Fuchsstadt
Fußball

Der FC Fuchsstadt wehrt sich lange

Aus seiner Außenseiter-Stellung macht die Halbig-Elf ziemlich viel gegen den TSV Aubstadt, der jetzt den TSV Großbardorf herausfordern darf.
Artikel drucken Artikel einbetten
Immerhin 70 Minuten lang hatte das Fuchsstädter Bollwerk im Spiel gegen den Bayernligisten TSV Aubstadt gehalten. Foto: ssp
Immerhin 70 Minuten lang hatte das Fuchsstädter Bollwerk im Spiel gegen den Bayernligisten TSV Aubstadt gehalten. Foto: ssp
FC Fuchsstadt - TSV Aubstadt 0:2 (0:0). Tore: 0:1 Philipp Kleinhenz (70.), 0:2 Christoph Schmidt (74.).
Verdientermaßen entschied der TSV Aubstadt die erste Totopokalrunde auf Vereinsebene für sich und trifft damit am nächsten Wochenende im Grabfeld-Derby auf den TSV Großbardorf. "Unter dem Strich haben wir uns gut verkauft und lange ein Unentschieden gehalten. Hinten raus haben uns etwas die Kräfte verlassen. Es war ja klar, dass die Aubstädter mehr Ballbesitz haben würden. Aber wir haben ordentlich verteidigt und den Favoriten lange geärgert", befand FC-Coach Martin Halbig.

Während der Bayernligist auf eine stark besetzte Bank zurückgreifen konnte, war der FC Fuchsstadt nach diversen Ausfällen doch etwas dünn besetzt, was den Neuzugängen Florian Seidl und Christoph Schießer einen Platz in der Startelf bescherte. Der Gast diktierte vom Anpfiff weg das Spiel, aber die FCler versteckten sich keineswegs mit dem Abschluss von Andi Graup. FC-Keeper Frank Fella musste erstmals nach knapp 20 Minuten zupacken beim zu unplatzierten Freistoß von Ingo Feser. Schon erstaunlich, wie schwer sich der Bayernligist zu Beginn beim Herausspielen von Torchancen tat. Typisch, dass es mit Feser erneut ein Außenverteidiger aus der Distanz probierte. Freilich auch Glück für die Füchse, dass die Aktion im Strafraum gegen Mike Dellinger keinen Strafstoß nach sich zog (27.) und zwei Schüsse von Max Schebak jeweils die Latte rasierten (30., 38.). Weil auch der Kopfball von Dominik Grader knapp am Tor vorbeisegelte und Julian Grell aussichtsreich den Ball nicht richtig traf, rettete der kämpferisch wie läuferisch überzeugende Landesligist ein torloses Remis in die Pause.


Fahrlässig vor dem Tor

Kurz nach Wiederanpfiff um ein Haar die Führung für den Außenseiter, als Johannes Feser nach dem Zuspiel von Dominik Halbig TSV-Keeper Christian Mack zur Glanzparade zwang. Auf der anderen Seite versuchte sich erneut Schebak, dessen Kopfball etwas zu hoch angesetzt war vor den 230 Zuschauern auf dem Kohlenberg. Eine ganze Spur zu fahrlässig war anschließend Julian Grell, der nach prima Feser-Pass dem FC-Keeper noch eine Abwehrchance ließ. Dass der Favorit schließlich doch vorlegte, war Joker Philipp Kleinhenz zu verdanken, der Fella mit einem satten Schuss überwand. Und weil Christoph Schmidt gleich das zweite Tor eines Einwechselspielers nachlegte, war die Pokalpartie nach 75 Minuten entschieden. Einen FC-Treffer noch auf dem Fuß hatte Dominik Halbig, dessen Freistoßball TSV-Torsteher Mack über die Latte schaufelte. "Machen wir schon in der ersten Hälfte ein Tor, tun wir uns natürlich leichter. Nach dem Wechsel waren wir ebenfalls klar überlegen, hatten zwar einmal Glück, aber unter dem Strich haben wir das ordentlich gemacht", bilanzierte TSV-Trainer Waios Dinudis, der den beruflich verhinderten Chefcoach Josef Francic an der Außenlinie vertrat.
Fuchsstadt: Fella - Seit, Emmer, Pfeuffer, Bolz - Schießer, Halbritter, Halbig, Seidl (84. Böhm), Graup (84. Lebsak) - Feser
Aubstadt: Mack - Köttler, Grader, Bauer, Feser - Leicht, Thomann (28. Noack), Trunk, Dellinger - Grell (65. Kleinhenz), Schebak (72. Schmidt)

DJK Schwebenried/Schwemmelsbach - TSV Großbardorf 0:2 (0:1). Tore:
0:1, 0:2 Shaban Rugovaj (42., 83.).
Vom Anpfiff weg machte der Bayernligist vor 150 Zuschauern mächtig Druck und besaß bereits in den ersten 15 Minuten durch André Rieß und Shaban Rugovaj zwei super Möglichkeiten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff das verdiente 1:0: Nach einem langen Ball auf Manuel Leicht legte der Mannschaftskapitän das Leder mustergültig für Shaban Rugovaj auf, der nur noch vollenden musste. Auch nach Wiederanpfiff dominierte der Gast eindeutig das Geschehen und hatte in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten wiederum eine Reihe von Chancen, die ungenutzt blieben. Danach beruhigte sich die Partie, aber weiterhin hatte der Gast das Zepter in der Hand, während der Landesligist auf Konter lauerte. In der Schlussphase schlug Shaban Rugovaj zum zweiten Mal zu. Nach einer Kopie seines ersten Treffers stand er nach einem langen Ball und einer Kopfballvorlage, dieses Mal von Björn Schönwiesner, wieder goldrichtig und netzte zur Entscheidung ein. rus
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren