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Fußball Bezirksliga

Lehrer-Schüler-Treff beim TSV Münnerstadt

In Münnerstadt gibt es ein Wiedersehen zwischen Adrian Gahn und Ernst Gehling. Das nächste Kreis-Derby führt den SV Riedenberg zum FC Fuchsstadt.
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Clever gelöst: Die Finte von Fuchsstadts Simon Bolz (rechts) gegen den Riedenberger Daniel Dorn ist geglückt. Foto: Hopf
Clever gelöst: Die Finte von Fuchsstadts Simon Bolz (rechts) gegen den Riedenberger Daniel Dorn ist geglückt. Foto: Hopf
FC Fuchsstadt - SV Riedenberg.
Auch am zweiten Spieltag der neuen Saison kommt es zu einem Landkreisderby, und wieder ist der SV Riedenberg (3./3) beteiligt. Diesmal müssen die Schützlinge von Rüdiger Klug zum Kohlenberg fahren, wo der FC Fuchsstadt (9./1) seine Heimpremiere feiert. "Und die wollen wir natürlich gewinnen", sagt FC-Coach Dirk Züchner, dessen Team zwar zum Auftakt einen Punkt beim Meisterschaftskonkurrenten TSV Unterpleichfeld (0:0) holte, was den Trainer allerdings nicht zufrieden stellte.

Sein Ärger gründet sich darauf, dass die "Füchse" trotz klarer personeller Überzahl, die Krautdörfler kassierten drei Platzverweise, nicht zum Sieg kamen. "Wir haben uns in der Offensive einfach zu dumm angestellt", haderte der Coach mit den Seinen und wollte das Fehlen von Torjäger Johannes Feser nicht als Entschuldigung gelten lassen. "Da muss man das Spiel einfach breiter aufziehen, es findet sich dann zwangsläufig ein freier Mitspieler in vernünftiger Schussposition", so seine Analyse. In der vergangenen Saison verloren die Riedenberger auf dem Kohlenberg nach kläglicher Leistung glatt mit 0:6. "Das war unser schlechtestes Saisonspiel", erinnert sich SV-Abteilungsleiter Stefan Dorn mit Grausen. Dass die SVler mit dem morgigen Kontrahenten auf Augenhöhe spielen können, bewiesen sie beim 3:2-Erfolg im Rückspiel.

TSV Münnerstadt - FT Schweinfurt.
"Der Schüler soll den Meister ehren", könnte man diese Begegnung überschreiben. Denn Adrian Gahn, Trainer des TSV Münnerstadt (11./0), hat während seiner langen aktiven Zeit auf der Maibacher Höhe viel vom FT-Urgestein Ernst Gehling, der sich zwischenzeitlich auf die Position des Abteilungsleiters zurückgezogen hat, gelernt. "Der Ernst war fachlich Spitze, hat motivieren können und hat viele junge Spieler, die aus unteren Klassen kamen, zu Spitzenleuten geformt", erinnert sich Gahn. Trotz seines prima Verhältnisses zu seinem ehemaligen Übungsleiter kann er morgen Nachmittag keine Rücksicht auf vergangene schöne Zeiten nehmen: "Wir wollen das Spiel gewinnen." Vor allem auch deswegen, damit man am "Kleinfeldlein" nicht von einem Fehlstart sprechen muss. Denn die Gastgeber kehrten punktlos aus Riedenberg zurück, was einer wenig überzeugenden Vorstellung in der zweiten Halbzeit geschuldet war. Da verhedderten sich die TSVler immer wieder in der engmaschigen SV-Deckung und trauerten schließlich den guten Möglichkeiten in der ersten halben Stunde nach. Ähnlich war die Gefühlslage bei den Freien Turnern (7./1), der favorisierte Landesliga-Absteiger kam gegen den Aufsteiger FSV Krum nicht über eine Punkteteilung (2:2) hinaus. Dabei schienen die Schützlinge des neuen Trainers Norbert Barth nach zwei Treffern von Dominik Popp schon auf dem Weg zum ersten "Dreier" zu sein, doch der kampfstarke Aufsteiger aus den Haßbergen glich noch vor dem Seitenwechsel aus. "Da hat man gemerkt, dass die neuformierte Mannschaft Abstimmungsprobleme hat", resümierte Barth.

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