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Frauenfußball

Das Kreisderby geht an die Modloser Kickerinnen

Albertshausens Frauen haben sich ihre Niederlage selbst zuzuschreiben.
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Mit hohem Einsatz und warmen Textilien gegen die Rhöner Kälte: Unser Bild zeigt (von links) die Modloserin Marina Bolz sowie Katharina Jampolski und Denise Gelbke vom FC Hammelburg. Foto: ssp
Mit hohem Einsatz und warmen Textilien gegen die Rhöner Kälte: Unser Bild zeigt (von links) die Modloserin Marina Bolz sowie Katharina Jampolski und Denise Gelbke vom FC Hammelburg. Foto: ssp
SV Langendorf - ETSV Würzburg III 0:4 (0:3)
Bernd Rose und seine Kickerinnen verloren gleich zu Beginn der Rückrunde. Aufgrund ihrer Ballsicherheit war es kein unverdienter Sieg der dritten Mannschaft des Zweitbundesligisten ETSV Würzburg. Der SV Langendorf machte sich sein Spiel durch eine hohe Fehlerquote selbst kaputt. Zwischen der 15. und 20. Minute kassierte Langendorfer Defensive drei Gegentore. Bei den Treffern von Isa Reddersen, Viola Leibold und Maren Schlegel unterlief der Abwehr vor Torfrau Julia Schmitt ein Patzer nach dem anderen. "Da hatten meine Frauen einen wahren Blackout, der am Ende nicht mehr zu kitten war", sagte Bernd Rose. Seine Truppe spielte danach zwar auf Augenhöhe, kreierte bei zielstrebig vorgetragenen Kontern von Christina Metz und Katharina Tumpach einige Torchancen, zu mehr reichte es aber nicht.
"Einfach ärgerlich, da war heute mehr drin gewesen, wenn meine Abwehr fünf Minuten lang nicht so schlafmützig gewesen wäre", resümierte Bernd Rose.


SG Kürnach/Heidingsfeld - SV Albertshausen 1:0 (0:0).

Die Gastgeberinnen gingen die Partie zwar mutig an, setzten erste Akzente und bekamen in der 15. Minute auch einen Elfmeter zugesprochen, den Romina Feuchter aber an Corinna Schießers Tor vorbeisetzte. Danach zeigte sich Albertshausen offensivfreudiger, attackierte mit hohem Tempo und kam zu klaren Tormöglichkeiten. Doch weder Martina Schmitt und Louisa Friedrich noch Amelie Hagedorn setzten Treffer. Als Laura Hauck drei Torchancen liegen ließ, sorgte dies für Ärger bei Trainer Elmar Herold. In den zweiten 45 Minuten waren die SGlerinnen besser im Bild und kamen durch Katharina Diem zum Torerfolg. Kürnach dominierte klar, scheiterte aber an der von Sandra Hocke organisierten Abwehr. "Insgesamt ließen wir die Entschlossenheit vermissen, kamen in Halbzeit zwei nur in der letzten Minute durch Amelie Hagedorn zu einer Chance", resümierte der enttäuschte Elmar Herold.

TSV Westheim - DJK Schondra 1:5 (1:2).
Wie im Hinspiel setzte sich die DJK Schondra mit einem klaren 5:1-Sieg durch. Kickerin des Tages war zweifellos Trainerin Birgit Klaus, die zunächst mit den widrigen Bedingungen des Schotterplatzes besser zurecht kam. Die Individualistin erzielte das 1:0 sowie nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Anna Ackermann das 2:1. In den zweiten 45 Minuten dominierten die DJKlerinnen das Spiel. Nicole Brust und Celina Grom durften sich in die Torschützenliste zum 3:1 und 4:1 eintragen. Das Tor des Tages gelang aber Michaela Sellner zum 5:1,nach einem Eckball von Nicole Brust.

MSV Modlos - FC Hammelburg 4:0(1:0).
Gegen eine stark ersatzgeschwächte Hammelburger Mannschaft, der unter anderem Ramona Michael und Pia Riedel fehlten, gewannen die Gastgeberinnen hochverdient. Sie dominierten spielerisch und technisch gesehen die Partie. Denise Gelbke, Christina Reith, Natalie Zeier und Co. warfen sich zwar den MSVlerinnen entgehen, konnten aber kurz vor der Pause das Tor von Marina Bolz nicht verhindern. Im zweiten Spielabschnitt fanden die FClerinnen keinen Zugriff mehr. Vor allem nicht auf Katharina Heinz und Isabell Fröhlich, die gegen Torfrau Marela Gärtner noch dreimal trafen. Eine weitaus höhere Schlappe wäre möglich gewesen, wenn die Mannschaft um Lothar Schneider nicht zu schlampig mit ihren Torchancen umgegangen wäre.

SG Schönderling/Thulba - FC Wiebelsberg 1:1 (0:0)

Die gastgebende Spielgemeinschaft konnte gegen die Wiebelsberger nicht an die Leistung des Vorrundensieges anknüpfen. "Wir haben uns zeitweise dem Niveau der Gäste angepasst, kamen mit deren Pressing nicht zurecht", meinte Pressesprecher Maximilian Muth nach dem mühsamen Unentschieden. Erst in der 60. Minute schoss Lisa Schuhmann das 1:0 . Die Freude währte aber nur drei Minuten, dann hatte Sophia Neukamm ausgeglichen. Danach zogen sich die Gäste zurück, die bis zum Abpfiff erfolgreich Widerstand leisteten und keine echte Torchance mehr zuließen.
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