Hammelburg
Volleyball

Zuhause die Kraft tanken

Gegen Freiburg möchte sich der Zweitligist aus Hammelburg das Selbstvertrauen für die Auswärtsspiele holen. Eine personelle Hiobsbotschaft gab es trotzdem.
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Mario Radmann (rechts) fehlt Hammelburg aufgrund eines Sehnenrisses in der Schulter. Foto: Hopf
Mario Radmann (rechts) fehlt Hammelburg aufgrund eines Sehnenrisses in der Schulter. Foto: Hopf
TV/DJK Hammelburg - FT 1866 Freiburg (Samstag, 20 Uhr)

Das Spiel in Dresden ist abgehakt, nun wollen die Hammelburger Jungs wieder auf sicherem Heimterrain beweisen, dass sie das Sieger-Gen in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd noch in sich tragen. Mit der FT 1866 Freiburg empfängt die Karlovic-Truppe ein Team, welches personell noch einmal deutlich aufgerüstet hat. Vor der kommenden Auswärtsreise nach Fellbach und Friedrichshafen soll vor dem verrückten Hammelburger Volleyballpublikum die Punktekasse endlich wieder klingeln.

Die bisherigen Resultate der "Affenbande" lassen noch wenig Konstanz erkennen, so konnte man zwar als einziges Team den Eltmann-Verfolger aus Schwaig besiegen, musste sich am vergangenen Wochenende aber von Aufsteiger Rüsselsheim glatt mit 0:3 aus dem "Burdadschungel", wie man seine Heimpielstätte nennt, vertreiben lassen.

"Was die Spielerqualität angeht, gehört Freiburg auf jeden Fall zur Top 3 der Liga", erwartet Tado Karlovic ein deutlich stärkeres Team. Die bisherigen Ergebnisse der Breisgauer kann sich Hammelburgs Coach nur aufgrund von deren Verletzungspech erklären. In diesem Punkt, aber auch was deutliche Niederlagen gegen Liganeulinge angeht, können die Hammelburger bisher mithalten. Die Schmach gegen Dresden vor Wochenfrist ist allerdings abgehakt. "Das haben wir als Betriebsunfall ad acta gelegt und konzentrieren uns nun voll auf das Spiel gegen Freiburg", richtet Karlovic den Blick nur in eine Richtung: "Was sollen wir uns im Training auch grämen? Wir verbringen so viel Zeit in der Sporthalle zusammen, dann soll der Spaß auch nicht zu kurz kommen."


Freiburg: Schwachstelle beseitigt

Dieser Funfaktor soll am Samstag, ähnlich der Partie gegen Schwaig und Leipzig, erneut zu Felde getragen werden, denn spielerische Lockerheit war gegen die L.E. Volleys der Garant für den Last-Minute-Erfolg. "Sollten die Zuschauer die Halle erneut so auseinandernehmen, dann ist auch gegen Freiburg durchaus was drin", freut sich Hammelburgs oberster Taktiker wieder auf die Gänsehaut-Atmosphäre in der Saaletalhalle.

Mit dem 2,02 Meter großen Diagonalspieler Oliver Hein hat der Tabellensiebte "die einzige richtige Schwachstelle aus der letzten Saison geschlossen" verrät Karlovic und ist überzeugt, dass sich bei Freiburg mittlerweile wieder alle Spieler "arbeitsfähig" gemeldet haben.

Anders ist die Situation bei den Hammelburger Jungs, bei denen sich die nächste Hiobsbotschaft anbahnt: Wegen eines Sehnenrisses in der Schulter, absolviert Hüne Mario Radmann derzeit eine Therapie. Ob diese anschlägt oder eine Operation unausweichlich ist, entscheidet sich kommende Woche. Gegen Freiburg wird der Mittelblocker erneut fehlen. "Bei Mario hoffen wir einfach mal auf ein Wunder, gehen aber trotzdem optimistisch die Aufgabe gegen Freiburg an", so Karlovic.

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