Fuchsstadt
Fußball Landesliga Nordwest

Die "Füchse" müssen als Rudel auftreten

Es geht nur gemeinsam: Mit Fuchsstadt und Rimpar treffen zwei kriselnde Klubs aufeinander. FC-Coach Martin Halbig weiß aber um die passende Taktik.
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FC Fuchsstadt - ASV Rimpar (Sonntag, 14 Uhr)
Zwei Teams, die nach einem guten Saisonstart zwischenzeitlich Richtung Abstiegszone abgerutscht sind, treffen am Sonntagmittag auf dem Kohlenberg aufeinander. Sowohl der FC Fuchsstadt (11./20) wie auch der ASV Rimpar (10./21) sehnen sich nach einem Sieg. Mit Missvergnügen blicken ihre Verantwortlichen auf die Tabelle und registrieren, dass der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz, den die TG Höchberg belegt, nur noch drei, bzw. vier Punkte beträgt. "Da wird es Zeit, dass wir wieder einmal gewinnen", so die Hoffnung und Erwartung von FC-Coach Martin Halbig, der seine Schützlinge an das Hinspiel erinnert, als dem Aufsteiger beim 2:1-Erfolg der erste Saison- und Auswärtssieg gelang.

Doch für vergangene Lorbeeren werden auch diesmal keine Punkte vergeben, es gilt die Ärmel hochzukrempeln und mit Kampf und Leidenschaft ins Unterfranken-Derby zu gehen. "Da müssen wir einfach die Leistung von vor acht Tagen wiederholen, da haben wir zwar mit 1:3 in Forchheim verloren, aber eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Mit einem solchen Auftritt sind auch gegen die Rimparer, die es keineswegs zu unterschätzen gilt, Punktgewinne keine Träume", so Halbig. Dessen Optimismus beruht auch auf einer verbesserten personellen Situation: Die zuletzt fehlenden Philipp Pfeuffer und Simon Häcker sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, zumindest der Fitness-Zustand von Pfeuffer lässt einen Einsatz in der Anfangsformation erwarten. Dies wäre auch deswegen wichtig, weil hinter dem Mitwirken von Innenverteidiger Lukas Lieb wegen möglicher beruflicher Verhinderung noch ein Fragezeichen steht. Ansonsten wird der Coach kaum eine Veränderung vornehmen, "es sei denn, es verletzt sich noch jemand".


ASV Rimpar: es hakt im Sturm

Den Gegner, den er bestens kennt, attestiert der FC-Übungsleiter eine Kompaktheit in der Defensive. Nicht unverborgen geblieben ist ihm, dass die Schützlinge von René Grimm zuletzt Probleme in der Offensive hatten, ein Mitgrund, warum die ASVler seit acht Spieltagen auf einen Dreier warten. Auch in ihrem letzten Heimspiel (0:0 gegen den FC Lichtenfels) fehlte es an der notwendigen Durchschlagskraft, ihr routinierter Torjäger Andreas Hetterich hat zur Zeit Ladehemmung. "Es wäre unschön, wenn er ausgerechnet gegen uns zu alter Form findet", so Halbig weiter, der aber auch andere Namen im Blick hat: "Der schnelle Philipp Löw stellt über die Außen einen Gefahrenherd dar."

Ähnlich wie sein Kollege Grimm sah aber auch er in den letzten Wochen, dass die Akteure im Prinzip auf Augenhöhe mit dem jeweiligen Kontrahenten agierten. Der kleine, aber feine und spielentscheidende Unterschied war, dass die Gegner trafen, vor allem aber die "Füchse" ihre erarbeiteten und zum Teil hundertprozentigen Gelegenheiten nicht zu nutzen wussten. "Was wir da zum Teil vergeigt haben, hat nicht nur bei mir für Kopfschütteln gesorgt, auch die potenziellen Torschützen haben die Fußballwelt nicht mehr verstanden", so Halbig.
Diese Abgeklärtheit und Nervenstärke müssen Feser & Co. dringend an den Tag legen, soll ein Erfolgserlebnis gefeiert werden. Was allen Beteiligten einen Strich durch die Rechnung machen könnte, sind die Platzverhältnisse. "Nach momentaner Lage können wir spielen, aber der Platz wird natürlich tief sein und wenig Filigrantechnik zulassen", so Halbig.

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