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Rannungen
Kampfsport

Weltmeister in Rannungen am Werk

In kurzer Zeit hat sich das Martial-Arts-Team des TSV Rannungen einen sehr guten Ruf erarbeitet. Die Qualität in der Ausbildung wure bei einem Kaderlehrgang dokumentiert.
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Ganz schön gelenkig: Rannunger Kampfsportler waren beim Kader-Lehrgang ebenfalls vertreten. Foto: Hopf
Ganz schön gelenkig: Rannunger Kampfsportler waren beim Kader-Lehrgang ebenfalls vertreten. Foto: Hopf
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Holger Volz ist angenehm überrascht. "In Rannungen gibt es eben nicht nur Fußball, Tischtennis oder Laufen", sagt der selbst im Nationalteam aktive Trainer des Martial-Arts-Teams, das in kurzer Zeit einen regelrechten Boom erlebt hat mit Sportlern aus allen Altersgruppen und Schichten.

Am Trainingstreffen und Kaderlehrgang in der TSV-Sporthalle nahmen zahlreiche Kampfsport-Schulen und befreundete Vereine aus ganz Deutschland teil. "Es ist bemerkenswert, wenn Teilnehmer über 800 Kilometer fahren, teilweise mit der ganzen Familie bei uns übernachten, um an einem unserer Trainingstreffen teilzunehmen", freut sich Holger Volz. Und mutmaßt: "Vielleicht ist unser Konzept ausschlaggebend, welches gerne angenommen und von anderen Organisationen bereits kopiert wird."

In den zwei Matten-Disziplinen "Leichtkontakt" und "Pointfighting" wurden mehrere kurze Trainingseinheiten abgehalten mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Angriff und
Kontertechniken. "Aufgrund der Vielzahl an hochqualifizierten Referenten, darunter Bundestrainer und international erfolgreiche Top-Kämpfer, profitierten alle Teilnehmer im gleichen Maße von den Einheiten", sagte Holger Volz.

Neue Impulse oder Ideen wurden bereits bei den Aufwärmübungen oder beim Stretching zu den Teilnehmern transportiert. Dazu kamen divergierende Vorgehensweisen beim Vermitteln von Techniken, Kombinationen oder taktischen Ausrichtungen, was von Trainern der jeweiligen Fachgebiete übernommen wurde.

Neben Bundestrainer Nikolai Dumke (Wilhelmshaven) übernahm Roland Brodkorb aus Erlangen als einer der erfolgreichsten Trainer in Deutschland Sequenzen im Pointfighting. Das nicht minder Schweiß treibende Leichtkontakt-Training teilten sich die Weltmeisterinnen Ann-Kristin Müglich (Hannover) und Svenja Reimers (Lübeck). Der Landestrainer für Mecklenburg-Vorpommern, Stefan Vaske (Malchin), hatte ebenfalls ein attraktives Programm ausgearbeitet. Der Formenbereich kam nicht zu kurz dank der drei WM-Teilnehmer im Koreanstyle aus Hemer, die unter der Leitung von Rüdiger Stenzel ihre "Hyeongs" optimieren konnten. Unterstützend vor Ort war das Team von "nextlevelphysio", was in organisatorischer Hinsicht eine wertvolle Hilfe war. In den Pausen wurden alle Teilnehmer mit Getränken, Bananen, Snacks und sogar warmen Gerichten versorgt.

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