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Hammelburg
Volleyball

TV/DJK Hammelburg III gibt Rote Laterne ab

Mit technischer Klasse und Teamgeist kommt die Zweite zu zwei Siegen in der Bezirksliga. Die Jungs von der Sinn verteidigen ihren fünften Platz in der Bezirksklasse.
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Der Block von Lukas Weimer steht: Niklas Streitel (rechts, beide TV/DJK Hammelburg III) ist beim Angriffsball von Patrick Henneberger (TSV Güntersleben) ebenfalls zur Stelle. Foto: ssp
Der Block von Lukas Weimer steht: Niklas Streitel (rechts, beide TV/DJK Hammelburg III) ist beim Angriffsball von Patrick Henneberger (TSV Güntersleben) ebenfalls zur Stelle. Foto: ssp
TV/DJK Hammelburg III - TSV Güntersleben 0:3 (14:25, 15:25, 29:31).
Interimscoach Matthias Weimer hatte auf Verstärkung des reaktivierten Marco Böse gehofft, doch der musste kurzfristig aus dem Krankenhaus absagen. Die besten Genesungswünsche vom Team und der Sportredaktion. Trotz eines starken Beginns (6:1) der Hammelburger ging der erste Satz ebenso deutlich an Güntersleben wie der zweite. "Da hatten wir nichts entgegenzusetzen", analysierte der Coach, der anschließend einen packenden Fight seiner Mannschaft erlebte. "Da passte vieles besser zusammen, doch das glücklichere Ende hatte Güntersleben", so Weimer zum Sieg des Favoriten.

TV/DJK Hammelburg III - TV Haßfurt 3:1 (19:25, 25:16, 25:21, 27:25).
Im zweiten Spiel mussten sich die Hammelburger nur noch im ersten Satz geschlagen geben.
"Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft und die Jungs kamen deutlich besser ins Spiel", freute sich Matthias Weimer über zwei glatte Satzgewinne und den ersten Sieg seiner jungen Truppe nach dem hart umkämpften vierten. "Dadurch konnten wir die Rote Laterne an Haßfurt abgeben."

TV Bad Brückenau - SV Gaukönigshofen 3:0 (28:26, 27:25, 25:20).
Besser stehen die Brückenauer Jungs da, die unbedingt ihren Verfolger Gaukönigshofen hinter sich lassen wollten. Dies gelang, obwohl Trainerin Maika Herbert nicht die Bestbesetzung aufbieten konnte. Immerhin stand Mittelblocker Jakob Schmidt wieder zur Verfügung. Im ersten Satz schenkten sich beide Mannschaften nichts, ab dem 22:22 wurde um die Matchbälle gekämpft. Mannschaftskapitän René Saam behielt die Nerven und setzte mit seinen Aufschlägen das ersehnte Ende. Der zweite Satz verlief fast identisch, erneut sorgte René Saam für das glückliche Ende. Im dritten Satz ließen sich die Brückenauer das Spiel nicht mehr nehmen. Matthias Jost brachte beim Spielstand 14:15 die entscheidende Führung durch eine überragende Aufschlagserie auf 23:16.
TV Bad Brückenau - DJK Schweinfurt 0:3 (13:25, 16:25, 16:25 ).
Die Brückenauer gingen mit unerklärlicher Nervosität ins zweite Spiel. Die unstabile Annahme ließ keine Variationsmöglichkeit im Zuspiel zu. Nach zwei klaren Satzverlusten fehlte im dritten Durchgang die Motivation. "Im zweiten Spiel hat einfach das notwendige Selbstvertrauen gefehlt. Daran müssen wir arbeiten", so Maika Herbert.

TV Bad Brückenau - TSV Iphofen II 0:3 ( 14:25, 18:25, 8:25).
Für die letzten verbliebenen sieben Brückenauer Spielerinnen gab es in Iphofen nichts zu holen. "Spaß im Spiel und Erfahrung sammeln", lautete die Devise von Trainerin Maika Herbert. Die junge Truppe harmonierte zwar und zeigte Kampfgeist, doch mehr als ein Achtungserfolg im zweiten Satz, als man immerhin auf 18 Punkte kam, war nicht drin.

