ununterbrochen auf dem einzigen direkten Abstiegsplatz rangieren, haben erst 15 Treffer erzielt. Und damit genauso viel wie der die Liga-Torschützenliste anführende Dominik Halbig, der beim 5:1-Hinspielerfolg dreimal traf. 42 Gegentreffer erklären zudem, warum die Mannen vom Hesselberg Träger der Roten Laterne sind. "Aber Fußball spielen können die auch", warnt der FC-Trainer eindringlich, "die Mannschaft ist eingespielt und hat die Hoffnung, zumindest den Relegationsplatz noch zu erreichen, nicht aufgegeben". Leistungsträger bei den Mittelfranken sind in der Abwehr die Brüder Patrick und Peter Liebler, im Mittelfeld agiert mit Steffen und Jonas Schöllhammer ebenfalls ein "Familienverband". Die größte Torgefahr ging bislang von Simon Babel (6 Treffer) aus, der gegen Höchberg aufgrund einer Verletzung auf der Bank saß. Sicher fehlen wird auf Seiten des FC Fuchsstadt der gesperrte Marcel Plehn sowie der immer noch an einer Zerrung laborierende Pascal Schmitt. Hinter dem Einsatz von Philipp Pfeuffer steht ein dickes Fragezeichen. "Ich erwarte von der Mannschaft jedenfalls eine Reaktion auf die schwache Leistung in Röllbach. Die Niederlage dort war umso ärgerlicher, weil wir die Ausrutscher der vor uns platzierten Teams nicht ausgenutzt haben."



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