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Hammelburg
Volleyball 2. Bundesliga

Herbe Klatsche für die Jungs von der Saale

Fellbach in allen Belangen überlegen. Im dritten Satz erlahmte die Gegenwehr der Hammelburger endgültig.
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SV Fellbach - TV/DJK Hammelburg 3:0 (25:23, 25:17, 25:12).
Ohne ihren etatmäßigen Steller Aldin Dzafic (Handverletzung) und Mittelblocker Friedrich Fell (Erkältung), musste der TV/DJK gegen das "Rote Rudel" antreten. In einer ringsum rot beflaggten Halle mit zwei knallroten Couches, die als Trainerbank dienten, galt es ohne den Chefdirigenten zu bestehen. So machte Oli Möller in der 2. Liga sein erstes Spiel von Beginn an. "Oli hat einen gute Job gemacht, leider fanden nur wenig Annahmen präzise den Weg zu ihm", berichtete Pressesprecher Olly Wendt. "Fellbach hat uns mit dem Aufschlag unter Dauerfeuer genommen."
Nur im ersten Satz entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei Fellbach neben den starken Aufschlägen ein sehr variables Angriffsspiel aufzog. Dennoch gelang es den Jungs von der Saale nach 20:23 noch auszugleichen. Ein ohne Not ins Netz gepritschter Ball, schenkte den Schwaben den Satzball.
"Wenn du den machst und den Satz gewinnst, geht das Spiel vielleicht ganz anders aus", so Trainer Tado Karlovic zur Schlüsselszene. "Die fünf Minuten, in denen die Spieler über die vergebene Chance nachdachten, reichte Fellbach um mit 8:3 vorzulegen", sah Olly Wendt die frühe Vorentscheidung im zweiten Satz.
Im dritten Satz durfte Oscar Benner für Michi Schottdorf aufs Feld und hinterließ einen schlagkräftigen Eindruck. Nur ganz zu Beginn hielten die Hammelburger mit, als Lukas Spachmann für das 6:4 sorgte. Die einzige Führung, anschließend ergab man sich mehr oder weniger seinem Schicksal. "Auch wenn Fellbach heute in allen Belangen überlegen war, darf ein Satzverlust zu 12 in einer solchen Liga schlichtweg nicht passieren", ärgerte sich Co-Trainer Frank Jansen. "Keine Ahnung warum Fellbach ausgerechnet gegen uns seine beste Saisonleistung bringen musste, aber offenbar kann man sich gegen einen bisher so erfolgreichen Aufsteiger wie wir das sind ganz gut motivieren", so Tado Karlovic. "Genau deswegen regt mich diese Niederlage auch keineswegs auf." Nun richtet sich der Fokus auf das kommende Heimspiel am 14. November gegen den ASV Dachau, gegen den man gerne seine weiße Heimweste bewahren will.
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