Oerlenbach

Oerlenbachs Kampfansage an die Liga

Am Wochenende beginnt auch für die SG Oerlenbach/Ebenhausen endlich die Saison. Denn die Vorfreude auf die neue Liga war schon in der Vorbereitung riesig.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bock auf Bayernliga: Unser Bild zeigt die Damenmannschaft der SG Oerlenbach (von links) Marina Erhard, Bärbel Gunreben, Nicole Lutz, Olivia Stichler, Sarah Curtis, Saskia Curtis, Sophia Schendel, Luisa Vogel, Miriam Pfaff, Nathalie Werner, Leonie Schmitt und Teresa Borst.  Foto: Angela Stichler
Bock auf Bayernliga: Unser Bild zeigt die Damenmannschaft der SG Oerlenbach (von links) Marina Erhard, Bärbel Gunreben, Nicole Lutz, Olivia Stichler, Sarah Curtis, Saskia Curtis, Sophia Schendel, Luisa Vogel, Miriam Pfaff, Nathalie Werner, Leonie Schmitt und Teresa Borst. Foto: Angela Stichler
SG Oerlenbach/Ebenhausen - TV Fürth (Sonntag, 17 Uhr)

Aufgestiegen in die Bayernliga, trotz des eigentlich nur dritten Platzes in der Vorsaison, und gleich eine Kampfansage: "Wir werden zwar definitiv nicht um den ersten Platz, aber auch nicht um den Letzten spielen. Unser Ziel ist das Mittelfeld", gibt Spielertrainerin Bärbel Gunreben von der SG Oerlenbach/Ebenhausen an. Ihre Damenmannschaft hat nämlich, im Gegensatz zum Vorjahresersten SV Erlenbach, genügend Spielerinnen im Kader. Und mit einer Jugendspielerin und zwei Externen aus Schweinfurt sogar drei Neuzugänge präsentiert. "Die Mädels sind heiß auf die Bayernliga. Zusätzlich motivieren brauche ich sie nicht", sagt Gunreben schmunzelnd.


Zwei Vorbereitungsturniere

Damit beim Rundenstart gegen den TV Fürth daheim nichts anbrennen kann, haben Oerlenbachs Damen den ganzen Sommer über trainiert, zuletzt sehr intensiv. Zudem gab es zwei Vorbereitungsturniere, "wobei bei dem einen nur Regionalligamannschaften am Start waren. Da haben wir uns zwar gut verkauft, aber die anderen haben in einer deutlich höheren Liga gespielt", so Gunreben. Aber auch davon können die Basketballerinnen profitieren. Vor allem, weil sie mit Sara Ludwig einen Neuzugang haben, der momentan sogar noch parallel in Würzburg Regionalliga spielt: "Sara ist unter 21, da darf man noch mit Doppellizenz spielen", erklärt Gunreben. Finanziell bedeutet die Bayernliga mit den weiteren Auswärtsfahren natürlich auch mehr Kosten, die auf die SG zukommen. "Aber die weiteste Fahrt ist nach Regensburg, ich denke, das können wir schon alleine stemmen", so Gunreben. Über einen Sponsor würde sich die Trainerin natürlich freuen, "aber ich weiß, dass Damenbasketball leider nicht allzu interessant für Sponsoren ist." Das könnte sich mit guten Leistungen vielleicht ändern. Voraussetzung dafür ist, dass die Mädels, die jetzt heiß auf die Bayernliga sind, es auch die ganze Saison über bleiben.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren