Bad Neustadt an der Saale
Handball 3. Liga

Der HSC reist zum Topspiel nach Dresden

Das Spitzenspiel der Dritten Liga Ost findet am Samstag in Dresden statt, wo der HC Elbflorenz (2./17:5) den HSC Bad Neustadt (4./15:7) empfängt.
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"Wir wissen, was auf uns zukommt", erklärt HSC-Coach Margots Valkovskis ohne großes Herumgerede, "der Gegner schwebt auf Wolke sieben und strebt auch in dieser Saison den Aufstieg in die 2.Bundesliga an". Dieses Ziel hatten die Sachsen zeitweise fast schon aus den Augen verloren, zwei Niederlagen und ein Unentschieden nach gutem Saisonbeginn entsprachen so gar nicht den Vorstellungen der Verantwortlichen.

Mit dem norwegischen Torhüter Henrik Ruud Tovas sowie mit Spielmacher Sebastian Greß, der in der vergangenen Saison noch Torjäger bei der HG Köthen war, wurden Akteure verpflichtet, die dem Team noch einen zusätzlichen Schub verliehen haben. "Mit der individuellen Stärke der Mannschaft müsste Elbflorenz eigentlich auf Platz eins stehen", so HSC-Coach Margots Valkovskis, der in der vergangenen Saison zweimal mit seinen Schützlingen den Kürzeren zog. Nach der 21:27-Heimniederlage verlor der HSC auch in Dresden.
Bei der 16:20-Niederlage am drittletzten Spieltag war aber bei beiden Teams die Luft mangels Perspektive schon etwas heraus.

Die Torarmut beim letzten Aufeinandertreffen dürfte sich diesmal kaum wiederholen, trifft doch der erfolgreichste Angriff der Liga, der HSC hat bereits 323 Tore erzielt, auf die zweitstärkste Offensive (HC: 315 Treffer). Bei den Gastgebern sticht im Innenblock der hochgewachsene und wenig zimperliche Rico Göde heraus, er wird sich mit seinem Pendant auf der anderen Seite, Franziskus Gerr, zum wiederholten Male heftige Zweikämpfe am Kreis liefern.

"Wenn wir mit Leidenschaft auftreten und vom Anpfiff weg zeigen, dass wir nicht ohne Gegenwehr dagegenhalten, ist auch Dresden zu packen", gibt sich der HSC-Trainer zuversichtlich. Dieser reist mit unverändertem Kader an, die Stimmung während der Woche nach dem Heimsieg gegen Bad Blankenburg war seiner Ansicht nach von Selbstvertrauen geprägt. "Wir werden auch in diesem Spiel unser Bestes geben", sagt Kapitän Maxi Schmitt. "Wichtig wird sein, dass wir im Angriff geduldig spielen, bei schlechten Würfen laufen wir ansonsten Gefahr, in Konter zu rennen", so eine der taktischen Anweisungen von Valkovskis.
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