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Schweinfurt
Fußball

Statistisch ist noch Luft nach oben für den FC 05

Die guten Erfahrungen mit dem TSV Buchbach halten sich bei den Schweinfurtern in Grenzen. Schwierige Aufgabe für den TSV Großbardorf.
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FC 05 Schweinfurt - TSV Buchbach (Samstag, 14 Uhr)
Nach dem verdienten 3:1-Triumph über Wacker Burghausen bekommt es der FC 05 Schweinfurt (7./10) im Willy-Sachs-Stadion mit dem TSV Buchbach zu tun. Mit zehn Punkten aus sechs Spielen sind die Schnüdel ordentlich in die Saison gestartet, durch einen Dreier gegen Buchbach könnte man einen weiteren Sprung in der Tabelle machen. Der Gegner aus Oberbayern steht mit sieben Punkten auf dem 13. Tabellenplatz, könnte mit einem Erfolg in Schweinfurt aber zu den Schnüdeln aufschließen. In den vergangenen Spielzeiten sah der FC 05 nicht immer gut gegen Buchbach aus. In keiner der drei Partien der Regionalliga punktete man in Buchbach, zweimal verlor man sportlich, das dritte Mal am Grünen Tisch.
Insgesamt kommen die Schnüdel in zwölf Aufeinandertreffen lediglich auf einen Sieg, viermal teilte man sich Punkte, schon sieben Mal musste man sich den Oberbayern geschlagen geben.

Fest von einem Erfolgserlebnis geht Marco Janz aus. "Wir haben uns qualitativ stark verbessert, außerdem haben wir ein Heimspiel. Mit unseren Fans im Rücken gehe ich durchaus zuversichtlich in das Spiel", sagt der FC-Kapitän. Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter hatte die Schnüdel beim 3:1 in Burghausen unter die Lupe genommen und weiß, was auf sein Team zukommt: "Im April haben wir in Schweinfurt ein glückliches 0:0 erreicht. Für mich sind die Schweinfurter Unterhaching-Jäger Nummer eins. Adam Jabiri und Marco Haller haben maßgeblich zum Zweitliga-Aufstieg der Würzburger Kickers beigetragen und Marius Willsch wollte eh die ganze Regionalliga. Die Schweinfurter haben ihn bekommen. Da kann man nur gratulieren, wenn ein Traditionsverein sich so verstärken kann. Das wertet ja die ganze Liga auf, die ohnehin schon sehr stark ist", sagt Bobenstetter, dessen Elf zuletzt 1:3 verlor gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München.

TSV Großbardorf - FC Amberg (Samstag, 16 Uhr)
Allein die personelle Situation drückt beim TSV Großbardorf (7./11) etwas aufs Gemüt vor dem Duell mit dem FC Amberg (3./14). Natürlich ist die Stimmung gut nach dem 1:0-Derbysieg beim Würzburger FV durch das goldene Tor von Markus Kirchner. Und groß ist die Vorfreude auf den Mittwoch, wenn im Totopokal der Nachbar vom TSV Aubstadt in der Bioenergie-Arena gastiert, also ab 18 Uhr Revanche möglich ist für die jüngste 0:1-Niederlage in der Bayernliga Nord. Dort, wo aktuell der Fokus natürlich auf die Samstags-Begegnung gegen den FC Amberg liegt. Die Oberpfälzer sind als Regionalliga-Absteiger top in die Saison gestartet und zeigten bisher starke Leistungen wie beim 6:0-Sieg über den SV Erlenbach. Zuletzt gab es einen 3:0-Heimsieg über den FC Sand, womit die Elf von Günther Brandl seit sechs Spielen unbesiegt ist. Die torlosen Punkteteilungen gegen den Würzburger FV und Don Bosco Bamberg zeugen allerdings auch von einem offensiven Wankelmut. Dafür ist die Verteidigung top bei erst vier Gegentreffern in sieben Spielen. "Leider fehlen uns einige wichtige Leute, aber wir werden trotzdem eine gute Truppe aufs Feld schicken, die Amberg Paroli bieten kann", erklärt Dominik Schönhöfer. Die zuletzt starken Björn Schönwiesner und Neuzugang Johannes Kanz fehlen aus privaten Gründen, Stefan Piecha und Benny Freund müssen verletzungsbedingt passen. "Wir wissen um die Stärke der Amberger und müssen sicher ans Limit kommen, um erfolgreich zu sein, aber die Jungs werfen im Moment alles in die Waagschale, weshalb ich zuversichtlich bin", so der TSV-Cheftrainer.
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