Garitz
Handball Bayernliga

Die passende Antwort der SG Garitz/Nüdlingen

Die SG Garitz/Nüdlingen zeigt gleich im ersten Heimspiel, wer Hausherr in der Schlossberghalle ist und lässt Ismaning von Beginn an keine Chance.
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Am Kreis durchgesetzt: Milena Schmitt (SG Garitz/Nüdlingen) gegen Stephanie Oberhuber und Kirsten Walter (rechts) vom TSV Ismaning. Foto: Hopf
Am Kreis durchgesetzt: Milena Schmitt (SG Garitz/Nüdlingen) gegen Stephanie Oberhuber und Kirsten Walter (rechts) vom TSV Ismaning. Foto: Hopf
SG Garitz/Nüdlingen - TSV Ismaning 25:16 (13:8).

Die SG Garitz/Nüdlingen zeigte sich von der Niederlage in Erlangen gut erholt. Mit einer tollen Mannschaftsleistung zog die SG den favorisierten Ismaningern verdient den Zahn. "Obwohl personell geschwächt, hat die Mannschaft heute eine hervorragende Leistung gezeigt", war Trainer Norbert Senft nach dem Spiel voll des Lobes.
Die Gäste konnten sich während des gesamten Spiels nie auf das taktisch sehr variable Spiel der Heimmannschaft einstellen. Zu Beginn agierte die Senft-Sieben in einem kräfteraubenden 3-2-1-System. Dadurch kam Ismaning zwar häufig zum Wurf, aber diese Abschlüsse waren zumeist zu hoch angesetzt. Nach der Anfangsphase stellte Nüdlingen auf einen 6:0-Deckung um. Bis zum 4:3 war das Spiel noch ausgeglichen, dann legte die SG einen Zwischenspurt ein bis zum 10:5.
In dieser Phase gefiel vor allem die grippegeschwächte Anna-Lena Früh mit drei Toren. Der Fünf-Tore Vorsprung hatte auch beim Seitenwechsel Bestand.

Nach dem Wechsel probierte es Ismaning mit einer neuen Torfrau. Die Gäste schöpften neuen Mut, als sie in Überzahl auf 13:10 verkürzten. Doch Nüdlingen schlug zurück, auch weil Pia Kunzmann im Tor klasse hielt und beim Stande von 14:10 einen Siebenmeter entschärfte. Mit ihrer guten Torfrau im Rücken zog die Heim-Sieben in den folgenden Minuten auf und davon. Angetrieben von der unermüdlichen und sehr gut spielenden Lisa Wenzke hieß es nach 52 Minuten 20:13. Damit war schon eine Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeberinnen ließen auch in den verbleibenden Minuten nicht nach und packten in der Defensive weiter kräftig zu. Am Ende war der Sieg auch in der Höhe vollauf verdient.

Tore für die SG: Lisa Wenzke (7), Anna-Lena Früh (5), Melanie Dotzer (4/3), Ronja Schwalbe (3), Sabrina Kleinhenz (2), Theresa Kleinhenz (2), Anna Zimmer (1), Anja Zimmermann (1).
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