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Wollbach bei Bad Neustadt an der Saale
Fußball Relegation

Die DJK Waldberg steigt nach Mega-Krimi auf

Was war das für ein gnadenlos verrücktes Spiel. Und was war das für ein Jubel hernach bei der DJK Waldberg, die in der nächsten Saison in der Kreisliga Rhön spielen darf und den VfR Stadt Bischofsheim damit in die Kreisklasse schickte.
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Im Teamwork verteidigt: Waldbergs Jan Pistor (links) und Julian Raab stellen gemeinsam Bischofsheims Björn Kleinheinz. Foto: Anand Anders
Im Teamwork verteidigt: Waldbergs Jan Pistor (links) und Julian Raab stellen gemeinsam Bischofsheims Björn Kleinheinz. Foto: Anand Anders
DJK Waldberg - VfR Stadt Bischofsheim 4:3 (1:2). Tore: 1:0 Patrick Seufert (28.), 1:1 Uli Dickas (29.), 1:2 Matthias Tratt (38.), 2:2 Louis Bott (60.), 3:2 Philipp Hillenbrand (67.), 3:3 Fabian Rott (72.), 4:3 Louis Ziegler (86.).
Mit zehnminütiger Verspätung aufgrund des großen Andrangs wurde die Begegnung beim RSV Wollbach angepfiffen. Die erste Gelegenheit bot sich Waldbergs Philipp Hillenbrand, dessen Kopfball knapp das Ziel verfehlte nach dem Freistoß von Daniel Bühner (10.). Der DJK-Anhang jubelte dann doch, weil Patrick Seufert eingenetzt hatte. Per Bogenlampe über VfR-Keeper Martin Sterzinger, als Robin Geis das Leder abgefälscht hatte. Aber die Antwort des Kreisligisten folgte ultraschnell. Und zwar in Person von Routinier Uli Dickas, der nach der Flanke von Matthias Tratt und einem Stellungsfehler der DJK-Abwehr mit dem Kopf zur Stelle war.
Ein banaler Abstauber genügte den Bischofsheimern zum zweiten Jubel. Matthias Tratt hatte reaktionsschnell eingenetzt nach der Ecke von Florian Zirkelbach und der Unsicherheit von Waldbergs Schlussmann Marc Beck, der kurz davor gleich zwei Versuche des eingewechselten Mario Wehner entschärft hatte.

Aber die Begegnung vor einer irren Kulisse hatte eine weitere Wendung parat. Die hochsommerlichen Temperaturen verkraftete die jüngere Waldberger Mannschaft offensichtlich weitaus besser. Nach der Flanke von Daniel Voll durch Freund und Feind hindurch, war der am langen Pfosten einlaufende Louis Bott der Nutznießer. Dann erzielte Philipp Hillenbrand den dritten DJK-Treffer, nachdem er gleich zwei VfR-Verteidiger genarrt hatte. Das Spiel der Nerven nahm freilich noch einmal Fahrt auf, weil Fabian Rott mit seinem eleganten Freistoßschlenzer egalisierte. Und doch zu Tode betrübt war, weil Louis Ziegler nach dem Flankenball von Louis Bott die entscheidende Lösung in diesem Mega-Krimi parat hatte.
Waldberg: Beck, Raab, Arnold, Pistor, Voll, K. Metz, Bühner, Hillenbrand, Krapf, Seufert, Wehner. Rückwechselspieler: Bott, Ziegler, Eisenhauer.
Bischofsheim: Sterzinger, Zirk, Zirkelbach, Klein, Geis, C. Rott, Tratt, F. Rott, Kleinheinz, Enders, Dickas. Rückwechselspieler: M. Wehner, Simon.
Schiedsrichter: Hermann Freibott (Bad Bocklet).
Zuschauer: ca. 2000 (beim RSV Wollbach)

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