TV Bad Brückenau - DJK Schweinfurt 0:3 (13:25, 17:25, 13:25).
Im zweiten Spiel gegen die bis dato sieglosen Schweinfurter lief es nicht besser. Trainerin Maika Herbert versuchte ihren Sprösslingen Mut zu machen und die gaben ihr Bestes. "Trotz der eindeutige Punkteverhältnisse bin ich mit der Gesamtleistung der jungen Spielerinnen zufrieden", betonte Herbert, die bei den letzten Heimspielen in diesem Jahre am 6. Dezember auf einen vollständigen Kader, die Unterstützung der Fans und sechs Punkte hofft.

SG Wartberg/Wertheim - TV/DJK Hammelburg II 0:3 (8:25, 23:25, 20:25).
Gegen eine Heimmannschaft, die an diesem Tag nur mit sechs Mann antreten konnte, startete Hammelburg sehr konzentriert - Felix Schultheiss durfte acht mal aufschlagen, bis der Gegner zu seinem ersten Punkt kam. Die Führung wurde ausgebaut und so endete nach nicht mal 10 Minuten der erste Satz. Die Überlegenheit erlaubte es Trainer Olli Burtchen auch mal Spieler einzusetzen, die sonst nicht so viele Spielanteile haben - "und sie machten ihre Sache sehr gut", lobte der Coach. Natürlich litt die Souveränität etwas, aber die Truppe der SG konnte zu keinem Zeitpunkt die technisch versierteren Spieler des TV/DJK in Gefahr bringen. Steller Felix Schultheiss spielte ein ums andere Mal seine Angreifer blockfrei, und so war es Felix Tolle vorbehalten, mit einem schnellen Angriff über die Mitte den Matchball sicher zu verwandeln.

TV/DJK Hammelburg II - TV Ochsenfurt 3:2 (22:25, 25: 21, 27:25, 19:25, 15:13).
Nach der Abreise des reaktivierten Klaus Baden, reduzierten sich im zweiten Spiel die Wechselmöglichkeiten beim TV/DJK. "Die technische Klasse und der Teamgeist haben in diesem Spiel den Ausschlag gegeben", atmete Olli Burtchen nach dem knappen Sieg auf. Erst im zweiten Satz zeigte sein Team sein wahres Gesicht. Immer wieder schaffte man es, mit schnellem Spiel durch Felix Tolle und Basti Streitel zu punkten und sobald sich der Block auf die beiden eingestellt hatte, wurde über Außen gepunktet. Wie im ersten verschlief man auch im dritten Satz den Beginn. Doch diesmal motivierte Kapitän Thomas Pfennig seine Mitspieler und riss sie durch seinen unermüdlichen Einsatz mit. Man kämpfte sich nicht nur Punkt für Punkt ran, sondern schaffte sogar noch den Satzgewinn.
"Durch unerklärliche Fehlentscheidungen der Schiedsrichters wurde die Mannschaft komplett aus dem Rhythmus gebracht", ärgerte sich Burtchen über den Verlust des vierten Durchgangs. Im Tiebreak zeigten sich die Hammelburger nervenstark. "Starke Blockarbeit - allen voran David Schottorf", lobte der Coach. Ganz egal was die ausgebuffte Truppe aus Ochsenfurt probierte, die richtige Antwort kam aus Hammelburg.

TV/DJK Hammelburg II - TSV Eibelstadt II 0:3 (24:26, 22:25, 10:25).
Nicht so erfolgreich verlief der Auftritt der Hammelburger Landesliga-Damen. Dabei startete das Team nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Satz eine Aufholjagd, ging sogar 16:11 in Führung. "Durch Unkonzentriertheit und viele Netzfehler musste wir uns geschlagen geben", merkte Paula Cimander selbstkritisch an. Im zweiten Durchgang zeigten sich die Mädels von der Saale in Abwehr und Annahme verbessert, besonders Johanna Wüscher sorgte für Stabilität. Manko war die mangelnde Durchschlagskraft am Netzt. Nach ausgeglichenem Verlauf behielt Eibelstadt in der entscheidenden Phase den kühleren Kopf. "Im dritten Satz passten weder Block noch Angriff, da hat auch der Siegeswille gefehlt", gestand Paula Cimander. ts

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